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Posts Tagged ‘Atman’

Er ist der Seher, den man nicht sieht, der Hörer, den man nicht hört, der Denker, den man nicht denkt, der Erkenner, den man nicht erkennt; es gibt keinen anderen Seher, es gibt keinen anderen Hörer, es gibt keinen anderen Denker, es gibt keinen anderen Erkenner, das ist dein Âtman, der heimliche Lenker, der Unsterbliche. Leidvoll ist alles andere.

Brihad-Âranyaka-Upanishad, ~ 700–500 v. Chr.

https://www.nootheater.de/menu.html

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Der Atman ist zwar das Selbst, aber er ist nicht auf die Einzelperson begrenzt, sondern mit allen Atmans identisch: „Dieser dein Atman ist der in allen vorhandene Atman“ belehrt uns die Brhadaranyaka-Upanishad. Zwischen den Seelen der Wesen gibt es keinen Unterschied, sie sind alle eins. Jeder „Andere“ ist wesenhaft „Ich“.

H.W. Schumann – Der historische Buddha, Seite 51 – Diederichs 1999

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Das Subjekt des Erkennens ist der Atman, die Seele. Er ist es, der das Sehen, Hören, Denken, Erkennen ausführt. Der Atman schafft die Welten, Götter und irdischen Wesen, er ist Herrscher über alles. Im Herzen wohnt er, kleiner als ein Reiskorn, als ein Gerstenkorn, aber größer als die Erde, größer als der Himmel und diese Welten. Der Körper ist der Aufenthaltsort des unsterblichen, unphysischen Atman und stirbt, sobald dieser ihn verlässt. Der Atman aber ist ungeboren (weil ewig) alterslos, todlos, ungefährdet, unsterblich. Nur in Negationen kann man von ihm sprechen.

H.W. Schumann – Der historische Buddha, Seite 51 – Diederichs 1999

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Hinduistische Religion

Es gibt einen Gott, der doch kein persönlicher Gott ist, das Brahman, das große, alles durchdringende Sein, nicht ein Herrscher – ein Alles. Das Insekt, ein Sandkorn, das Tier, die Pflanze, der Mensch als Person und als geistiges Sein, das Selbst (Atman) – sie sind alle ungetrennte Teile des Brahman, sie sind Brahman.

Der Hindu meditiert an dem Begriff „Aham Brahma asmi“ – ich bin Brahma, oder an dem Begriff „Tat twam asi“ – du bist das , das bist du, oder „So ham“ – ich bin Er.

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