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Posts Tagged ‘Beten’

Ein katholischer Theologe begründet ein einer Flugschrift, warum das Christentum sich neu erfinden muss. Die Kirchen befänden sich in einer
fundamentalen Glaubenskrise, überall würde die Substanz der Tradition dahinschmelzen. Dem Verdunsten des christlichen Glaubens ist nicht mehr
durch Kirchenreform beizukommen. Mut zu einem substanziellen, einem ehrlichen Nachdenken darüber, welche Tradition noch mit gutem Gewissen
festgehalten und welche man hinter uns lassen muss, ist gefordert. Es entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie, dass er ausgerechnet den reformresistenten Josef Ratzinger an ein Diktum von 1972 erinnert: „Selbstgemachter und so schuldhafter Skandal ist es, wenn unter dem Vorwand, die Unabänderlichkeit des Glaubens zu schützen, nur die eigene Gestrigkeit verteidigt wird.“

Wer heutzutage einen Radiogottesdienst hört, reibt sich immer wieder die Augen, was da im Gebet alles dem lieben Gott zugeschrieben wird, was er
denn tun müsste, was doch unsere ureigenste Aufgabe ist. Halbfas polemisiert gegen einen passivmachenden Glauben und gegen ein Beten, das immer noch magischen Charakter trägt und sozusagen als ein Versteck vor der eigenen Verantwortung missbraucht wird…

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„Wenn ich auch glauben könnte, so könnte ich noch lange nicht beten. Das Beten würde mir immer als die unverschämteste Belästigung Gottes erscheinen, als die eigentlich ekelhafteste Sünde, und ich würde für jedes Gebet eine lange Zeit der Buße einschalten.“

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Wem es Ernst damit wäre, der müßte zu einem einzigen Gebet viele Wochen lang erst Mut fassen.

Provinz des Menschen, Seite 12

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