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Posts Tagged ‘br.de/radio/bayern2’

Michel de Montaigne hat stets wiederholt, seine Essays seien vor allem „Versuche an sich selbst“. Die 107 Kapitel äußert sich Montaigne zu alltäglichen Situationen, formuliert aus Erlerntem und Erlebtem allgemein gültige Aussagen: „Lachend die Wahrheit sagen“ oder Von der Kunst, das Leben zu lieben„. Es liest Gert Heidenreich.- br.de/radio/bayern2

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Sie duftet nach Wald, er feilt stundenlang am ersten Satz, ihre Liebe ist unsterblich, aber der Tod ist unbesiegbar: Auszüge aus Boris Vians berühmter Liebesgeschichte, in neuer Übersetzung von Frank Heibert, gelesen von Andreas Neumann.- br.de/radio/bayern2

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Mit Alexander Kluge, Ilja Richter, Peter Fricke, Christian Friedel, Sandra Hüller, Monika Manz, sowie Merit Bruckmaier, Fleming Bruckmaier, Jasmin Schätz, Moritz Ritzinger / Musik: Hummmel sowie die Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks / Regie: Karl Bruckmaier / BR 2009 / Länge: 52’00 // „Wir müssen uns orientieren. Worauf muss ich vertrauen? Was hält freiwillige Taten zusammen?“

br.de/radio/bayern2

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Als Podcast verfügbar im Hörspiel Pool – br.de/radio/bayern2

„Den 20. Januar 1778 kam er hierher.“ Er, das ist Jakob Michael Reinhold Lenz, Pfarrerssohn, Theologe, Dichter des Sturm und Drang. Hierher, das ist das elsässische Dorf Waldersbach in den Vogesen. Dort lebt der pietistische Pfarrer, Reformpädagoge und Seelenarzt Johan Friedrich Oberlin. Zu ihm kommt der Dichter Lenz auf Anraten eines Freundes. Lenz erhofft sich von der Begegnung mit Oberlin und seiner Familie Linderung seiner psychischen Leiden. Oberlin führt Buch über den Aufenthalt des Dichters, über die Tage der Besserung, über die wiederkehrenden Anfälle und die letztliche Übergabe des Gastes in professionelle Obhut in Straßburg nach knapp drei Wochen. Nüchtern, beobachtend, sachlich: Ein Krankenbericht.

„Den 20. Jänner ging Lenz durchs Gebirg. Die Gipfel und hohen Bergflächen im Schnee, die Täler hinunter graues Gestein, grüne Flächen, Felsen und Tannen.“ So beginnt Georg Büchner die Erzählung Lenz, die 1836 unter anderem auf der Grundlage von Oberlins Bericht entsteht.- br.de/radio

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Nichts ist rätselhafter als die Welt der 100 Milliarden Nervenzellen, die unser Gehirn formen. Dabei haben Hirnforscher, Psychologen und Neurobiologen schon eine Menge Verblüffendes über die Funktion des Gehirns herausgefunden.

Dieses herausragende Organ verarbeitet Abermillionen Sinneseindrücke, lässt uns die Wirklichkeit in Formen, Farben, Düften, Klängen, und Geschmacksempfindungen wahrnehmen und steuert unseren Körper. Auch speichert es alle Informationen. Außerdem ist im Gehirn unser Bewusstsein und unser ‚Ich-Gefühl‘, also unsere Identität angesiedelt. Schon der berühmteste Arzt des Altertums Hippokrates beschrieb im 5. Jahrhundert vor Christus das Gehirn als eine Art „Schaltzentrale des Körpers“. Es interpretiert die vielen Reize, die jede Sekunde von den Sinneszellen aufgenommen und in elektrische Impulse umgewandelt werden. Über die Nervenbahnen gelangen diese Signale an jene Hirnareale, die für die sensorische Verarbeitung zuständig sind. Dort erst entsteht ein hochkomplexes Bild unserer Wirklichkeit. – br.de/radio/bayern2

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Der preisgekrönte Hörspielautor Andreas Ammer hat sich das Meisterwerk von David Foster Wallace „Unendlicher Spaß“ vorgenommen: 1500 Laien sollen je eine Seite des Romans lesen, das macht rund 100 Stunden Hörspielvergnügen.- br.de/radio/

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„Wir sind die Roboter“ sangen Kraftwerk und die Welt tanzte dazu. Heute reden wir von Industrie 4.0 und dem vernetzten Heim, manche halten das für Sirenenklänge. Wildes Denken lauscht gefesselt aber mit offenen Ohren den Gesängen.- br.de/radio/bayern2/

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Neugier gilt oft als weibliche Eigenschaft und außerdem als moralisch verwerflich. Die Psychologie sieht das ganz anders: Ohne Neugier gäbe es keine Entwicklung.

Autorin: Brigitte Kohn – br.de/radio/bayern2

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Gehen Sie raus mit ihren Sprösslingen in die Natur. Kinder von heute verbringen viel weniger freie Zeit in der Natur als frühere Generationen. Im Freien zu spielen, im Wald zum Beispiel, gehört längst nicht mehr zu den selbstverständlichen Erlebnissen. Experten sprechen sogar von Natur-Entfremdung. Dabei ist die Natur wie ein riesiger Abenteuerspielplatz. Kein Spielzeug kann da mithalten. Das Beste daran: Kinder können ihrem Forschergeist freien Lauf lassen und eine ganze Menge lernen, Spaß inklusive.- br.de/radio/bayern2

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