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Posts Tagged ‘Daoismus’

Chuang Tzu was a Taoist sage, living sometime before 250 B.C. He is credited with writing- in part or in whole – a work known by his name, the Zhuangzi, which is one of the foundational texts of Taoism.

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Der Daoismus, eine alte chinesische Weisheitslehre, hat eine Wirklichkeitssicht entwickelt, die sich von der des Abendlandes grundlegend unterscheidet und sie doch komplementär ergänzt. Autor: Andreas Geyer

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radioWissen Der Daoismus – Dem Leben seinen Lauf lassen

Der Daoismus gehört zu den drei religiös-philosophischen Strömungen, die das geistige Leben Chinas von der Antike bis in unsere Gegenwart prägen: Daoismus, Konfuzianismus und Buddhismus. Autorin: Claudia Simone Dorchain

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Der heutige Beitrag ist für diejenigen, die sich für den Daoismus interessieren. Ansonsten kann man ihn gerne auslassen.
Vor zwei Monaten ist der Sinologe Kristofer Schipper gestorben, einer der herausragendsten und berufensten Kenner des Daoismus, dessen Werk kann gar nicht hoch genug geschätzt werden kann. –  Anfang der 60er-Jahre ging Professor Schipper nach Taiwan, um an der Academia Sinica zu studieren. Der Daoismus wird seit Jahrhunderten von den chinesischen Intellektuellen verachtet, so nimmt es nicht wunder, dass ihm an der Academia Sinica mitgeteilt wurde, dass der Daoismus nicht mehr existiere und der letzte Daoist gerade gestorben sei. Árpád Romándy

Der Sinologe John Lagerwey hat eine Aussage über den Daoismus getroffen, die auch von Kristofer Schipper stammen könnte (und vielleicht wirklich von ihm stammt, da sie ganz seinem Denken entspricht): „Der Daoismus ist die wirkliche Religion des chinesischen Volkes und lehrt uns, was es heißt, Mensch zu sein, oder besser, Mensch zu werden.“ 

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Kannst du die Körper-Seele nähren und das Eine bewahren, ohne dass sie sich trennen?
Kannst du den Atem konzentrieren und ihn weich werden lassen, wie den eines Neugeborenen?
Kannst du den dunklen Spiegel klären, so dass alle Flecken verschwinden.
Kannst du durch Nicht-Wissen das Land lieben und die Leute regieren?
Kannst du das Tor des Himmels öffnen und schließen und wie ein Weibchen sein?
Kannst du durch Nicht-Wissen das klare Licht die vier Richtungen erfüllen lassen?
Gebäre es und nähre es,
gebäre es, aber suche es nicht zu besitzen,
fördere es, aber beherrsche es nicht.
Das nennt man die dunkle Tugend.

Laozi spricht hier eine für uns ungewohnte Art des Lernens an, ein Lernen, das nicht auf die Vermehrung von Wissen zielt. Es hat vielmehr mit dem Körper zu tun und dessen Verbindung zur Natur und ihren KräftenDer Daoismus meint: „Wir sind nur durch den Körper in der Wirklichkeit gegründet.“ Doch so zuhause sind wir meist in unseren Gedanken, Vorstellungen und Gefühlen, das wir den Körper vergessen, und die Notwendigkeit, ihn zu nähren, die Ordnung seiner Energien zu schützen und die Einheit zwischen Innen und Außen wiederherzustellen…,.. https://qigong-austria.com/das-bewahren-des-einen/

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Die chinesische Sterbekultur ist seit langer Zeit von zwei entgegensetzten Gedanke beeinflusst worden, nämlich vom Konfuzianismus und vom Daoismus. Im Gegensatz zum Daoismus strebt der Konfuzianismus nach moralischen Kategorien. Die Konfuzianer kümmern sich um den Tod unter allen Aspekten der Ritualität, wobei es wichtig ist, dass die Bestattungsrituale auch weltliche bzw. moralische Bedeutung besitzen: Es […]

über Unterschiede zwischen der deutschen und chinesischen Sterbekultur — Palliative Care News

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Man kann die Eigenarten der Schweiz auch auf dem Umweg über China kennenlernen. Zum Beispiel durch die Sicht des Taoismus. Harro von Senger tut es.- NZZ

Die akademische Sinologie ist eine für Laien kaum zugängliche Welt. Es gibt im deutschen Sprachraum nur ganz wenige Sinologieprofessoren, denen es gegeben ist, ebenso unterhaltsam wie tiefgründig über Sinologisches zu berichten. Harro von Senger, in der Nähe von Einsiedeln geboren und ab 1989 an der Universität in Freiburg i. Br. Professor für Sinologie, ist hier an erster Stelle zu nennen. Seit Jahren gelingt es ihm, sinologische Bestseller zu verfassen.

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Das Lebensideal des chinesischen Daoismus war Basho auch nicht fremd, besonders vertraut war ihm Dschuang Dsi, den er oft zitiert. Der wichtigste Terminus für dieses Ideal ist die Überschrift des 1 Kap. seines Hauptwerkes „Nan-hua-chen-ch`ing“ (3-4 Jh. v. Chr.) und bedeutet wörtlich etwa „in aller Muße umherwandeln“, womit ein von sich aus nicht bestimmbares, aber heiteres Umherstreifen, ein unbefangenes Durchs-Leben-Schreiten gemeint ist. Entgegen all zu abstrakten englischen Übersetzungen … definiert Richard Wilhelm: Ideale Haltung „eines Menschen, der sich frei macht von allem Irdischen und in dieser Freiheit die große Ruhe gefunden hat jenseits des Schicksals in seliger Muße“.

Basho > Aus schmalen Pfaden durchs Hinterland. Diederich 1985. Oku no hosomichi

Richard Wilhelm > Das wahre Buch vom südlichen Blütenland. Diederichs Gelbe Reihe. 1984

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Übt man das Lernen, so nimmt man täglich zu, übt man den rechten Weg, so nimmt man täglich ab:
Man nimmt ab und immer weiter ab und kommt so zur Tatlosigkeit:
Man tut nichts – und dabei ist nichts nicht getan.

Laozi

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Der Daoismus gilt als „Seele Chinas“, als ursprünglichster, echtester Ausdruck chinesischen Denkens und Fühlens. Was ist das für eine Philosophie und Religion, die das Namenlose, Unergründliche ins Zentrum ihres Glaubens stellt?

Die begriffliche Unschärfe des Dao ist kein terminologisches Versagen, sondern wesenhaft und angemessen. Nur das Leere kann die Unendlichkeit fassen. Da das Dao ewig, unendlich, gestaltlos und absolut ist, lässt es sich nicht in enge Begriffsgrenzen sperren. Was das Dao ist, lässt sich allenfalls umkreisen, in paradoxen und bildhaften Wendungen ahnen, als Schwingungsfeld erfahren, durch Leerstellen andeuten. Das Dao lässt sich intuitiv schauen, quasi im Augenwinkel erfahren, aber nicht trennscharf erklären.

 Die Ursprünge des philosophischen und kosmologischen Dao verlieren sich im Dunkel der chinesischen Geschichte. Vermutlich gehen seine Anfänge weit hinter das erste vorchristliche Jahrtausend zurück. Etwa um 400 vor Christus manifestiert sich die Lehre vom Dao in einer Textsammlung, die einige Jahrhunderte später „Tao-te-King“ heißen und als Werk des Lao-tse gelten wird. Das Rätselraten um den vermeintlichen oder tatsächlichen Verfasser der daoistischen Urschrift dauert schon lange und hält an. Die Legende sagt, er habe im 6. Jahrhundert vor Christus als Archivar gelebt und aufgrund des Sittenverfalls und der Unordnung im Land beschlossen, China zu verlassen. Kurz bevor er die Westgrenze passiert, bittet ihn ein Zöllner, sein Weisheitsbuch zu schreiben. So könnte es gewesen sein.- bayern2

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