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Posts Tagged ‘Briefe’

MDR Kultur – (Ursendung) (Hördat)

Lyonel Feininger (1871-1956) war ein Avantgardist, seine in der Chicago Sunday Tribune veröffentlichten Comic Serien zählen heute zu den Klassikern des Genres und er schrieb als Leiter der Druckwerkstatt Bauhausgeschichte. In seinen bisher unveröffentlichten Briefen an seine zweite Frau Julia offenbart sich ein feinsinniger, wortgewandter, humorvoller Mensch, fortschrittlicher Vater, liebender Ehemann, aber auch zweifelnder Künstler und Beobachter der politischen Vorgänge der damaligen Zeit. Auf beeindruckende Weise verschmelzen Persönliches und gesellschaftliche Brisanz…

Hier anzuhören: mdr.de/kultur

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15 Jahre lang waren Albert Camus und die Schauspielerin Maria Casarès ein Paar. Während dieser Zeit schrieben sie sich fast 800 Briefe, die nun auch auf Deutsch erschienen sind. Darin schillert eine bisher unbekannte Seite des französischen Schriftstellers durch: die des hemmungslos Liebenden. Von Peter Henning. – DLF

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Uwe Johnson, einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhundert, war auch ein begnadeter Briefeschreiber. Er schrieb sie als Literatur, mit verweisungsreicher Sprache und wiederkehrenden Motiven. Noch am Tag seines Todes war er auf der Post.

Der 1934 in Pommern geborene Uwe Johnson ist einer der großen deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts. Als Mitglied der Gruppe 47, befreundet mit Ingeborg Bachmann, Günter Grass, Max Frisch und vielen anderen Intellektuellen seiner Zeit, blieb Johnson aber immer auch ein Einzelgänger und Unangepasster. Er wuchs in der DDR auf, wo er früh staatliche Willkür zu spüren bekam – jedoch ohne sich unterkriegen zu lassen.

1959 zog Uwe Johnson nach West-Berlin und debütierte im selben Jahr als Romanautor: „Mutmassungen über Jakob“ erschien im Suhrkamp Verlag und machte Johnson zu einem der wichtigen zeitgenössischen Autoren. – DLF Kultur

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(Briefe) Klee sträubte sich auf verschiedenste Weise gegen (den) Zwang und aus seinen Ausflüchten ließe sich ein Kammerspiel zusammenstellen. Mal machte er die ausufernde Bauhausarbeit geltend, mal brachte er seine Linkshändigkeit ins Spiel. Vor allem aber argumentierte er mit der Ereignislosigkeit seines täglichen Lebens, die eine Berichterstattung überflüssig machen würde.

Auch den geschäftlichen Schriftverkehr erledigte Klee nur ungern. In einer Mischung aus Widerwillen und skrupulöser Genauigkeit schob er die Beantwortung von Anfragen oft lange vor sich her. Dann allerdings machte er sich das Schreiben nicht leicht. Erhaltene Entwürfe dokumentieren eine regelrechte Textarbeit, bei der er sorgfältig die Sätze baute und die Worte mit wiederholten Korrekturen auf ihren Gehalt hin abwägte. Letztendlich aber fühlte sich Klee durch Korrespondenz und jede Art schriftlicher Äußerung von seiner eigentlichen Arbeit abgehalten. – zwitscher-maschine.org/archive

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Deutschlandfunk Kultur – Samstag, 14. November 2020 um 00:05 Uhr – Von Hermann Vinke

Am 14. November 1920, also vor einhundert Jahren, wurde die Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek in Bremen geboren. Sie entstammte einer Familie von Malern, Musikern und Keramikern, wuchs in Fischerhude auf und schloss sich 1941 in Berlin der Roten Kapelle an, einer der größten Widerstandsgruppen im Dritten Reich, die zugleich den größten Frauenanteil besaß. Wie Sophie Scholl von der Weißen Rose in München, entwarf und verteilte Cato Flugblätter, wurde zum Tode verurteilt und nach fast zehnmonatiger Haft am 5. August 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Ihre Briefe aus der Haft, gelesen von Julia Jentsch, gehören zu den eindrucksvollsten Zeugnissen einer politischen Gefangenen während der NS-Zeit.

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 Ö1 – https://radiothek.orf.at/oe1/20200107/585322

Ungeheure, ausgestreckte Felder unter wolkigem Himmel‚, kündigte Vincent van Gogh seinem Bruder in einem seiner letzten Briefe an; Landschaften, die seine ‚ganze Traurigkeit und äußerste Einsamkeit‘ ausdrücken sollen. Gefühle, die er mit Worten nicht beschreiben konnte.

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Elias Canetti: Ich erwarte von Ihnen viel, Briefe, Hanser Verlag

Stefan Zweig: Vergessene Träume, Erzählungen, Zsolnay Verlag

Annie Ernaux: Erinnerung eines Mädchens, Suhrkamp Verlag (Übersetzung: Sonja Finck)

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Die in dieser Sammlung enthaltenen Briefe sind an Frau Sophie Liebknecht gerichtet.

Enthaltene Themen: Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Schutzhaft, Krieg, I. Weltkrieg, Weibergefängnis, Berlin, Breslau, Wronke, Gefangenschaft, Einsamkeit, Briefe, Literatur, Wendehals, Singvögel, Bücher, Zensur, Leidenschaft, Erkenntnis, Korrespondenz, Tierbeobachtungen, Nächstenliebe, Freundschaft, Sehnsucht, … lexikus.de

… jenes spanische Lied, das ich so gern habe:

Gepriesen sei, durch wen die Welt entstund,
Wie trefflich schuf er sie nach allen Seiten,
Er schuf das Meer mit endlos tiefem Grund,
Er schuf die Schiffe, die hinübergleiten.
Er schuf das Paradies mit ewigem Licht,
Er schuf die Erde — und Dein Angesicht! . . .

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Droh- und Erpresserbriefe. Eine historische Stilkunde  –  Von Sabrina Adlbrecht

 

Mit der Entwicklung des Postwesens im 19. Jahrhundert werden erstmals richtig viele Droh- und Erpresserbriefe geschrieben und überbracht. Aber seltener, als Kriminalfälle es zeigen, greifen die Erpresser in der Folge zu aufgeklebten Buchstaben. Dafür verraten sich einige bereits durch ihre Sprache. Manche Briefe sind geradezu geschwätzig, andere imitieren vermeintliche „Ausländersprache“ oder sind in unterkühlt-freundlichem Amtsdeutsch abgefasst.

https://oe1.orf.at/player/20180830/524274

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