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Posts Tagged ‘Arthur Schnitzler’

WDR 3 – Kultur Feature von Johanna Schenkel. – Schon als 13 Jähriger beginnt er damit, seine Träume zu notieren. Gleich ist da von einem Mädchen und einem Kuß die Rede. Und der junge Arthur Schnitzler weint, als er aufwacht, weil alles nicht wahr ist. Später wird er Arzt wie sein Vater, interessiert sich früh für Hypnose und Psychologie, dann für die Psychoanalyse. Freud lernt er persönlich kennen. Aber da ist er bereits ein älterer Herr und längst ein arrivierter Schriftsteller. Bekannt dafür, dass er in seinen skandalumwitterten Stücken und Erzählungen feinste Seelenregungen frei legt, soziale Topographien subtil abbildet und das Begehren von Mann und Frau in seiner gänzlichen Unvereinbarkeit zeigt. Schnitzler war ein moderner Autor: geboren am 15. Mai vor 150 Jahren. (Hördat)

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Samstag, 06.02.2021 – 15:05 bis 17:00 Uhr – BAYERN 2

Das Schauspiel Der einsame WegSchnitzlers erstes großes Gesellschaftsdrama, wurde 1904 in Berlin uraufgeführt. Tod und Einsamkeit stehen im Mittelpunkt des Stückes, das von Menschen handelt, die sich alle so nah sind, und die doch voneinander nichts wissen. Aus Gesprächs-Szenen von Personen, die in einem komplexen System von Beziehungen zueinanderstehen, entwickelt Schnitzler ein Psychogramm, das zeigt, wie egoistische Verantwortungsscheu und Beziehungsangst in Einsamkeit und Verzweiflung enden…,.. Bayern 2 und projekt-gutenberg.org

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Bayern 2 – Freitag, 24. Januar 2020 um 21:05 Uhr

Glaubst du an die Treue? Warum? Warum nicht? Glaubst du, dass du deinen Partner wirklich kennst? Warum hast du geheiratet? Haben Ehe und Leidenschaft etwas miteinander zu tun? Ist es legitim, in einer Beziehung Geheimnisse vor dem anderen zu haben? Die Beziehung von Fridolin und Albertine wird unerwartet von Fragen, Ängsten und Zweifeln erschüttert. Ein Maskenball ist der Auslöser. Ein Fest, bei dem beide ein heftiges erotisches Verlangen in sich entdecken, das in ihrem Ehe-Alltag nicht befriedigt wird. Für beide beginnt eine (alp-)traumhafte Reise durch die Nacht auf der Suche nach dem Kern der Liebe, nach sich selbst und dem anderen. Im Verlauf von zwei rauschhaften Tagen entfernen sie sich maximal voneinander, um sich am Ende wiederzufinden.

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„Später Ruhm“ von Arthur Schnitzler. Zum 75. Geburtstag von Helmut Peschina. Mit Joachim Bißmeier, Petra Morzé, Peter Simonischek, Michael Rotschopf, Michael Dangl, Matthias Mamedof, Florian Teichtmeister u.a., …

Die 2013 in Cambridge aufgefundene, ursprünglich verschollen geglaubte frühe Novelle Arthur Schnitzlers ist ein Porträt der literarischen Wiener Bohème der Jahrhundertwende. „Später Ruhm“, 1894 verfasst, zeigt auch die Ängste und Zweifel des damals 32-jährigen, noch als Arzt tätigen Schriftstellers Arthur Schnitzler. Schnitzler thematisiert die für ihn selbst so wichtige, weil ihn lange belastende Ambivalenz zwischen künstlerischem Schaffen und bürgerlicher Existenz.

Der Autor Helmut Peschina und der Regisseur Harald Krewer haben Schnitzlers Novelle fürs Hörspiel bearbeitet. Ö1

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Arthur Schnitzler

Die Leute, die sich belügen lassen, sind gefährlicher als diejenigen, die belügen; und die Leute, die sich verderben lassen, schändlicher, als die Verderber es sind. Denn es ist ein psychologisches Gesetz, dass die Dummen und die Schwachen, keineswegs ganz unbewusst, nach den Leuten auf der Suche sind, von denen sie Lüge und Verderbnis erwarten und nicht eher ruhen, als bis sie sie gefunden haben.

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