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Posts Tagged ‘Anselm Kiefer’

Das Feature über den Maler Anselm Kiefer, geboren am 8. März 1945 in Donaueschingen, fragt, welche Bedeutung die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft in Kiefers künstlerischem Schaffen haben. Das Element, zu dem Kiefer die größte Nähe hat, ist das Blei. Der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr versteht Kiefer als einen „Freund des Bleis“. Das Blei ist für Kiefer, wie die vier Elemente auch, ein Medium der Transformation. Kiefer forscht in seiner Arbeit nach dem, was er für die „Grundbewegung der Welt“ hält. Er folgt dabei einer Überlegung von Novalis: „Ich vergeheimnisse die Materie, indem ich sie entkleide.“ Von Klaus Dermutz rbb online

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Christoph Ransmayr, Alexander Kluge, Sibylle Lewitscharoff, Nora Bossong, Gila Lustiger, Gert Heidenreich, Ferdinand von Schirach, Marion Poschmann und viele andere preisgekrönte Autoren haben sich vom „Opus Magnum“ des Künstlers Anselm Kiefer inspirieren lassen. 23 Vitrinen mit verschiedenen Objekten, die ab dem 12. Juli im Franz-Marc-Museum in Kochel zu sehen sind, begleiten Autoren assoziativ literarisch in Geschichten, Gedichten und Essays. Exklusiv für das Franz-Marc-Museum in Kochel und Bayern 2.

Über Anselm Kiefer
„Er begann mit dem Leichtesten und Schwersten, mit dem Entsetzen und mit dem Lachen in kleinsten und größten Maßstäben – zu spielen und malte nicht nur deutsche Wohnzimmer und Galeriewände sprengende Formate, sondern verstrickte auf seinen Fußböden auch miniaturisierte Armeen und bleierne Panzermodelle in wirre Feldzüge, ließ geschrumpfte Flotten in Zinkbadewannen zur Seeschlacht auffahren und zwischen Tischen und Stühlen Kriege ausbrechen als Karikaturen der ziellosen, endlosen Grausamkeit jenes Dramas, das er Geschichte nannte.“
(aus „Der Ungeborene“ von Christoph Ransmayr, S. Fischer

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Das Feature über den Maler Anselm Kiefer fragt, welche Bedeutung die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft in Kiefers künstlerischem Schaffen haben. Das chemische Element, zu dem Kiefer die größte Nähe hat, ist das Blei. Der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr versteht Kiefer als einen „Freund des Blei“. Das Blei ist für Kiefer, wie die vier Elemente auch, ein Medium der Transformation. Kiefer forscht in seiner Arbeit nach dem, was er für die „Grundbewegung der Welt“ hält. Er folgt dabei einer Überlegung von Novalis: „Ich vergeheimnisse die Materie, indem ich sie entkleide.“

RBB Kultur – Sonntag, 15. Dezember 2019 um 14:04 (gekürzt)

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Ferdinand von Schirach ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands. Anselm Kiefer einer der erfolgreichsten Künstler der Welt. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und reden zwei Tage lang über die Kunst und das Leben…

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Anselm Kiefer ist einer der bedeutendsten Maler der Gegenwart, Alexander Kluges Fernsehinterviews sind legendär. Über mehrere Jahre hinweg haben sich die beiden immer wieder getroffen und ausführliche Gespräche geführt, daraus ist ein großes dialogisches Künstlerporträt entstanden: »Der mit den Bildern tanzt / Dancing with Pictures«. Anlässlich dessen hat Ulla Unseld-Berkéwicz die beiden zu einem Künstlergespräch geladen.

Informationen zu »Der mit den Bildern tanzt : http://shrk.vg/KieferKluge-Bilder Playlist der filmedition: https://www.youtube.com/playlist?list…

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Das Feature über den Maler Anselm Kiefer, geboren am 8. März 1945 in Donaueschingen, fragt danach, welche Bedeutung die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft in Kiefers künstlerischem Schaffen haben. Das Element, zu dem Kiefer die größte Nähe hat, ist das Blei.

Der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr versteht Kiefer als einen „Freund des Bleis“. Das Blei ist für Kiefer, wie die vier Elemente auch, ein Medium der Transformation. Kiefer forscht in seiner Arbeit nach dem, was er für die „Grundbewegung der Welt“ hält. Er folgt dabei einer Überlegung von Novalis: „Ich vergeheimnisse die Materie, indem ich sie entkleide.“ – kulturradio.de

via: http://radio.friendsofalan.de/radiotipps-25-5-2017/

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Veröffentlicht am 03.08.2016News & Stories vom 29.06.2016

Direkt neben einem Flugplatz in einem Vorort von Paris liegen die riesigen Hallen, in denen Anselm Kiefer an seinen Bildwerken arbeitet. Er lebt inmitten seiner Bilder. Neue Werke haben sich im letzten Jahr gehäuft. Kiefer nennt diese Ateliers sein „Arsenal“: seine Waffenkammer. Die großen Flächen seiner Bilder empfindet der Künstler als „Bühne“. Er malt, sagt er, nicht nur mit dem Kopf und den Augen, sondern mit dem ganzen Körper, mit den Muskeln, der Haut und allen Sinnen. Im Grunde „tanze ich meine Bilder“.

Wenn er in der Frühe aufsteht, greift er zunächst zu Büchern. An ihnen entzündet sich sein Kopf. Im Atelier stehen z. B. die zahlreichen Bände von Grimms Wörterbuch. Texte, Klänge und Bilder gehören für Kiefer zu einer Einheit…

 Verblüffend ist die Nähe und Identität radikal verschiedener Erfahrungsbereiche in Kiefers Werk. Wissenschaft und Evolution, Geheimlehren (wie die des alchemistischen Dr. Fludd), Gegenwart, Geschichte, nur visuell fassbare Gebilde und literarische Texte, die von Ingeborg Bachmann über Hölderlin bis Heraklit zurück reichen, verbinden sich zu unverwechselbaren Einheiten. „Klugheit ist die Kunst, unter verschiedensten Umständen treu zu sein“. Das ist ein Satz Hölderlins, der sich ebenso auf die Antigone wie auf Sokrates bezieht. Anselm Kiefer prüft, ob man mit einem Bild auf solch einen Satz antworten kann.

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First broadcast: Nov 2014. There is no-one quite like Anselm Kiefer. Having achieved fame and notoriety in equal measure in the 1980s, he has become one of the world’s most singular and successful artists. Working with themes of history, memory and mythology, Kiefer produces work that is consistently controversial, and monumental in its scale and ambition.

In this imagine…Alan Yentob joins the artist at his studios in France and Germany as he prepares for a retrospective at the Royal Academy. In a series of frank interviews set against the backdrop of his awe-inspiring studios, Kiefer discusses the impact of his most significant pieces, installs a selection of new work, and explains why he is as excited and driven by his practice now, at the age of 69, as he was when he began.

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