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Posts Tagged ‘Aus Religion und Gesellschaft’

In der „Göttlichen Komödie“ führt Dante Alighieri seine Leser von den Niederungen der Hölle bis ins Paradies. Die versgewordenen Jensseitswelten der „Commedia“ bieten aber auch Einblick in das Denken des Autors, seinen Glauben und seine Gesellschaftskritik – und begeistern bis heute. Von Michael Reitz | DLF

Auf der Hälfte des Weges unseres Lebens fand ich mich in einem finsteren Wald wieder, denn der gerade Weg war verloren. Ach, es fällt so schwer zu sagen, wie er war, dieser Wald, so wild und garstig und dicht, der mir noch immer Angst macht, wenn ich daran denke.

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Die Evangelien berichten, dass Männer und Frauen zu Jesus kamen, die von bösen Geistern besessen waren. Heute würde man sagen: Sie waren psychisch krank und brauchten medizinische Hilfe. Doch die Vorstellung, dass Satan aus Menschen ausgetrieben werden muss, lebt weiter – mit gefährlichen Folgen. – Von Thomas Daun

Eine höhnisch grinsende Affenfratze auf dem Körper eines Schweins mit den ledernen Flügeln einer Fledermaus; ein schuppiger Drache mit scharfen Krallen, Teufelshörnern und den verzerrten Gesichtszügen eines Geizhalses; ein verkrüppelter menschlicher Körper, auf dem ein hässlicher Ziegenkopf sitzt, Riesenohren und lange, spitze Zunge. Als steinerne Wasserspeier an der Außenwand, als Schnitzerei im Chorgestühl, in Gemälden und als Skulpturen – in jeder gotischen Kathedrale finden sich solche Darstellungen: Sie sollten in alten Zeiten Dämonen und Hexenwesen aus dem Umkreis der Kirche fernhalten…,.. DLF

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Die Evangelien berichten, dass Männer und Frauen zu Jesus kamen, die von bösen Geistern besessen waren. Heute würde man sagen: Sie waren psychisch krank und brauchten medizinische Hilfe. Doch die Vorstellung, dass Satan aus Menschen ausgetrieben werden muss, lebt weiter – mit gefährlichen Folgen. Von Thomas Daun

Eine höhnisch grinsende Affenfratze auf dem Körper eines Schweins mit den ledernen Flügeln einer Fledermaus; ein schuppiger Drache mit scharfen Krallen, Teufelshörnern und den verzerrten Gesichtszügen eines Geizhalses; ein verkrüppelter menschlicher Körper, auf dem ein hässlicher Ziegenkopf sitzt, Riesenohren und lange, spitze Zunge. Als steinerne Wasserspeier an der Außenwand, als Schnitzerei im Chorgestühl, in Gemälden und als Skulpturen – in jeder gotischen Kathedrale finden sich solche Darstellungen: Sie sollten in alten Zeiten Dämonen und Hexenwesen aus dem Umkreis der Kirche fernhalten.- deutschlandfunk.de

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Als die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht kamen, schrieb Mascha Kaleko: „Wir haben keinen Freund auf dieser Welt. Nur Gott.“ Später klagte sie Gott an. Die Religiosität der Dichterin passe in keine Schublade, sagen Theologen heute. Sie sei eine „zarte Pflanze“. – Von Burkhard Reinartz – deutschlandfunk.de

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Der Psychoanalytiker Erich Fromm hatte in den 1960er-Jahren Kultstatus – auch wegen seiner Kritik an religiösen Autoritäten. Er brach mit dem Judentum seiner Familie und verachtete den Machtmissbrauch der Kirchen. Über den Buddhismus fand er zur Spiritualität ohne Gott.

Von Sven Ahnert – DLF

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Im Deutschlandfunk – https://www.deutschlandfunk.de/

Buddhas Töchter. Auf Augenhöhe mit den Männern – Von Mechthild Klein

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T.S. Eliot war ein zerrissener Mensch. Die Tiefendimension seiner Lyrik macht ihn zu einem Jahrhundertdichter. 1948 erhält er den Nobelpreis. Kurz davor wird er anglikanischer Christ. Sein Werk ist durchzogen von der brüchigen Hoffnung auf eine spirituelle Erneuerung.

Von Burkhard Reinartz – DLF

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Spiritualität braucht Luft: tief einatmen, still sein, ausatmen. Klingt banal, braucht aber Anleitung. Solche Übungen sollen heilsam auf Leib, Geist und Seele wirken. Und sie sollen das Bewusstsein für göttliche Nähe schärfen. Eine pneumatische Reise durch die Religionen. – Von Peter Kolakowski. DLF

 

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Warum Menschen glauben, wollte Sigmund Freud wissen. Seine Antwort: Weil sie nicht erwachsen sind, sondern wie ein Kind Trost und Hilfe von einem Vater im Himmel erhoffen. Zum Judentum bekannte sich der Psychoanalytiker – zur jüdischen Religion nicht. – Von Klaus Englert

Der Vater der Psychoanalyse Sigmund Freud erzählte einmal mit süffisanter Ironie, wie ein ausgezeichneter Mann, der sich rühmte, sein Freund zu sein, ihn zur Religion habe bekehren wollen. Der Wiener Psychoanalytiker zeigte sich überrascht, denn er hatte ihm zuvor sein religionskritisches Pamphlet Die Zukunft der Illusion geschickt. In seinem Brief erzählte ihm der Bekannte, dass er in der Religion ein Gefühl von „Ewigkeit“, von etwas „Unbegrenztem“ verspürt. Er empfinde sogar ein „ozeanisches Gefühl“. Freud erwiderte darauf in seiner bekannt trockenen Art: Dieses „ozeanische Gefühl“ habe er selbst niemals an sich entdeckt.- DLF

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