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Posts Tagged ‘Botanik’

Wenn wir über das Leben und dessen Ursprünge sprechen, denken wir an Menschen oder Tiere. Doch was ist mit den Pflanzen? Ohne sie wäre schließlich erst gar kein höheres Leben möglich. Der Autor Emanuele Coccia hat diesem Thema mit „Die Wurzeln der Welt“ ein ganzes Buch gewidmet. Als Tiere identifizieren wir uns sehr viel unmittelbarer mit anderen Tieren als mit Pflanzen, schreibt Coccia.

Die Pflanzen seien bislang nur Gegenstand der Botanik, in der Philosophie spielen sie seit Aristoteles‘ Vorstellung eines vegetativen Seelenvermögens keine Rolle mehr. Kaum zu glauben, denn sie sind die eigentlichen Erschaffer der Welt. Coccia schreibt: Allein schon durch ihre Existenz verändern die Pflanzen ganz global die Welt, ohne sich dabei auch nur zu bewegen, ohne überhaupt zu handeln. Sein bedeutet für sie Welt machen, und umgekehrt ist die Konstruktion (unserer) Welt, das Weltmachen, nur ein Synonym für das Sein.

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Obwohl sie fest verwurzelt sind, kommen sie überall an: Pflanzen sind die großen Wanderer unserer Welt. Sie legen weite Strecken zurück, gehen fruchtbare Beziehungen ein und machen den Blauen Planeten zur grünen Insel. Der italienische Pflanzenforscher beschreibt die Mobilität und den Migrationshintergrund vieler Pflanzenarten, deren Eigenschaften das Leben des Menschen ermöglichen.

https://www.br.de/mediathek/podcast/lesungen/stefano-mancuso-die-unglaubliche-reise-der-pflanzen-1/1857788

Buchkritik

https://www.deutschlandfunkkultur.de/stefano-mancuso-die-unglaubliche-reise-der-pflanzen-ein-100.html

Der italienische Botanikprofessor Stefano Mancuso erzählt von Bäumen, Sträuchern, Kräutern und wie ihre Ausbreitung über den gesamten Erdball gelang. Nämlich selbst in unwirtlicher Kälte, feindlicher Hitze und größter Kargheit.

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Von einer Pflanzenbewegung spricht man in der Botanik, wenn eine Pflanze auf einen Reiz mit einer Bewegung reagiert. Pflanzenbewegungen dienen der einzelnen Pflanze dazu, den Lebensraum bestmöglich auszunutzen bzw. zu erschließen, oder um Gefahren auszuweichen.

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Ein bräunlich gefärbter Körper, lange, dünne Antennen und vier zarte, behaarte Flügel: Köcherfliegen sind ziemlich unscheinbare Insekten. Sie sind weder schädlich noch besonders nützlich. Aber sie verraten viel über den Zustand unserer Gewässer. – Der Entomologe Hans Malicky erforscht die unscheinbaren Tiere seit Jahrzehnten.

Rund 2.500 Köcherfliegen-Arten hat er bisher beschrieben. Schon in der Volksschule hat er Pflanzen gepresst, Schneckenhäuser gesammelt und Steine nach Hause geschleppt…

https://oe1.orf.at/player/20180522/514004

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Ohne Pflanzen wären tierisches und menschliches Leben auf der Erde nicht möglich. Erst die Fotosynthese liefert die Energie, die alles Leben auf unserem Planeten hervorbringt. Dass Pflanzen Lebewesen sind und ihre Vielfalt unsere Ökosysteme prägt, ist heute unbestritten. Wer jedoch, wie dieses Buch, behauptet, Pflanzen seien intelligent, muss mit Widerspruch rechnen.

Der Botaniker Stefano Mancuso von der Universität Florenz und die Journalistin Alessandra Viola beginnen ihr kleines Buch mit einem Lobgesang auf unsere grünen Mitbewohner. Sie laden ihre Leser ein, die Pflanzen aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Statt Pflanzen zu vermenschlichen, liefern sie ihren Lesern das Rüstzeug, um die Welt aus Pflanzensicht kennenzulernen. Vieles, was sie berichten, ist gesichertes und anerkanntes Wissen, dem alle Fachleute zustimmen können: Pflanzen können sehen, riechen und schmecken… Stand: 05.07.2015

http://www.deutschlandfunk.de/botanik-die-intelligenz-der-pflanzen.740.de.html?dram:article_id=324555

 

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Sonntag – 5 März – 13.30 Uhr – Zwischentöne – Musik und Fragen zur Person

Johannes Vogel ist seit 2012 Generaldirektor des Naturkundemuseums in Berlin. Zuvor hat er die botanische Abteilung am Natural History Museum in London geleitet. Er weiß also, wovon er spricht, wenn er sagt: „Wir haben von der Natur noch so gut wie gar nichts verstanden.“ Allein Mitarbeiter seines Hauses entdecken jeden dritten Tag eine neue Art. Und wenn es nach dem Citizen-Science-Verfechter Johannes Vogel ginge, wäre Naturkunde sowieso längst Volkssport. Auf der anderen Seite schreitet weltweit das Artensterben voran.

Aufmerksamkeit erregte der Museumschef vor einiger Zeit mit seiner Forderung, große ‚Biodiversititätsentdeckungsfabriken‘ zu errichten, um die Erforschung unserer Umwelt zu beschleunigen. Britischer Humor oder westfälischer Pragmatismus? Vogel wurde 1963 in Bielefeld geboren und ist mit einer britischen Tomatenforscherin verheiratet, die nicht zufällig den Nachnahmen Darwin trägt.

deutschlandfunk.de

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