Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘C.G.Jung’

Tao/Dao

„Der Osten basiert sein Denken und seine Bewertung der Tatsachen auf einem anderen Prinzip. Wir kennen nicht einmal ein Wort für dieses Prinzip. Der Osten hat natürlich ein Wort für dieses Prinzip, aber wir verstehen es nicht. Das östliche Wort ist Tao. Mein Freund McDougall hat einen chinesischen Studenten, und den fragte er einmal: «Was genau verstehen Sie unter Tao?» Typisch westlich! Der Chinese erklärte, was Tao ist, und er antwortete: «Ich verstehe immer noch nicht.» Da ging der Chinese auf den Balkon und sagte: «Was sehen Sie?» «Ich sehe eine Straße und Häuser und spazieren gehende Leute und vorüber fahrende Trams.» «Was noch?» «Bäume.» «Was noch?» «Der Wind weht.» Der Chinese warf seine Arme hoch und sagte: «Das ist Tao.»

C.G. Jung: Über Grundlagen der analytischen Psychologie, Die Tavistock Lectures 1935

Read Full Post »

Das sagenumwobene «Rote Buch» von C.G. Jung – Die Psychologin Verena Kast im Gespräch mit Norbert Bischofberger (Sternstunde Philosophie vom 11.10.2009). Das geheimnisvolle «Rote Buch» des Schweizer Psychiaters Carl Gustav Jung (1875 bis 1961) wird nach langem Hin und Her erstmals veröffentlicht. In der «Sternstunde Philosophie» interpretiert die Psychologin und Buchautorin Verena Kast das «Rote Buch» im Licht der modernen Psychotherapie.

Read Full Post »

© Pascal Krapf 1998 – https://www.semestra.ch/data/files/jung_psychologie_u_religion.pdf

Read Full Post »

Auszüge

Das Problem wurde nicht gelöst, sondern verblasste gegenüber einer neuen und stärkeren Lebensrichtung. Es wurde nicht verdrängt und unbewusst gemacht, sondern erschien bloß in einem anderen Licht und so wurde es auch anders. Was auf tieferer Stufe Anlass zu den wildesten Konflikten und zu panischen Affektstürmen gegeben hätte, erschien nun, vom höheren Niveau der Persönlichkeit betrachtet, wie ein Talgewitter, vom Gipfel eines hohen Berges aus gesehen … (33)

Read Full Post »

C.G. Jung

„Der Osten basiert sein Denken und seine Bewertung der Tatsachen auf einem anderen Prinzip. Wir kennen nicht einmal ein Wort für dieses Prinzip. Der Osten hat natürlich ein Wort für dieses Prinzip, aber wir verstehen es nicht. Das östliche Wort ist Tao. Mein Freund McDOUGALL hat einen chinesischen Studenten, und den fragte er einmal: «Was genau verstehen Sie unter Tao?» Typisch westlich! Der Chinese erklärte, was Tao ist, und er antwortete: «Ich verstehe immer noch nicht.» Da ging der Chinese auf den Balkon und sagte: «Was sehen Sie?» «Ich sehe eine Straße und Häuser und spazieren gehende Leute und vorüber fahrende Trams.» «Was noch?» «Bäume.» «Was noch?» «Der Wind weht.» Der Chinese warf seine Arme hoch und sagte: «Das ist Tao.»

Über Grundlagen der analytischen Psychologie, Die Tavistock Lectures 1935

Read Full Post »

Ich hatte anmaßend versprochen, eine Art Lesehilfe zu C. G. Jungs 1952 erschienenen Büchlein „Antwort auf Hiob“ bringen zu können. Natürlich vermag ich das nicht. Aber ich kann es ja versuchen, und die ganzen Kommentare und betretenen Entschuldigungen verschieben wir in einen anderen Teil. Es beginnt also eine Art von Nacherzählung.

Jung betont die Autonomie des Geistes gegenüber der physischen Wahrnehmung und umreißt seine Methodik.

„Die Tatsache, daß die religiösen Aussagen oft sogar im Gegensatz zu den physisch beglaubigten Erscheinungen stehen, beweist die Selbständigkeit des Geistes gegenüber der physischen Wahrnehmung und eine gewisse Unabhängigkeit der seelischen Erfahrung von den physischen Gegebenheiten. Die Seele ist ein autonomer Faktor, und religiöse Aussagen sind seelische Bekenntnisse, die in letzter Linie auf unbewußten, also transzendentalen Vorgängen fußen.“ – martininbroda.blogspot.de

 

Read Full Post »

Die Hypothese der archetypischen Psychosomatik, welche im ersten Kapitel kurz dargestellt wird, besteht darin, dass schwere und unheilbare Krankheiten durch einen Schöpfungsmythos im kollektiven Unbewussten kompensiert werden. Eine zweite Hypothese lautet, dass das vegetative Nervensystem dem physischen Aspekt des von C.G. Jung entdeckten kollektiven Unbewussten entspricht. Die Aufgabe der psychosomatischen Therapie auf der Grundlage der Psychologie C.G. Jungs besteht daher darin, aus den archetypischen Träumen und Visionen der Klientin oder des Klienten den konstellierten Schöpfungsmythos herauszudestillieren. Die Deutung dieses Schöpfungsmythos verändert das kollektive Unbewusste, was zu heilenden Wirkungen im vegetativen Nervensystem führt. Diese letzteren regenerieren, wie die Stressforschung zeigt, das Immunsystem, was wiederum die Besserung beziehungsweise Heilung schwerer Krankheiten zur Folge hat. – © copyright 1996 by Remo F. Roth, Zürich, Switzerland

http://paulijungunusmundus.eu/hknw/sumpsyso.htm

Read Full Post »

Das komplexe Werk des Schweizer Tiefenpsychologen und Mythenforschers C.G.Jung spielt in der heutigen öffentlichen Diskussion Deutschlands kaum eine Rolle. Man findet seinen Namen in Esoterik-Zeitschriften, die ihn als eine Art „Schamanen“ verklären, auf exklusiven Kongressen seiner Anhänger, wo diffizile Detailfragen erörtert werden oder aber in Verbindungen mit Verdächtigungen, die von „Unwissenschaftlichkeit“ bis zu Vorwürfen des Antisemitismus oder der NS-Verklärung reichen.

In Deutschland genügen oft einige solcher Anwürfe – ob berechtigt oder nicht – um einen Autor mit einem Schatten zu belegen. Auch Ernst Jünger und Rudolf Steiner etwa ging es diesbezüglich ähnlich. Da ich Jung für einen bedeutenden Geist des 20. Jahrhunderts halte, der gerade zum Problem Mythen und Mythenmißbrauch viel zu sagen hat, ist es notwendig, oben genannte Vorwürfe einmal unter die Lupe zu nehmen und zu fragen, inwieweit sie berechtigt sind und ob sie mit dem innersten Kern seines Werkes zusammenhängen oder nicht.

Stein des Anstosses sind einige Formulierungen Jungs aus einem Aufsatz, den er 1934 im „Zentralblatt für Psychotherapie“ veröffentlichte.

http://www.ruedigersuenner.de/C.G.Jung.html

 

Read Full Post »

Der Traum

Carl Gustav Jung

„Träume sind unparteiische, der Willkür des Bewusstseins entzogene,
spontane Produkte der unbewussten Seele.“

Der Traum ist für Jung, anders als für Freud nicht in erster Linie ein Mittel des Unbewussten, unterdrückte oder nicht ausgelebte Libido deutlich zu machen, sondern ganz allgemein nächtliche Aufarbeitung von Alltagsproblemen, die er die „unbedeutenden“ Träume nannte, bis hin zu den „bedeutenden“, welchen sein Hauptinteresse galt.- oana.de

Read Full Post »

Older Posts »