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Astronomisches bei Arno Schmidt

›Das Unglück sei von diesem Haus so fern, wie der Morgenstern vom Abendstern‹, sollte der Zimmermann, beim ›Richtspruch‹, unserm Heim angewünscht haben; (»: ’fluchter Idijot!« hatte mein Großonkel, jedesmal wenn er’s erzählte, hinzugefügt).

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich möchte Ihnen am heutigen Abend ein wenig über einen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und seine Beziehung zur Astronomie erzählen, insbesondere zur Astronomie, wie sie zum Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts ganz in der Nähe von Bremen in dem kleinen Ort Lilienthal betrieben wurde. Damals standen in Ihrem Lilienthal die größten Spiegelteleskope, die es auf dem europäischen Kontinent gab; nur die Instrumente des Royal Observatory in Greenwich, die dem Astronomen Wilhelm Herrschel zur Gebote standen, waren ein Weniges größer. und + und + und #und

https://archive.org/details/lilienthal1801arnoschmidt2001

Bereits 1955 machte sich Arno Schmidt Notizen zu einem Roman über Lilienthal, einem Dorf in der Nähe Bremens, dessen Sternwarte und den berühmten Astronomen Johann Hieronymus Schroeter. Der Roman sollte von Schroeter und anderen, teilweise historischen Personen handeln und an zwei bis drei Tagen in Lilienthal und Umgebung spielen. Zahlreiche Notizzettel, Briefe und Romanfragmente zeugen von der insgesamt 25 Jahre dauernden Beschäftigung mit dem Romanstoff. Doch den Roman schrieb Schmidt nicht mehr.

Bernd Rauschenbach trug dieses Material zusammen und veröffentlichte „Lilienthal 1801 oder Die Astronomen“ – Fragmente eines nicht geschriebenen Romans. Aus der Vorlage erarbeiteten Bernd Rauschenbach und Jan Philipp Reemtsma dieses Hörspiel.

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Zwischen den Planeten Mars und Jupiter klaffte eine recht große Lücke im Sonnensystem. Im Jahr 1800 taten sich einige Astronomen zusammen, um nach einem dort vermuteten Himmelskörper zu suchen. In der Nacht zum 2. September 1804 entdeckte Karl Ludwig Harding von Lilienthal aus den Kleinplaneten Juno. – Von Dirk Lorenzen – DLF

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Die Alte Kirche war ursprünglich dem Erlöser geweiht und wurde daher St. Salvator genannt. Diese Namensgebung weist darauf hin, dass die Alte Kirche zu den ersten Kirchbauten des Mittelalters in Nordfriesland gehört. –

Die Anfänge der Alten Kirche reichen bis vor die Zeit des Dänenkönigs Knut des Großen (1018-1036) zurück. Die ersten Holzkirchen wurden meist auf oder direkt neben den Thingplätzen erbaut, die häufig astronomisch ausgerichtet waren. Deshalb finden sich die Kirchen von Tating/Eiderstedt, Alte Kirche Pellworm, Nieblum/Föhr und Keitum/Sylt exakt auf einer Himmelrichtungslinie in gleicher Entfernung voneinander. Die vorchristlichen Thingstätten waren Plätze für die Religionsausübung (Kultus) und die Rechtsprechung.

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