Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Arbeit’

André Gorz, Wege ins Paradies: Die Erhaltung der Norm der Vollbeschäftigung tendiert grundsätzlich dahin, die auf der Leistungsethik beruhenden Herrschaftsbeziehungen zu erhalten.

Diese Politik, die ideologischen Grundlagen des Herrschaftsverhältnisses zu bewahren, hat hohe gesellschaftliche Kosten. Sie führt notwendig zu einer Zweiteilung der erwerbstätigen Bevölkerung: auf der einen Seite steht eine Elite von geschützten und ständig vollbeschäftigten Arbeitern, die die traditionellen Werte des Industrialismus wahren und an ihrer Arbeit wie ihrem sozialen Status hängen; auf der anderen Seite eine Masse von Arbeitslosen und unqualifizierten Arbeitern ohne Status, die unregelmäßig und ungeschützt zur Verrichtung wechselnder, aber immer uninteressanter Arbeiten herangezogen werden.

Read Full Post »

Er macht diese Arbeit seit 20 Jahren; mehr schlecht als recht, denn der ganze berufliche Bullshit hat ihn nie interessiert und erst jetzt, wo sein Leben dermaßen in der Sackgasse steckt, begreift er, dass dieser Bullshit ihn doch nach und nach in die Knie gezwungen hat.

https://notizeneinesnotizenmachers.blogspot.com/

Read Full Post »

Nicht ohne Grund haben sie jahrhundertelang unter dem Namen Gott einen Sklavenhändler verehrt, der nur einen von sieben Tagen zum Ausruhen zugestand und darüber hinaus verlangte, daß dieser seinem Lobgesang gewidmet sei. Und dennoch fühlen sie, wissen sie am Sonntagnachmittag, so gegen vier Uhr, daß sie verloren sind, daß sie, wie in der Woche, das Beste von sich in der Morgendämmerung zurückgelassen haben, daß sie nicht aufgehört haben zu arbeiten.«

(An die Lebenden) lebenimfalschen.blogsport

Read Full Post »

Obwohl der Tag sich schön ankündigt, schlägt er immer in Enttäuschung um. Das Grau-in-Grau der Arbeit trübt das Licht. Das Rasseln des Weckers verleiht dem Reigen der Stunden eine militärische Strenge. Man muß losgehen, das Undeutliche der Nacht verlassen, dem Ruf der Pflicht folgen wie dem Pfiff eines unsichtbaren Herren. Die morgendliche Verdrießlichkeit bestimmt den Schauplatz. Die Augen öffnen sich vor dem symmetrischen Labyrinth der Mauern.

lebenimfalschen.blogsport.de

Im Morgengrauen wiederholt sich das Szenario, angereichert mit den Mühen des Vortags. Sind endlich Tag und Nacht durcheinandergebracht, umschließt das Bett einen endgültig besiegten Körper und begräbt in seinem Leichentuch ein Leben, das so oft fast erwacht wäre. Dies nennen sie die „harte Wirklichkeit der Dinge“ oder, mit ergötzlichem Zynismus, die „conditio humana“.

Read Full Post »

Wie kann sich der Mensch der eigenen Würde bewusst werden, um nicht mehr verführbar zu sein? Wie können Bedingungen geschaffen werden, um sich als Mensch zugehörig zu fühlen und in einer Gemeinschaft zu entfalten? Hierarchische Machtstrukturen funktionieren nicht mehr. Unternehmen erkennen, dass Menschen nur dann kreativ werden und Verantwortung übernehmen, wenn sie sich dort wohl fühlen und Vorstellungen einbringen können, die für sie sinnvoll sind.

https://www.sinn.fm/experten-interview-ueber-sinn-und-arbeit-mit-gerald-huether-neurobiologe-und-hirnforscher/

Read Full Post »

Bis 2055 könnte die Hälfte aller Arbeitsstunden durch Automatisierung wegfallen, schreiben die Experten der Studie. Knapp ein Viertel aller Arbeitsstunden könnten schon 2030 weggefallen sein. Deutschland sei besonders betroffen, weil höhere Löhne mehr Anreiz böten, Arbeitskraft durch Maschinen zu ersetzen.- Zeit.de

Mit der Veränderung der Arbeitswelt verändern sich auch die Anforderung an den Menschen: „Klassische Bildung wird weniger wichtig, kritisches Denken dafür umso mehr“, sagte der Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann-Stiftung Aart de Geus auf der Konferenz Workawesome in Berlin. Politik und Unternehmen seien in der Pflicht, Aus- und Weiterbildungsangebote an die Herausforderungen der Digitalisierung anzupassen.

Read Full Post »

Lesung aus Victor Hugos Roman von Markus Boysen. Mit Musik von Benjamin Sprick und David Wallraf, 8.8.2014 (2:30’00“)

„Arbeit im Abgrund, nicht Arbeit im modernen Sinne, nicht ‚travail’, sondern ‚labeur’, vergleichbar den ‚Arbeiten’ des Herkules. Arbeit, deren Modell die ewige und unnütze Bewegung des Meeres ist, dieser Energieaufwand ohne Ziel und Zweck, perpetuum mobile. So wird die Herkules-Arbeit schließlich zur Sisyphos-Arbeit, die unter dem Gesetz des ewigen Wiederholungszwanges steht. Arbeit, die sich in sich selbst erschöpft, die Selbstzweck ist. Die damit der Arbeit des Künstlers gleicht.“ (Aus dem Nachwort von Rainer G. Schmidt) – agoradio.de –

Read Full Post »

Sie haben keine Lust mehr auf ihren Job? Sehr fortschrittlich von Ihnen. Das findet zumindest Rutger Bregman. In seinem Buch „Utopien für Realisten“ plädiert er für eine Welt ohne Arbeit.

  • Rutger Bregman, 29, geboren in den Niederlanden, ist Historiker, Journalist und Buchautor. Bregman schreibt für die „Washington Post“ und die „BBC“ sowie für niederländische Medien; für seine Arbeit wurde er zweimal für den renommierten European Press Prize nominiert. In seinem Buch „Utopie für Realisten“ plädiert er für ein bedingungsloses Grundeinkommen, eine 15-Stunden-Woche und offene Grenzen.

SPIEGEL ONLINE: Herr Bregmann, in der Utopie, die sie entwerfen, gibt es keine Armut, man bekommt regelmäßig ein bedingungsloses Grundeinkommenausgezahlt. Was haben Sie gegen Arbeit?

Bregman: Was ist der Sinn des Lebens? Die meisten Leute würden sagen: etwas beitragen. Wie macht man das? In unserer Gesellschaft gibt es darauf nur eine Antwort: arbeiten…, – spiegel.de

 

Read Full Post »

Arbeit

„Das Wort „Arbeit“ ist gemein germanischen Ursprungs (*arbējiðiz, got. arbaiþs); die Etymologie ist unsicher; evtl. verwandt mit indoeurop. *orbh- „verwaist“, Waise, „ein zu schwerer körperlicher Tätigkeit verdungenes Kind“ (vgl. Erbe); evtl. auch verwandt mit aslaw. robota („Knechtschaft“, „Sklaverei“, vgl. Roboter). Im Alt- und Mittelhochdeutschen überwiegt die Wortbedeutung „Mühsal“, „Strapaze“, „Not“; redensartlich noch heute Mühe und Arbeit (vgl. Psalm 90, lateinisch labor et dolor).
Das französische Wort „travail“ leitet sich von einem frühmittelalterlichen Folterinstrument ab. Das italienische „lavoro“ und englische „labour“ (amerikanisch „labor“) gehen auf das lateinische „labor“ zurück, das ebenfalls primär „Mühe“ bedeutet.“ Quelle: Wikipedia.

Gefunden bei Peter Alexa im undurchsichtigen Mischmasch des Facebook

Read Full Post »

Older Posts »