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Posts Tagged ‘Denken’

Was aber bewirkt ein Wort wie “gehirngerecht”? Was geht in uns vor, wenn von “gehirngerechter Mitarbeiterführung” oder einem “gehirngerechtem Relaunch” die Rede ist? Normalerweise müsste man sich beim Geschwafel aus den Geistesgrabkammern der Gehirntoten die Ohren zuhalten. Dafür sind wir aber schon zu abgestumpft. Beim gegenwärtigen Stand der sprachlichen Dinge erscheint es allerdings auch aussichtslos, sich gegen derart gespenstische Auswüchse des Unsinns überhaupt noch aufzulehnen. –

Sprachmüll und Bullshit-Mensch. Einfach drauflos plappern ist cool. Denken ist doof.

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Eine Welt in der nurmehr noch gegafft wird die das Denken verlernt hat der Verdummungsprozeß ist nicht mehr aufzuhalten.

Thomas! Setzen: Eine Welt in der nurmehr noch gegafft wird; die das Denken verlernt hat, ist der Verdummungsprozeß nicht mehr aufzuhalten.

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Grundlagen. Es ist schwierig, ohne jegliche Bewegung auch nur kurz am Leben zu bleiben. Ein Lebewesen, das all seiner Sinne beraubt ist, lebt nicht mehr. Kein Lebenstrieb ohne Gefühl: es ist das Gefühl des Erstickens, das uns atmen macht.

Und ohne ein Minimum wenigstens reflektorischen Denkens würde nicht einmal ein Käfer alt.

(Die vier Bestandteile des Tuns. Moshe Feldenkrais. Bewusstheit durch Bewegung). Suhrkamp.

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Daniel Herbst: Das egozentrische Denken muss immer und zu allem eine persönliche Beziehung herstellen. Das ist es, was das Leben so anstrengend, laut und „würdelos“ macht. Worte wie Anmut, Schönheit, Freude, Harmonie, Trauer, Leid oder Hingabe sind Worte, aus denen sich kein egozentrisches Gedankenkleid schneidern lässt. Denn bei all diesen Worten geht es nicht um „mich“.

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Um Friedrich Dürrenmatt zu verstehen, ist zweierlei vonnöten: zum einen die Bereitschaft, das Denken zu lernen, zum anderen ein gewisser Humor. Das gilt namentlich für seinen letzten zu Lebzeiten veröffentlichten Roman „Durcheinandertal“. Dürrenmatt starb, „vorerkrankt“ zwar, dann aber doch plötzlich und unerwartet, am 14. Dezember 1990. Wenige Tage vor seinem Tod forderte er in einem Gespräch mit Michael Haller „sinnschaffendes Denken“. Dürrenmatt war der Ansicht, dass das Denken und damit zugleich eine Antenne für die eigentlichen Probleme unserer Zeit im allgegenwärtigen Durcheinander von Wissen, Aberglauben und Politik verloren gegangen sei. Er beklagte, dass die Menschen heute Mühe hätten, ureigenen Sinnvorstellungen zu vertrauen, und stattdessen lieber diversen Spekulationen Glauben schenken würden. – journal21.ch

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Deutschlandradio Kultur – Von Christine Nagel (aus dem Jahr 2013)

„Ich war immer der Meinung, dass man so zu denken anfangen müsste, als wenn niemand zuvor gedacht hätte. Und dann beginnen sollte, von den anderen zu lernen. „So lautet einer der Leitsätze der unabhängigen Denkerin Hannah Arendt (1906 – 1975). Ihr Werk basiert auf einem radikalen Neuansatz nach dem sogenannten Traditionsbruch durch die Zeit des Nationalsozialismus. Hatte sie kurz nach dem 2. Weltkrieg die „Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft“ untersucht, war ihre Arbeit im Folgenden auf die Bedingungen gerichtet, unter denen politisches Handeln zustande kommt. Was bedeutet es, im Zeitalter der totalitären Ideologien als Jüdin zu überleben?

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Begriffliches Denken ist unerlässlich. Ohne es wären wir weder imstande, Gegenstände in einem Laden als Äpfel oder Birnen zu unterscheiden, noch könnten wir Sätze verstehen wie: „Geben Sie mir bitte zwei Eintrittskarten für die Veranstaltung.“ Doch obwohl wir im täglichen Leben begriffliches Denken brauchen, kann es manchmal auch zum Hindernis werden. Um uns beispielsweise in der Meditation zu konzentrieren, müssen wir alles geistige Geschwätz und alle vorgefassten Vorstellungen darüber, was wir erleben werden, zur Ruhe bringen…,..

https://studybuddhism.com/de/tibetischer-buddhismus/der-pfad-zur-erleuchtung/konzentration/die-gedanken-zur-ruhe-bringen

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“Man könnte wohl sagen, daß die lebendige Menschlichkeit eines Menschen in dem Maße abnimmt, in dem er auf das Denken verzichtet.“ (Menschen in finsteren Zeiten)

LiteraryVienna twittert

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rororo 1986

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