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Die hua-t`ou-Technik

Wir haben den schweifenden Geist zu zügeln und von allen Gedanken zu reinigen, bevor wir von der Zen-Technik reden können. Darum ist es der erste Schritt, den Strom der Gedanken versiegen zu lassen. Wie wissen, dass das besonders schwer ist. Gelingt es uns aber nicht, so können wir mit der Selbstgestaltung nicht beginnen. Aus diesem Grunde vermittelten die Alten eine Technik, mit deren Hilfe es möglich ist, aufkommende Gedanken aus dem Geist zu verbannen. Es ist dies die hua-t`ou- Technik. Hua-t`ou ist der Geist in seinem Zustand vor seiner Bewegung durch einen Gedanken oder einen mentalen Wortbegriff. – (Charles Luk, Lu K’uan Yu.)

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“EMPTY CLOUD – The Autobiography of the Chinese Zen Master – XU YUN,” can be read here. – http://www.emptycloudzen.com/empty-cloud/ –

http://www.thezensite.com/ZenTeachings/Translations/Empty-Cloud_The_Autobiography_of_Xu_Yun.pdf – http://www.thezensite.com/

 

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Ch’an Master Hsu Yun was born on 26th April 1840(read note) at Chuanchowfu in Fukien province. His father was an official of the prefecture and his mother died immediately after giving birth to him. His uncle was childless and adopted him as his heir; so his grandmother decided that he should take two wives to continue both families.

When he was 11, his grandmother died and monks were invited to perform Buddhist rites.- hsuyun.budismo.net

Teachingshttp://hsuyun.budismo.net/en/dharma/index.html

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Zuerst den Strom der Gedanken versiegen lassen. Wir wissen, daß das besonders schwer ist. Gelingt es uns aber nicht, so können wir mit der Selbstgestaltung nicht beginnen. Aus diesem Grunde hier eine Technik, die des hua-t`ou. Das ist der Geist in seinem Zustand vor einer Bewegung durch einen Gedanken oder einen mentalen Wortbegriff. Man könnte es „vor allen Worten“ und „vor allen Gedanken“ nennen. Es bedeutet, daß man in den Geist des wahren Selbst schauen, bzw. sich auf ihn konzentrieren soll.

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Dieser Geist des wahren Selbst ist jedoch auch nur ein gedanklicher Begriff, der als Hilfsmittel zur Aufhebung des Denkprozesses verwandt wird. Es handelt sich hierbei um eine einspitzige Konzentration, durch die alle Gedanken und eventuellen Visionen, die den Schüler während seiner Übung heimsuchen, niedergehalten werden. Da der Schüler nicht alle Gedanken auf einmal anhalten kann, muß er sich auf diese Methode des Gegengiftes einlassen, um eine auf eine einzige Vorstellung gerichtete Konzentration zu erlangen, die zwar imgrunde auch falsch ist, die aber, wenn sie nicht mehr benötigt wird, verschwindet und dadurch jene Einsgerichtetheit des Geistes ermöglicht, die eine Vorbedingung der Verwirklichung des wahren Selbst-Geistes zur Einsicht in die Selbst-Natur und zur Erlangung des Bodhi darstellt. (bodhi)

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(b) Der Meditierende muß sich nach innen wenden, damit alle falschen Gedanken von allen vergehen.

Wir sprachen über das Abstehen von der Gedankenentwicklung. Jedoch ist diese Absicht des Nicht-Denken-Wollens auch nur ein Gedanke. Aus diesem Grunde ist es weitaus besser, die Methode des Nach-innen-Wendens zu üben, oder wie man sie auch nennt: „Die Schau in das Innerste!“ (Innenschau). Schaut ein Mensch etwas an, dann sind seine Augen üblicherweise auf das äußere Objekt gerichtet. Um jedoch innere Objekte zu betrachten, kann man sie nicht nach innen kehren. Unsere Methode besteht darin, die Augen zu schließen, um die Aufmerksamkeit nach innen zu wenden und den Intellekt zu überwachen. Zuerst müssen wir uns über das Entstehen und Vergehen der Gedanken klar werden. Ensteht ein Gedanke, so betrachte man ihn, um ihn daran zu hindern, sich an Objekte zu verlieren. Auf diese Weise vergeht er. Entsteht ein zweiter Gedanke, so soll auch er betrachtet werden, damit er sich nicht verbeißt. Dann gehen die Gedanken langsam zu Ende…

Die Erkennnis, daß da Gedanken sind, ist der erste Schritt der Selbsterkenntnis. Durch die wiederholte Übung des Nach-innen-Wendens werden unsere Gedanken immer spärlicher, statt, wie man fälschlich meint, daß sie mehr werden. – (via Charles Luk)

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Am Anfang stehen zwei wichtige Voraussetzungen: die Regulierung der Körperhaltung und die des Atems.

Über die Meditation

(a) Der Zustand des Geistes in der Meditation

Der Meditierende muss alles ablegen und sich hüten, Gedanken zu entwickeln. Denn das Feld unseres Intellektes ist wie ein Theaterstück und jeder Gedanke ein Schauspieler. Unsere Gedanken kommen und gehen unablässig, so wie die Schauspieler auf- und abtreten. Darum ist es sehr schwer, diesem Prozeß ein Ende zu bereiten. Gelingt es aber, die Aufmerksamkeit fest bei einem Punkt im Körper zu halten, dann kann die Kontrolle über den Denkprozeß ausgeübt werden. Und sofern die Konzentration fest auf das Schwerpunktzentrum (Dantian) im Körper gerichtet ist, wird alles Denken nach und nach ein Ende finden.

(via Charles Luk)

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