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Posts Tagged ‘Böse’

Sünde, Teufel, Hölle: Das sind Begriffe, die für das Böse stehen. Im Alltag vieler Menschen spielen diese Begriffe heute kaum noch eine Rolle – sie wollen sich von der Kirche nicht mehr sagen lassen, was gut oder schlecht ist. Aber aus der Welt sind die Themen deshalb noch lange nicht. Von Anna Giordano. – Podcast

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Sri Aurobindo: Wir schreien auf gegen das Böse, aber wenn es nicht da wäre, um uns zu belagern oder herauszufordern, hätten wir die Ewige Wahrheit schon längst für uns eingefangen und eine hübsch säuberliche Albernheit daraus gemacht, auf der wir sitzengeblieben wären. Die Wahrheit ist unterwegs, sie hat Beine, und die Fürsten der Finsternis sind da, um in etwas unsanfter Weise darüber zu wachen, dass sie nicht einschläft.

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Das ist das Faszinierende an den Gefängnissen, daß sich die Gewalt nicht verbirgt, nicht maskiert, daß sie sich als eine bis in die letzten Details ausgeklügelte zynische Tyrannei darstellt und daß sie andererseits vollkommen «gerechtfertigt» ist, da sie in eine Moral eingebettet ist: ihre brutale Tyrannei ist die ungetrübte Herrschaft des Guten über das Böse, der Ordnung über die Unordnung.

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… „Die Lesbarkeit der Welt“, „Schiffbruch mit Zuschauer“, „Höhlenausgänge“, „Die Vollzähligkeit der Sterne“ oder „Zu den Sachen und zurück“. Das sind lyrisch-philosophische Titel, die ein ganzes Metaphernkonzert des Welterklärens in einem anklingen und uns so verstehen lassen, dass unsere Vorstellung von Wirklichkeit nie ganz logisch-begrifflich erschlossen werden kann, sondern dass wir auf Bilder angewiesen sind, um uns zu orientieren. Das ist beides: radikal klug und wunderschön…

https://www.geistundgegenwart.de/2018/12/enge-der-zeit.html?fbclid=IwAR102kySvOVlCCk3tkiGA9khf-L3HhQiDN2tZhNsTZ2OPLW-UeMXJ7lfSfI

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Das Nachdenken über das Böse hat im 21. Jahrhundert wieder Konjunktur. Vor allem mit Bezug auf die traumatischen Ereignisse zu dessen Beginn wurden in jüngerer Zeit Vortragsreihen und Symposien zum Thema veranstaltet; die breit angelegte philosophische wie theologische Reflexion schlägt sich auch in einer Fülle von Neuerscheinungen nieder.

Das Böse verstört, immer noch. Hatte sich bereits Ende des vergangenen Jahrhunderts gezeigt, dass die Beschäftigung mit Luzifer und anderen Vertretern der Unterwelt in den Kultur- und Religionswissenschaften sowie in christlicher Publizistik und Theologie wieder zunimmt, gilt dies inzwischen auch für die Beschäftigung mit dem Bösen im Allgemeinen. Dass Satanisten als „Vereinsmeier des Bösen“ entlarvt sind, die sich in der lustvollen Pervertierung des Christlichen erschöpfen, bedeutet gerade nicht, dass die Auseinandersetzung mit dem Bösen am Ende wäre.

Zwar mögen die politisch-kulturellen Kontexte der traumatischen Ereignisse von New York und später von Madrid, London und andernorts deutlich komplexer sein: Vor allem das Datum „11. September 2001“ ist in diesem Zusammenhang längst zu einer Chiffre geworden, die eine intensivere Auseinandersetzung mit Erscheinungsformen des Bösen ausgelöst hat, deren Höhepunkt – wie die Neuerscheinungen des Frühjahrs zeigen – noch nicht überschritten ist.- schattenblick.de

Herder Korrespondenz – Monatshefte für Gesellschaft und Religion 3/2007

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BUCH DER FREUNDE XIII

„Wenn alle Menschen eine Seele hätten,
wäre die Erde seit langem kein Ort mehr
für giftige Pflanzen und bösartige Tiere.
Und selbst das Böse hätte aufgehört zu existieren.“

via: http://www.nootheater.de/menu.html

 

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Stefan Ruzowitzkys Film „Das radikal Böse“
Wie wird ein netter junger Mann zum Massenmörder? Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky beschäftigt sich in seiner Dokumentation mit den systematischen Erschießungen jüdischer Zivilisten durch deutsche Einsatzgruppen in Osteuropa ab 1941.
Wie konnten diese Männer so grausam werden? Wie kommt es, dass Menschen Unschuldige ermorden? Diese Fragen will Stefan Ruzowitzky in „Das radikal Böse“ beantworten. Was die Täter dachten, vermitteln dabei nachgesprochene Zitate aus Briefen, Tagebüchern oder Prozessen. Historiker und Psychologen versuchen, das Böse wissenschaftlich zu erklären.
http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/174265/index.html
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=53474

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Die sich ablösenden Generationen werden immer schlechter. Es wird die Zeit kommen, in der sie böse geworden sind, daß sie die Macht anbeten; Macht wird dann Recht für sie sein, und die Ehrfurcht vor dem Guten wird aufhören. Zuletzt, wenn niemand sich mehr über Untaten empört oder angesichts der Unglücklichen Scham empfindet, wird Zeus auch sie vernichten. Und doch könnte selbst dann noch etwas dagegen  getan werden, wenn sich nur das einfache Volk erheben und die Tyrannen stürzen würde, die es unterdrücken.

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