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Posts Tagged ‘Ausstellung’

Franziska Nori leitet seit 2014 den Frankfurter Kunstverein. Sie ruft dazu auf, Fürsorge auch für Mitlebewesen zu tragen und nicht nur den menschlichen Profit als Priorität zu sehen. Ein Gespräch. – journal-frankfurt.de

Für mich gibt es zwei Ebenen, sich einer Sache zu nähern. Auf der einen Seite muss man sich Wissen aneignen, über das man Dinge begreifen kann. Dann gibt es eine zweite Ebene, die der Erfahrung und Beobachtung. Beide Aspekte sind wichtig, um eine Beziehung herzustellen, auch zu anderen Lebewesen. Empathie und der Versuch, sich über Ähnlichkeiten und nicht über Differenzen zu verstehen, ist ein interessanter Ansatz, der auch in der aktuellen Ausstellung eine Rolle spielt.

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Viele renommierte Protagonisten des nationalsozialistischen Kunstbetriebs waren auch nach 1945 hauptberuflich als bildende Künstler tätig. Sie produzierten Werke für den öffentlichen Raum, erhielten lukrative Aufträge von Staat, Wirtschaft und Kirche, lehrten an Kunstakademien, nahmen an Wettbewerben teil und waren in Ausstellungen vertreten. Dabei konnten sie auch von dem antimodernistischen Klima der Nachkriegsjahrzehnte profitieren. Ausgangspunkt für die erste Ausstellung zu diesem Thema ist die 1944 im Auftrag von Adolf Hitler und Joseph Goebbels zusammengestellte „Gottbegnadeten-Liste“. Die darauf verzeichneten 114 Bildhauer und Maler galten als „unabkömmlich“ und blieben vom Front- und Arbeitseinsatz verschont. Nachkriegskarrieren „gottbegnadeter“ Künstler wie Willy Meller, Adolf Wamper, Richard Scheibe, Arno Breker, Hermann Kaspar, Werner Peiner, Rudolf Hermann Eisenmenger oder Paul Mathias Padua konterkarieren das Bild des kunstpolitischen Neuanfangs nach 1945. 

https://www.dhm.de/ausstellungen/die-liste-der-gottbegnadeten-kuenstler-des-nationalsozialismus-in-der-bundesrepublik/#/

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‘Past Present Future’ at Hauser & Wirth in Zürich is an exhibition of paintings, furniture, and ceramics, by the American artist Mary Heilmann. Along with earlier work dating back to the 1970’s, the exhibition features a new body of paintings made during the global pandemic at her Long Island studio in Bridgehampton, New York. It also includes a digital slide projection, titled ‘Her Life’ (2006), which is accompanied by a musical soundtrack…

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Von Göttern im alten Ägypten bis zu Grabschändung auf Haiti: Voodoo ist eine auf drei Kontinenten verbreitete Weltreligion. Deren Varianten stellt das Roemer-Pelizaeus-Museum in einer fabelhaft verschwenderisch bestückten Ausstellung vor – so umfassend wie noch nie.

Willkommen zur Weltreise: Zum Auftakt begrüßt den Besucher eine wandgroße Weltkarte mit vielen bunten Pfeilen – vor allem über den Atlantik, aber auch innerhalb Afrikas und Lateinamerikas. Sie stellen die Wanderungsbewegungen der verschiedenen Voodoo-Religionen und ihre gegenseitige Beeinflussung dar. –

Voodoo

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Mit Röntgenblick porträtierte der Künstler die Wiener Gesellschaft. Der Retrospektive im Leopold-Museum gelingt dank dokumentarischen Materials ein vielschichtiges Bild – Untiefen inbegriffen Die Augen verschattet, das Lid hängend, blasse Haut mit tiefen Furchen: Es war ausdrucksstark und feinnervig, wie Oskar Kokoschka (1886-1980) seinen Förderer Adolf Loos 1909 porträtierte. Als schön galt es nicht. „Seelenaufschlitzer“ nannte man den Mitbegründer des österreichischen Expressionismus spitz. Das Innere kehrte er mit groben Pinselstrichen nach außen. Viele dieser Porträts sind nun in der umfassenden Kokoschka-Retrospektive des Leopold-Museums zu sehen. – derstandard.at

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Besuch einer Ausstellung [Gerhard Richter]

von wolkenbeobachterin – Ameisen im Kirschblütenhaufen

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Ob Grau in Grau oder 192 Farben: Eine kluge Ausstellung im Museum Barberini in Potsdam geht der Entwicklung von Gerhard Richters abstrakten Gemälden auf den Grund – von der Farbverweigerung früher Jahre bis zu jüngsten leuchtenden Großformaten.

Er ist der Mann für alle Farben: Als teuerster Künstler Deutschlands genießt der 1932 geborene Gerhard Richter Weltruhm. Jetzt holt ihn das Museum Barberini mit über 90 Werken nach Potsdam. Gezeigt werden nur abstrakte Werke Richters. Berühmt wurde der Künstler zwar durch seine frühen verschwommenen Fotoabmalungen, etwa die legendäre RAF-Serie oder die brennende Kerze. Aber mittlerweile malt er fast nur noch abstrakt. Für Richter selbst bilden Abstrakt und Gegenständlich ohnehin keine Gegensätze.

Gerhard Richter – Abstraktion

30.06.2018 – 21.10.2018 täglich außer dienstags 10 bis 19 Uhr im Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, Potsdam. kunstundfilm

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Rassentheorien haben die Ausbeutung von Menschen begleitet und erst ermöglicht. Das zeigt die neue Ausstellung „Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen“ im Dresdner Hygiene-Museum. Sie nimmt auch das eigene Haus in den Blick und erinnert an rassistische Ausstellungen, die dort in der NS-Zeit zu sehen waren. – Von Bastian Brandau

https://www.deutschlandfunk.de/hygiene-museum-dresden-rassismus-als-werkzeug-der.1148.de.html?dram:article_id=418660

1492, das Jahr in dem Kolumbus nach Amerika segelte und in dem christliche Königshäuser die iberische Halbinsel endgültig zurückeroberten. Mit dem Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit werden zum ersten Mal Menschen in Rassen eingeteilt. Weil den neuen spanischen Herrschern das christliche Glaubensbekenntnis nicht mehr reichte, führten sie den Begriff der „Reinheit des Blutes“ ein. Insbesondere, um muslimische und jüdische Konvertiten zu kategorisieren, schreibt der Koblenzer Historiker Christian Geulen in der Einführung des Ausstellungskatalogs von „Rassismus.

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Überwältigende Sinneserfahrung oder totale Langeweile? James Turrell füllt mit seinen farbigen Lichtinstallationen ganze Räume aus. Das Museum Frieder Burda widmet dem Künstler aus dem Umfeld der Light&Space-Bewegung eine umfassende Retrospektive.

An James Turrell scheiden sich die Geister. Ganze Räume füllt er mit nichts als farbigem Licht. Ja – und? Die einen erleben die Begegnung mit seinen immateriellen Werken als einzigartige, entgrenzende Kunsterfahrung. Manche sehen sogar spirituelle Qualitäten aufschimmern. Andere lässt das Farblichtkontinuum, das der US-Amerikaner mit ausgeklügeltem technischen Equipment entstehen lässt, schlicht und einfach kalt. Da hilft nur ein Selbstversuch. – http://kunstundfilm.de/2018/08/james-turrell/

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Am 8. Juli ging die Ausstellung „Im Land der Imagination – Die Sammlung C.G.Jung“ (mehr im pdf)

Klicke, um auf MiL_Pressekit_Sammlung-C.G.-Jung.pdf zuzugreifen

im Museum im Lagerhaus in St. Gallen zu Ende. Es war das erste Mal, dass man besichtigen konnte, was der Begründer der Analytischen Psychologie C.G. Jung (1875-1961) an künstlerischen Produktionen seiner Patienten zusammengetragen hatte. Es sind insgesamt rund 4500 Gemälde, Zeichnungen und Stickereien seiner Patienten aus den Jahren von 1917 bis 1955. Jung begriff diese Bilder als Teil des therapeutischen Prozesses, in dem die inneren Bilder nach Außen gebracht wurden – eben nicht nur mittels der Sprache. Die Arbeiten entstanden mit Jung zusammen. Vielleicht haben sie darum so große Ähnlichkeiten mit seinen eigenen Traumbildern, die er im „Roten Buch“ darstellte und analysierte. In Jungs Theorie liegt diese Ähnlichkeit aber weniger an seiner Mitwirkung als vielmehr an der Tatsache des kollektiven Unbewussten. – Perlentaucher

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