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Posts Tagged ‘Bankei’

Zen Texte (4)

Eitles Streben, krampfhaftes Halten ?

ich hab nichts mehr damit im Sinn.

Darum kann ich jetzt behaupten:

Die ganze Welt ist wahrhaft mein!

Bankei

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Was geschieht, wenn einer, der an das Ungeborene glaubt, stirbt und die vier Elemente seines stofflichen Körpers sich auflösen? Wird er wiedergeboren?

Bankei: Am Ort des Ungeborenen gibt es keinen Unterschied zwischen Geborenwerden und Nicht-Geborenwerden. (133)

Meister Bankei – Die Zen-Lehre vom Ungeborenen – O. W. Barth Verlag 1988

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buddha 009Als mein Geist im letzten Jahr von verwirrten Gedanken geplagt war und ich Euch fragte, wie ich damit umgehen solle, da sagtet Ihr, ich solle sie einfach kommen und gehen lassen. Ich tat mein bestes, Eurem Rat zu folgen, musste aber einsehen, dass es mir nahezu unmöglich war

Bankei: Es ist schwierig, weil du dir einbildest, es gebe eine Methode, deine Gedanken von selbst kommen und gehen zu lassen. (133) – Meister Bankei – Die Zen-Lehre vom Ungeborenen – O. W. Barth Verlag 1988

In diesem Ur-Geist ist auch nicht die Spur von Verblendung. Ich versichere euch: Nichts geht je aus ihm hervor…

Ist da auch nur der kleinste Gedanke, etwas zu suchen, so kehrt ihr dem Ungeborenen den Rücken. (132)

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Ich bezweifle nicht, dass es im Ur-Geist keine verblendeten Gedanken gibt; nichtsdestotrotz ist da keine Pause in den Gedanken, die mir in den Sinn kommen. Es ist mir nicht möglich, im Ungeborenen zu bleiben.

Bankei: Du kamst mit nichts als deinem ungeborenen Buddha-Geist auf die Welt. Erst als du heranwuchst und sahst und hörtest, was die anderen Menschen in ihrer Verblendung taten, gerietest du allmählich in deinen gegenwärtigen Verblendungszustand. Du nahmst all das im Laufe der Jahre Stück für Stück an, gewöhntest deinen Geist daran, und nun hat dein verblendeter Geist alles an sich gerissen und tobt seine Verblendung ungezügelt aus. Keiner deiner verblendeten Gedanken war jedoch eingeboren. Sie waren nicht von Anfang da. Sie hören auf zu sein in einem Geist, der das Ungeborene bestätigt. (130)

Meister Bankei – Die Zen-Lehre vom Ungeborenen – O. W. Barth Verlag 1988

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Ein Laie fragt Bankei warum wir aufgrund unserer törichten Gedanken Tiere werden und von der Buddhaschaft ausgeschlossen, von Finsternis zu Finsternis wandern. Wenn aber ein Tier keine Traurigkeit empfinden, kann es tun was es will, ohne irgendein Gewahrsein seines Leidens. Ist das nicht eigentlich ein sorgloses Dasein?

Bankei erwiderte: Aber ist es nicht traurig, ohne jedes Gewahrsein davon zu leben, dass du diesen einzigartigen Buddha-Geist, den du von deinen Eltern bekamst, in das Leiden der Hölle verwandelst. (…) Für dich als Mensch, an dessen Verstand nicht zu zweifeln ist, ist es vergleichsweise leicht, einem guten Meister zu begegnen und ein Buddha zu werden. Du solltest zu tief dankbar sein für das Glück, in einen menschlichen Körper hineingeboren zu sein. Du hast vor deiner Nase eine Sache von alles überragender Bedeutung. Lass deine Zeit nicht nutzlos verstreichen!  – (127/128)

Meister Bankei – Die Zen-Lehre vom Ungeborenen – O. W. Barth Verlag 1988

 

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Bankei

„Wenn etwas dich erschreckt, ist es das beste, einfach erschrocken zu sein. Wenn du dich davon abhältst, erschrocken zu sein, wird dein Geist zwiespältig“.

(Bankei Eitaku, 1622-1693) (Kein Bild)

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Bankei

„Angekettet an dieses

vergängliche, brennende Haus,

entzündest du selbst das Feuer,

nährst die Flammen,

die dich verzehren“.

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Das Lied vom Wurzelgeist

Ungeboren und unvergänglich
ist der Geist der Quelle.
Erde, Feuer, Wasser und Wind
nur eine Absteige über Nacht.

Angekettet an dieses
vergängliche brennende Haus,
entzündest du selbst das Feuer,
nährst die Flammen, die dich verzehren.

Kehre suchend um
zu jener Zeit,
als du zur Welt kamst:
du hast alles vergessen!

Bewahre deinen Geist so
wie er bei deiner Geburt war,
und sogleich wird dieses dein Selbst
zum Lebenden Tathâgatâ.

Ideen und Gedanken,
was gut ist, was schlecht –
sind alles nur Spuren
deines eigenen Ich…

>>> zen-guide.de/zen/texte

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Ich war noch ein junger Mann, als ich das Prinzip des Ungeborenen und seine Beziehung zum Denken entdeckte…

Was wir einen Gedanken nennen, ist bereits um eine oder mehrere Stufen von der lebenden Wirklichkeit des Ungeborenen entfernt. Würdet ihr einfach im Ungeborenen leben, so gäbe es nichts, was ich euch sagen könnte, und ihr wärt nicht hier, um mir zuzuhören.

Doch der Buddha-Geist spiegelt aufgrund seiner Ungeborenheit und der ihm innewohnenden Erleuchtungskraft bereitwillig alle Dinge, die sich ihm bieten, und verwandelt sich in sie; so wird aus dem Buddha-Geist das Denken. –

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