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Posts Tagged ‘Angst’

»Ihn durchdrang stärker als jemals das Gefühl des Heimatlosen, der keine Haus- oder Schloss- oder Klostermauern zwischen sich und der großen Angst gebaut hat, der bloß und allein durch die unbegreifliche, feindliche Welt läuft, allein zwischen den kühlen, spöttischen Sternen, zwischen den lauernden Tieren, zwischen den geduldigen standhaften Bäumen.«

Hermann Hesse »Narziß und Goldmund«

Die große Angst. Und keine Mauern zwischen sich und dem Leben. Was für eine wunderbare Formulierung für das Gefühl jener Zeit. Wir alle waren gestartet, suchten unseren Platz, unsere Route, unseren Plan. Die Aufbruchstimmung war mit Händen zu greifen, zumindest in der Erinnerung.

Die große Angst. Ein Textbaustein*

 

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Albträume und reale Angstsituationen aktivieren dieselben Regionen des Gehirns. Die Träume bereiten den Menschen so im Schlaf darauf vor bei echter Angst richtig zu reagieren. Möglicherweise lässt sich aus diesen Erkenntnissen eine Behandlungsmethode gegen Angststörungen ableiten.

Neurologen haben bereits vor einigen Jahren belegt, dass das Bewusstsein für Träume und die Realität identisch sind und Träume deshalb so real erscheinen können. Leider gehören dazu auch Albträume, die starke Angst beim Menschen auslösen können. – forschung-und-wissen.de

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Philipp Blom, Deutschlandfunk Kultur, Politisches Feuilleton

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Das Leben, die Zukunft, die Freiheit, die Liebe, das Zusammensein – ja alles, das Mut erfordert, ist nicht ohne Angst zu haben. Angst resultiert aus der Unsicherheit, die all diese fundamentalen Zustände des bewussten menschlichen Lebens begleitet.

„Angst ist Angst, weil sie mir absolut
gewiss erscheinen lässt, das nichts
absolut beständig und gewiss ist.“
(Frank Ruda, Agora42)

geistundgegenwart.de

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Das Gefühl der Angst ist eine menschliche Fundamentalerfahrung, die wir versuchen zu bändigen und in Teile zu zerlegen, die wir verstehen können. Doch so ganz will uns das nicht gelingen. Ein Vortrag des Theologen Philipp Stoellger.

Der Hirtengott Pan schätzt seinen Mittagsschlaf über alles. Wenn er gestört wird, zum Beispiel von blökenden Schafen, dann verbreitet er Schrecken unter ihnen. Ist es ihm einmal gelungen, Panik hervorzurufen unter den Schafen, dann ist diese Angst so mächtig, dass auch Pan selbst, obwohl er ein Gott ist, sie nicht mehr zurücknehmen kann…,… deutschlandfunknova.de

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Der Psychoanalytiker Fritz Riemann erkannte vier Grundängste, die jeder von uns Kleinkind durchlebt. Sie formen unseren späteren Charakter. Riemanns Buch „Grundformen der Angst“ erschien vor über 50 Jahren. Es gehört bis heute zur psychologischen Ausbildung – und ist auch für Laien gut verständlich.

Es sind vier Grundängste, die Riemann bei seiner Arbeit mit Patienten ausgemacht hatte:

  • Die erste Angst bringt Menschen dazu, Distanz zu halten. Riemann sprach vom schizoiden Charakter.
  • Die zweite Angst lässt Menschen die Nähe zu anderen Menschen suchen. In der Psychologie wird das der depressive Charakter genannt.
  • Die dritte Angst bedingt, dass man Chaos und Veränderung nur schwer aushalten kann. Alles soll so bleiben wie es ist. Der zwanghafte Charakter.
  • Die vierte Angst verhindert, sich zu binden, Verantwortung im Leben zu übernehmen. Diese Menschen möchten im Hier und Jetzt leben. Die Zukunft interessiert sie nicht. Es sind die Wechsler, der hysterische Charakter.- SWR2

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