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Posts Tagged ‘BR’

Christoph Hahn und Masako Ohta treffen sich zur Geh-Meditation. Sie ist Pianistin, er Mönch des japanischen Zen-Buddhismus. Für beide gehört Askese zum Alltag.

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Melancholie wird mal als genialisch, mal als krankhaft beschrieben. So auch in zentralen philosophischen Betrachtungen: Von der Antike bis zur Moderne wird der Melancholiker bewundert und verehrt, beklagt und verurteilt. Doch was ist „Melancholie“ überhaupt? Ein Blick in die Geistesgeschichte der Melancholie.

https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/melancholie-in-der-philosophie-zwischen-genialitaet-und-wahnsinn/1849141

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Wenn nichts mehr geht, dann bleibt die Hoffnung. Sie stirbt bekanntlich zuletzt. Hoffnung gibt Kraft und hält am Leben. Doch die Hoffnung hat auch eine Kehrseite: dann nämlich, wenn sie träge und faul macht. (BR 2020)

https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/hoffnung-die-stille-kraft/1793572

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Hanna Schygulla, Hannelore Hoger und der Autor lesen Geschichten zum „Deutschen Herbst“ 1977 und 1989. Teil 3 der Reihe zum 90. Geburtstag von Alexander Kluge, Schriftsteller, Filmemacher, Produzent, Drehbuchautor, und Jurist, ein Poet des Sammelns und Netzwerker, eine Ikone des Neuen Deutschen Films und einer der wichtigsten Intellektuellen des Landes. Cornelia Zetzsche im Gespräch mit Alexander Kluge. Mit freundlicher Genehmigung des Autors als Podcast verfügbar. – BRPodcast

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Throbbing Gristle begründen Ende der 1970er Jahre das Genre Industrial und enthüllen die böse Fratze der Konsumgesellschaft. 

Ein Tory-Abgeordneter des britischen Unterhauses nennt sie „Zerstörer der Zivilisation“. Für die Gründungsmitglieder Cosey Fanni Tutti und Genesis P-Orridge bedeutet das natürlich eine Adelung…,.. BR.de/puls/Ruhmeshalle

1979 ändert sich alles: Die vier Briten komponieren auf dem dritten Studioalbum „20 Jazz Funk Greats“ Songs, die zugänglich und beinahe unschuldig klingen wie das jazzige „Exotica“ oder die Synthiepop-Perle „Walkabout“. Das Neue daran: Throbbing Gristle verbinden süße Klänge mit ihren gespenstigen Sounds.

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Die Kernfrage aller Science Fiction – „Was wäre wenn ?„- lautet für Philip K. Dick: „Wie sähe es heute aus, wenn an irgendeinem wichtigen Angelpunkt die Geschichte anders verlaufen wäre?“
Was wäre, wenn – die Deutschen und die Japaner den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten: Die Westküste der USA ist von den Japanern, die Ostküste von den Deutschen besetzt. In Deutschland sind die Faschisten unangefochten an der Macht und behaupten ihren Rang als Weltmacht Nummer eins. Der Führer des großgermanischen Reiches ist Martin Bormann. Da taucht 1962 ein – freilich utopischer – Hoffnungsschimmer auf: Der geheimnisumwobene Schriftsteller Abendsen berichtet in einem Science Fiction-Roman von einer anderen Weltsituation, einer, in der die Alliierten den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die Nazis und Japaner besiegt haben. Er zeigt, wie die Welt aussehen könnte, wenn an einem Angelpunkt die Geschichte anders verlaufen wäre. Die Zeitgeschichte wird von einfachen Charakteren erlebt, deren Leben sich durch den verlorenen Krieg von Grund auf verändert hat und die jetzt mit Erscheinen des Romans gegen das herrschende Regime aufbegehren.
„Nach vorwärts erinnern“ – jener Satz Kierkegaards könnte auch als Motto stehen für diesen Science Fiction Krimi von Michael Koser: Daß nämlich Zukünftiges nur vorzustellen ist durch Gewahr werden des Gegenwärtigen und: Erinnerung.

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Big Brother is watching you!“ Orwells dystopische Zukunftsvision „1984“ aus dem Jahre 1948 spielt in einem totalitären Überwachungsstaat:

„Wir geben uns nicht mit erzwungenem Gehorsam – nicht einmal mit hündischer Unterwerfung zufrieden. Wir vernichten den Ketzer nicht. Wir bekehren ihn. Keiner widersteht uns. Jeder wird reingewaschen. Und wenn wir mit Ihnen fertig sind, bleiben nur noch die leere Hülle und Liebe zum Großen Bruder.“

Klaus Buhlerts Hörspieladaption, u.a. mit Felix Goeser als Winston, Elisa Plüss als Julia und Franz Pätzold als Erzähler. George Orwell

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Eine Union ohne Inhalte, orientierungslos, ratlos. Wohin geht die Union? Wird es einen Rechts-Kurs geben? Und welchen Einfluss auf die Entwicklung der CDU/CSU spielt dabei die mögliche neue Ampel-Koalition und ihre Agenda? Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl gibt im quer-Talk einen Ausblick auf die Zukunft der Union.

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Geheime Reichssache, Erster Teil: ARD 1987, Regie: Michael Kehlmann, Buch: Edmund Wolf. Mit: Michael Degen, Tatjana Blacher, Alexander Kerst, Hans Schulze, Udo Weinberger u.a.

Geheime Reichssache ist ein deutsch-österreichischer Fernsehzweiteiler aus dem Jahr 1988, der am 10. Dezember 1988 im Bayerischen Fernsehen zum ersten Mal gesendet wurde. Regie führte Michael Kehlmann nach einem Drehbuch von Edmund Wolf. Der Spielfilm behandelt die Ereignisse der Blomberg-Fritsch-Krise des Jahres 1938, in deren Verlauf sowohl der Reichskriegsminister Werner von Blomberg als auch der Oberbefehlshaber des Heeres Werner von Fritsch ihre Ämter aufgeben mussten. Hitler bildete nach ihrem Abgang eine neue, ganz auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Wehrmachtsspitze. Das Amt des Reichskriegsministers ließ er dabei unbesetzt, übernahm aber dessen Kompetenzen. Als eine Art militärisches Büro schuf er für sich das Oberkommando der Wehrmacht, das er mit General Wilhelm Keitel besetzte. Neuer Oberbefehlshaber des Heeres wurde Generaloberst Walther von Brauchitsch.

Der Film führt die Ereignisse sehr stark auf Intrigen Hermann Görings und der SS unter Heinrich Himmler und Reinhard Heydrich zurück, die – jeweils durchaus eigene Interessen verfolgend – in Blomberg und Fritsch vor allem institutionelle Konkurrenten sahen, während Hitler – so die Eingangssequenz des Filmes – auf die Intrigen gegen die Wehrmachtsführung eingegangen sei, weil Blomberg und Fritsch seine Kriegsabsichten nicht entschlossen genug mitgetragen hätten.

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