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Posts Tagged ‘Arno Gruen’

Tele-Akademie ∙ SWR Fernsehen.- Denken ohne Gefühl führt laut Psychoanalytiker und Gesellschaftskritiker Arno Gruen in eine Scheinwelt aus Abstraktionen. Es macht uns unfähig, unsere Wirklichkeit unmittelbar und mitfühlend wahrzunehmen. Indem das abstrakte Denken, also das Kognitive, zunehmend das Empathische in uns verdrängt, entfernen wir uns immer weiter von dem Gefühl der Verbundenheit mit dem Leben.- Tele-Akademie

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(Der Wahnsinn der Normalität): Zerstörung ist der unmittelbare Ausdruck des Wahnsinns derer, die sich ganz ausschließlich der Realität widmen. Ideologische Verkleidungen verschleiern gewöhnlich diesen Zusammenhang. Der Wahnsinn der Realisten ist ihre Leugnung des Menschlichen unter dem Deckmantel der Sorge für den Menschen. Sie verstehen, sich ein menschliches Antlitz zu geben, haben aber keinerlei entsprechende Gefühle. Ihr Inneres ist ein Hexenkessel von Rache und Mordlust; anstelle eines lebendigen Selbst fühlen sie nur Leere. Um dieser Leere und dem inneren Chaos zu entkommen, müssen sie Leben um sich her zerstören, nur dadurch fühlen sie sich lebendig.

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„Alles wird zum Ausdruck eines Überlebenskampfes, dessen Ziel es ist, nicht abgewertet zu werden und vor allem nicht zu versagen. Leben als Ausdruck von Liebe, von emphatischen Wahrnehmungen und menschlichem Mitgefühl, geht verloren.“

Nährboden für Faschismus

Der doppelte freiwillige Gehorsam gegenüber den Eltern und der Gesellschaft kann individuelle Probleme, aber auch kollektive Katastrophen herbeiführen. Für Arno Gruen sind die beschriebenen Gehorsamsstrukturen der Boden, auf dem der Faschismus blüht, einschließlich der Shoa, einschließlich der Vernichtung alles Fremden…

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Arno Gruen, der Psychoanalytiker und Autor, ist im Alter von 92 in Zürich gestorben. Eine Frage trieb ihn sein Leben lang besonders um: Wie geht Menschsein? Wie schafft man es, sich seine Menschlichkeit zu erhalten? Gruen hat die Antworten gefunden.- srf.ch/kultur/

Gruen beschreibt unsere Zivilisation als eine, in der Menschlichkeit schwer überdauert. Überspitzt und düster gesagt: Wir kommen als Menschen auf die Welt und verlernen die Menschlichkeit systematisch. Erziehung besteht genau in diesem Verlust. Darin, dass unsere zutiefst menschlichen Reflexe nicht mehr funktionieren, sondern geregelt und systematisch unterdrückt werden, bis sie vielleicht irgendwann ganz ausgemerzt sind. Zivilisation ist der Weg zur Unmenschlichkeit. Aber Gruen wäre nicht Gruen, wenn er das stehenliesse.

Wie geht also Menschsein? Für Gruen ganz einfach: Sich auf seine Empathie verlassen. Auf sein Gefühl. Auf diese Fähigkeit, die alle Menschen in den ersten zwei Lebensjahren haben, nämlich an den Gesichtszügen des Gegenübers zu erkennen, wie es diesem Menschen geht. Und eine Resonanz zu entwickeln.

+ http://www.deutschlandradiokultur.de/zum-tod-von-arno-gruen-warum-sind-wir-so-gerne-gehorsam.970.de.html?dram%3Aarticle_id=304094

+ http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2015/10/23/drk_20151023_0833_f666390f.mp3

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Sternstunde Philosophie

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„Wider den Gehorsam“ – es ist eine direkt und an jeden gerichtete Aufforderung, mit dem der 91 Jahre alte Psychoanalytiker Arno Gruen sein jüngstes Buch überschreibt. In dem Essay geht Gruen der Frage nach, warum wir uns immer wieder freiwillig dem Willen anderer Menschen unterwerfen.

Die zerstörerische Dynamik des Gehorsams und die verlorengegangene Empathie: Das sind die Lebensthemen von Arno Gruen. Ein Mann, der vor den Nazis aus Berlin flüchtete, in den USA Analytiker wurde und heute in der Schweiz lebt und schreibt. Auch als Analytiker arbeitet er noch.

Wie wurde er selbst durch seine Kindheit geprägt? Warum sind wir so gerne gehorsam? Können wir Empathie lernen? Fragen, die ihm Britta Bürger gestellt hat.- deutschlandradiokultur.de/

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Wir leben in einer zunehmend durchkonstruierten Welt, die von Kampf, Wettbewerb, Profit und Isolation bestimmt ist. Die Errungenschaften von Wissenschaft, Technik und Informatik beeinflussen und dominieren uns.

Wir glauben, unser Denken sei realistisch, wenn es von Emotionen befreit ist. Aber Denken ohne Gefühl, so der Psychoanalytiker und Gesellschaftskritiker Arno Gruen, führt in eine Scheinwelt aus Abstraktionen.

Es macht uns unfähig, unsere Wirklichkeit unmittelbar und mitfühlend wahrzunehmen. Indem das abstrakte Denken, also das Kognitive, zunehmend das Empathische in uns verdrängt, entfernen wir uns immer weiter von dem Gefühl der Verbundenheit mit dem Leben (Tele-Akademie, 19.10.2014). Teil der Sammlung/Playlist „Arno Gruen – Gespräche und Vorträge“ hier: https://www.youtube.com/playlist?list…

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