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DLF Kultur – Donnerstag, 16. September 2021 um 22:03 Uhr, von Franziska Seyboldt

Angst haben wir alle, und das ist auch gut so. Weil sie uns davor bewahrt, uns in Gefahr zu begeben. Mit einer Angst, die uns behutsam begleitet, können wir gut leben. Die nichts dagegen hat, sich ab und zu von guten Argumenten oder noch besserer Laune vertreiben zu lassen. Was aber, wenn die Angst so präsent ist, dass ein unbeschwertes Leben kaum noch möglich ist? Wenn sie uns auslacht, immer am längeren Hebel sitzt und unser Denken und Handeln bestimmt? Tatsächlich kommt diese Art von Angst öfter vor, als man glaubt, und sie ist weder mit reiner Willenskraft zu zähmen, noch lässt sie sich einfach ignorieren. Aber manchmal hilft es, sich mit der Angst zu unterhalten, um sie besser zu verstehen – wie Franziska Seyboldt in Rattatatam, mein Herz.

Millionen von Menschen kämpfen sich  durchs Leben, in ständiger Angst vor der Angst, und hangeln sich von Ausrede zu Ausrede. Aber warum ist es so schwer, zuzugeben, dass man ein Problem hat? Ist man schwach, wenn man Schwäche zeigt – oder holt man sich gerade so die Kontrolle zurück? Und vor allem: Wie wird man diese Scheißangst wieder los? (Hördat)

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Zettel 790

Die Angst vor morgen kommt immer einen Tag zu früh, so heißt es im Zen

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Was ist alles, was wir tun, andres, als eine nervöse Angst, nichts zu sein: von den Vergnügungen angefangen, die keine sind, sondern nur noch ein Lärm, ein anfeuerndes Geschnatter, um die Zeit totzuschlagen, weil eine dunkle Gewißheit mahnt, daß endlich sie uns totschlagen wird, bis zu den sich übersteigenden Erfindungen, den sinnlosen Geldbergen, die den Geist töten, ob man von ihnen erdrückt oder getragen wird, den angstvoll ungeduldigen Moden des Geistes, den Kleidern, die sich fortwährend verändern, dem Mord, Totschlag, Krieg, in denen sich ein tiefes Mißtrauen gegen das Bestehende und Geschaffene entlädt.

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Beim Arzt, im Job, am Tresen: In allen Lebenslagen kämpft Franziska Seyboldt mit ihrer Angststörung. Die Krankheit ist für sie wie eine nervige Mitbewohnerin im eigenen Leib. Von Panikattacken, Ausreden im Alltag und der großen Frage, wie man die Angst besiegt. – BR.de

/ Leseprobe: https://www.book2look.com/book/9783462050479

/ https://www.kiwi-verlag.de/buch/franziska-seyboldt-rattatatam-mein-herz-9783462050479

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»Ihn durchdrang stärker als jemals das Gefühl des Heimatlosen, der keine Haus- oder Schloss- oder Klostermauern zwischen sich und der großen Angst gebaut hat, der bloß und allein durch die unbegreifliche, feindliche Welt läuft, allein zwischen den kühlen, spöttischen Sternen, zwischen den lauernden Tieren, zwischen den geduldigen standhaften Bäumen.«

Hermann Hesse »Narziß und Goldmund«

Die große Angst. Und keine Mauern zwischen sich und dem Leben. Was für eine wunderbare Formulierung für das Gefühl jener Zeit. Wir alle waren gestartet, suchten unseren Platz, unsere Route, unseren Plan. Die Aufbruchstimmung war mit Händen zu greifen, zumindest in der Erinnerung.

Die große Angst. Ein Textbaustein*

 

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Albträume und reale Angstsituationen aktivieren dieselben Regionen des Gehirns. Die Träume bereiten den Menschen so im Schlaf darauf vor bei echter Angst richtig zu reagieren. Möglicherweise lässt sich aus diesen Erkenntnissen eine Behandlungsmethode gegen Angststörungen ableiten.

Neurologen haben bereits vor einigen Jahren belegt, dass das Bewusstsein für Träume und die Realität identisch sind und Träume deshalb so real erscheinen können. Leider gehören dazu auch Albträume, die starke Angst beim Menschen auslösen können. – forschung-und-wissen.de

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Philipp Blom, Deutschlandfunk Kultur, Politisches Feuilleton

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