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Posts Tagged ‘Christoph Schlingensief’

„Wir sind gesund und ihr seid krank“ – Eine Woche Schlingensief

Er war ein Grenzgänger zwischen Kunst und Politik, Theater und Fernseh-Revolution; gleichermaßen Zumutung wie Geschenk für die Gesellschaft. Das Hörspiel hat er mit den wenigen Produktionen, für die ihm die Zeit blieb, neu definiert und Marksteine gesetzt, an denen auch 20 Jahre später niemand vorbei kann. Am 24. Oktober wäre Christoph Schlingensief 60 Jahre alt geworden; gestorben ist er im August vor 10 Jahren. Das WDR Hörspiel hält das Andenken an einen wachen, strengen, unermüdlichen und unbestechlichen Künstler und Freund lebendig, der nicht zu ersetzen ist. – WDR 3

Aino Laberenz über Christoph Schlingensief

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Kurze Tagesnotiz: Könnte man bitte alle Schreiberlinge und -linginnen, die die Phrase „Schlingensief fehlt“ faseln, umgehend töten (frei nach seiner Documenta-Performance) oder aber diese zumindest mit einem 10jährigen Schreibverbot in sämtlichen Medien wie auch im Internet belegen? PS: ich halte Schlingensief für ästhetisch überschätzt, was die Aktionskunst betrifft – wenngleich auch nicht für uninteressant, wenngleich […] Christoph Schlingensief — AISTHESIS

10 VOR 11 VOM 17.05.1993 „ICH RIECHE MENSCHENFLEISCH“
 
Christoph Schlingensief hat mit seinem Film „Das deutsche Kettensägenmassaker“ fast als einziger deutscher Filmemacher mit dem nötigen Biss auf die Wiedervereinigung reagiert. Einer der Hauptdarsteller des Films, Alfred Edel, und Schlingensief selber führen in das bemerkenswerte Werk ein: „Ich rieche Menschenfleisch“. dctp.tv

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Als Remake eines berühmten deutschen Films, hat Christoph Schlingensief eine Schicksalstragödie um Liebe, Leben, Krankheit und Tod geschaffen. Helge Schneider in der Rolle des „bösen Bruders“; eine von einer Tropenkrankheit gezeichnete junge Frau, Pferdeliebhaberin, ihr Name kann wie Els oder wie Aids ausgesprochen werden, liebt bis zu ihrem Tod einen jungen Mann: Willi, den Bruder des „bösen Bruders“. Hauptperson aber ist die Mutter dieser Brüder. Sie trug auf einem Karneval eine Maske. Der turbulente Film trägt daher den Namen: „Mutters Maske“. Alle handelnden Personen, einschließlich der Pferde, bewegt ein ähnliches Motiv: Gier nach Leben. Ein spannendes und unterhaltendes Filmmagazin mit Helge Schneider und von Christoph Schlingensief.

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CHRISTOPH SCHLINGENSIEF ZU BESUCH BEI HELGE SCHNEIDER

Anlässlich seines Films „Texas“ lässt sich der Musiker Helge Schneider in seinem Eigenheim in Mülheim von dem Filmemacher Christoph Schlingensief befragen. Anschließend singen sie gemeinsam. – dctp.tv

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Der Tod: „Auf die Idee mit dem Kometen kam ich, als der Regisseur Christoph Schlingensief kurz vor seinem Tod sagte, dass er am Himmel als Sternschnuppe weiterleben werde. Diese Vorstellung fand ich etwas merkwürdig. Aber das ist auch als Gegensatz gedacht, denn was man ja eigentlich von seinem Leben hinterlässt, ist der Schutt in der Höhle. In diesem Schutt suchen ja auch die Biografen nach den Verstorbenen.“

Mit dem Kometen meinte er eines seiner kurzzeiligen Gedichte, so genannte Haikus, die er zu diesem Projekt verfasste, das lautete: „Letzter Wille. Such nicht nach mir, wenn der Komet seine Bahn zieht im Schutt der Höhle“.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.peter-o-chotjewitz-der-komet-zieht-seine-bahn-im-schutt-der-hoehle.34f1b20a-b96a-45ba-adab-24711b7f7703.html?fbclid=IwAR2VWL_vUS71GJ_gtt23j7UREdUdLjqJ_BfnzNlniyoDqfQAr8YSHGXJMqU

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Der deutsche Schriftsteller, Schauspieler und Ex-RAF-Mann Christof Wackernagel hat sich in das Land Mali verliebt. Doch dann kam der Militärputsch – und Wackernagel konnte nur noch Tagebuch führen. – Von Jonathan Fischer (etc) – christofwackernagel

aktuelle Texte

INHALT:

1. Schiessen statt reden. Ein Spiegelbild – zur Mitverantwortung unserer Gesellschaft für die Angriffe auf sie.
2. Der Film zum Krieg – »im Schmerz geboren«: Blutrausch als gepflegte TV-Unterhaltung zur Förderung der Rüstungsindustrie und des Salafistennachwuchses
3. Schwarzafrika, das weisse Blatt Papier – zu C. Schlingensiefs Albtraum eines Operndorfs für einen Mörder – christofwackernagel/aktuelles

Ein Gedanke zu „aktuelle Texte“

Ronald Steckel – 13. März 2015 um 18:11

  1. lieber Christof, jahrelang war mir schlecht mit Schlingensief & seinem operndorfhype – jetzt habe ich Deinen Schlingensieftext gelesen & aufgeatmet – Allahoderwemimmer sei dank, dass doch noch nicht alle köpfe im allgemeinen ideologiesumpf untergegangen sind…
    herzlich,*ronald

 

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Am 24. Oktober wäre Christoph Schlingensief 55 Jahre alt geworden. Kurz vor seinem Tod am 21. August 2010 führte Max Dax ein ausführliches Gespräch mit dem Künstler und Regisseur. Es erschien erstmals im Rahmen der Reihe »Kunstsprache« in SPEX N° 328, September / Oktober 2010.- spex.de/

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