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Posts Tagged ‘Buddha-Geist’

Ihr wisst nicht, dass euch in dem Augenblick, in dem ihr das begriffliche Denken aufgebt und ihr eure Unruhe vergesst, Buddha erscheinen wird; denn der Geist ist Buddha, und Buddha ist alle Lebewesen.

Huang Po

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Bankei: Ich war noch ein junger Mann, als ich das Prinzip des Ungeborenen und seine Beziehung zum Denken entdeckte… Was wir einen Gedanken nennen, ist bereits um eine oder mehrere Stufen von der lebenden Wirklichkeit des Ungeborenen entfernt. Würdet ihr einfach im Ungeborenen leben, so gäbe es nichts, was ich euch sagen könnte, und ihr wärt nicht hier, um mir zuzuhören. Doch der Buddha-Geist spiegelt aufgrund seiner Ungeborenheit und der ihm innewohnenden Erleuchtungskraft bereitwillig alle Dinge, die sich ihm bieten, und verwandelt sich in sie; so wird aus dem Buddha-Geist das Denken.

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Der Ursprung aller Formen des Geistes ist Nicht-Geist. Nicht-Geist ist der wahre Buddha-Geist – ungeteilt, jenseits der Unterscheidung durch Gegensätze, und er entzieht sich jeglicher Analyse. Um den wahren Weg zu begreifen, müssen wir Denken ohne zu denken!

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Ich bezweifle nicht, dass es im Ur-Geist keine verblendeten Gedanken gibt; nichtsdestotrotz ist da keine Pause in den Gedanken, die mir in den Sinn kommen. Es ist mir nicht möglich, im Ungeborenen zu bleiben.

Bankei: Du kamst mit nichts als deinem ungeborenen Buddha-Geist auf die Welt. Erst als du heranwuchst und sahst und hörtest, was die anderen Menschen in ihrer Verblendung taten, gerietest du allmählich in deinen gegenwärtigen Verblendungszustand. Du nahmst all das im Laufe der Jahre Stück für Stück an, gewöhntest deinen Geist daran, und nun hat dein verblendeter Geist alles an sich gerissen und tobt seine Verblendung ungezügelt aus. Keiner deiner verblendeten Gedanken war jedoch eingeboren. Sie waren nicht von Anfang da. Sie hören auf zu sein in einem Geist, der das Ungeborene bestätigt. (130)

Meister Bankei – Die Zen-Lehre vom Ungeborenen – O. W. Barth Verlag 1988

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Ein Laie fragt Bankei warum wir aufgrund unserer törichten Gedanken Tiere werden und von der Buddhaschaft ausgeschlossen, von Finsternis zu Finsternis wandern. Wenn aber ein Tier keine Traurigkeit empfinden, kann es tun was es will, ohne irgendein Gewahrsein seines Leidens. Ist das nicht eigentlich ein sorgloses Dasein?

Bankei erwiderte: Aber ist es nicht traurig, ohne jedes Gewahrsein davon zu leben, dass du diesen einzigartigen Buddha-Geist, den du von deinen Eltern bekamst, in das Leiden der Hölle verwandelst. (…) Für dich als Mensch, an dessen Verstand nicht zu zweifeln ist, ist es vergleichsweise leicht, einem guten Meister zu begegnen und ein Buddha zu werden. Du solltest zu tief dankbar sein für das Glück, in einen menschlichen Körper hineingeboren zu sein. Du hast vor deiner Nase eine Sache von alles überragender Bedeutung. Lass deine Zeit nicht nutzlos verstreichen!  – (127/128)

Meister Bankei – Die Zen-Lehre vom Ungeborenen – O. W. Barth Verlag 1988

 

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