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Zu meiner gutbürgerlichen Ausbildung gehörte noch: Spargel gibt’s bis Fronleichnam, danach allenfalls Schwarzwurzeln aus dem Glas. Zur Ausbildung von Marcel Proust und dem Bildungsblogger Silvae gehörten derlei Bauernregeln bestimmt nicht, dafür bringt uns letzterer in seinem Artikel über Spargel vom 12. Juni 2013 auf allerlei künstlerische Darstellungen des Königsgemüses.

Nach Jahrzehnten des Spargelgebrauchs war mir gar nicht bewusst, dass man beim Pinkeln nach dem Zeug riechen soll – ohne mich in hässliche spekulative Details zu verlieren. Nach dem Digitalen Wörterbuch der Deutschen Sprache bedeutet das das griechische ἀσπάραγος einfach einen jungen Keim, das spätlateinische asparagus den fetten Keim einer Pflanze, ehe sich die Blätter entwickeln.

https://weheklag.wordpress.com/2022/05/20/proustspargel1913/

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Die Haare trägt er kurz und die Fäuste geballt
So zieht er los, ist geil auf Gewalt
Äußerlich mächtig feist
Drinnen noch ein Kind im Geist
Ein Idiot, wie er im Buche steht
(er selbst den Büchern aus dem Wege geht)
Gewalt ist seine Zier
Gut, ich hol mir jetzt besser noch’n Bier

http://notizeneinesnotizenmachers.blogspot.com/

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Hier finden Sie Berichte zu mystischen Erfahrungen aus aller Welt. Dies ist eine private Website, keine offizielle Seite des Ramakrishna-Ordens.

„Ich musste verschiedene Religionen einmal prakti­zieren, Hinduismus, Islam und Christentum, und auch die Wege der Hindu­sekten: der Shaktas, Vaish­navas, Vedantins und anderer. Ich fand, dass es derselbe Gott ist, dem sich alle nähern, nur eben auf verschiedenen Wegen.“

— Sri Ramakrishna

https://ramakrishna.de/

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Randvoll mit Ungeduld hatte er immerwährend das zu Erledigende vor Augen. Ein Getriebener, der nichts vom Leben hatte, nie in ihm verweilte.

http://notizeneinesnotizenmachers.blogspot.com/2022/03/den-einstigen-sehnsuchten-und.html

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Geschichte ist das, woraus wir nicht lernen

Vor einem Vierteljahrhundert klotzte der Politologe Francis Fukuyama mit der These vom «Ende der Geschichte». Damit suggerierte er in neohegelianischer Weise, dass der globale Siegeszug der Demokratie nun einen Schlusspunkt hinter die lange Geschichte von Autokratien setzen würde. Aber der Weltgeist von Fukuyama hat sich epochal geirrt.  Fundamentalistischer Terrorismus, lokale Kriege, Zunahme an Autokratien falsifizierten in der Folge die These auf bitterböse Weise. Die Geschichte kehrt zurück, und zwar gemeiner denn je…,..

https://kaeser-technotopia.blogspot.com/2022/03/nzz-13.html

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Herr S.

Er hatte Schluss und machte, dass er da raus kam. Eine Kollegin wünschte ihm trällernd einen schönen Feierabend. Auch das war ihm längst unerträglich geworden.

http://notizeneinesnotizenmachers.blogspot.com/

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Die 1930er Jahre  zeichneten sich  durch eine Reihe aussergewöhnlicher Gruselfilme aus. Allen voran Carl Laemmle junior gab so manchem Schreckgespenst der alten Welt ein neues Gesicht und eine neue  Heimat. Laemmles Universal produzierte „Dracula“ nach Bram Stoker und  Frankenstein nach Mary Shelley. Auch 1932 erschien eine Reihe von Horrorfilmen, von denen etliche bis zum heutigen Tag als Klassiker gelten. Auf Tod Brownings „Freaks“ habe ich schon hingewiesen.

Vampyr (1932) – Der deutsch-französische Horrorfilm galt lange als einer der schwächeren Filmen des dänischen Filmregisseurs Carl Theodor Dreyer. Heute wird er als einer der besten Horrorfilme aller Zeiten betrachtet.

http://rooschristoph.blogspot.com/2022/03/horrorfilme-1932.html

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Von Filosofaxen – kaeser-technotopia.blogspot.com

Ein Entscheid des Obersten Gerichtshofs der USA erklärte vor nicht allzu langer Zeit den Dateninhalt der Handys zu einem schützenswerten Gut. Wie der Vorsitzende John Roberts begründete, sind Handys «zu einem allgegenwärtigen und beharrlichen Teil des Alltagslebens geworden, so-dass der sprichwörtliche Besucher vom Mars mutmassen könnte, sie seien ein wichtiger Teil menschlicher Anatomie.»

Die Technologie schreitet voran durch Miniaturisierung und Personalisierung: durch Anatomisierung, könnte man sagen. Wenn man vom Smartphone als von einem neuen Organ spricht, dann ist das eigentlich trivial. Technik verstärkt, verbessert, optimiert menschliche Fähigkeiten. Das können wir unverfänglich und generell feststellen, vom Faustkeil bis zum Computer.

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Der ansonsten völlig unauffällige ältere Herr im 6. Stock führt in seiner Wohnung laute Selbstgespräche. Manchmal schreit er auch. Niemand spricht ihn darauf an oder beschwert sich über ihn. Wie ihm geht es vielen.

http://notizeneinesnotizenmachers.blogspot.com/

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