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Posts Tagged ‘Angst’

Andre Malraux: Angst kann man in sich immer finden. Man muss nur tief genug suchen.

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Bayern 2 – Sonntag, 3. April 2022 um 15:00 Uhr (Hörspiel Pool)

Angst haben wir alle, und das ist auch gut so. Weil sie uns davor bewahrt, uns in Gefahr zu begeben. Mit einer Angst, die uns behutsam begleitet, können wir gut leben. Die nichts dagegen hat, sich ab und zu von guten Argumenten oder noch besserer Laune vertreiben zu lassen. Was aber, wenn die Angst so präsent ist, dass ein unbeschwertes Leben kaum noch möglich ist? Wenn sie uns auslacht, immer am längeren Hebel sitzt und unser Denken und Handeln bestimmt?

Ein Hörspiel über Schildkrötentage und Siebtage, die vermeintliche Peinlichkeit, sein Innerstes nach Außen zu kehren und eine Angst, die ganz schön oft dazwischen quatscht.

https://www.br.de/mediathek/podcast/hoerspiel-pool/rattatatam-mein-herz-hoerspiel-ueber-das-leben-mit-der-angst-von-franziska-seyboldt/1810492

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Der Mensch der Spätmoderne hat Angst. Angst vor dem Klimawandel, Angst vor tödlichen Viren, Angst vor Stickoxiden, Feinstaub, Gewalt. Sogar der Alltag gerinnt ihm zu einem Hort drohender Gefahren.

Und sollte doch mal etwas schiefgehen im Leben, hat er sich rundumversichert, gegen Krankheit und stornierte Ferienreisen. Dennoch: Jeder sechste Erwachsene sucht im Laufe eines Jahres einen Arzt wegen krankhafter Angstzustände auf. Keine andere psychische Störung wird häufiger diagnostiziert. Wie ist das zu erklären? Ein Vortrag des Philosophen und Publizisten Dr. Alexander Grau.

https://www.swr.de/swr2/wissen/leben-in-der-angstgesellschaft-der-philosoph-alexander-grau-ueber-ursachen-von-angst-100.html

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Anatomie einer Traumbewegung – Von Tristan Vostry

Fallen ist an Angst gekoppelt: in die Hölle fliegt man nicht, man stürzt. „Da bin ich nach unten weggesackt. Immer gefallen, gefallen, gefallen. Und um mich herum ist es grau. Nichts, woran ich mich festhalten könnte.“ Tristan Vostry hat sich Fall-Träume erzählen lassen. In einem absolut dunklen Raum, von mehr als 20 Zeitgenossen.

Fallträume, so sagen Psychologen, spiegeln das Steigen und Fallen des Daseins – bald in der Leere und Grundlosigkeit, bald aufgehoben in unsichtbar tragenden Händen – die mystische Erfahrung des Nichts und zugleich die Erfahrung Gottes. mdr.de/kultur

 

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Während der Jenseitsodyssee kommt es in allen Kulturen auf die gleichen Verhaltensweisen des Heroen, des Schamanen oder des vorübergehenden Besuchers an: Der Reisende darf sich nicht von den monströsen Kreaturen und Naturgefahren einschüchtern lassen, sonst verschlingen ihn die Angreifer, und er wird Opfer seiner selbst erschaffenen Projektionen. Das beste Mittel zur Gegenwehr ist eine gelassene Aufmerksamkeit, die sich nicht von Angstgefühlen forttragen lässt. Diese Art der Aufmerksamkeit ist typisch für die Meditation des Zen-Mönchs.

Holger Kalweit, Traumzeit und innerer Raum, Die Welt der Schamanen“

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DLF Kultur – Donnerstag, 16. September 2021 um 22:03 Uhr, von Franziska Seyboldt

Angst haben wir alle, und das ist auch gut so. Weil sie uns davor bewahrt, uns in Gefahr zu begeben. Mit einer Angst, die uns behutsam begleitet, können wir gut leben. Die nichts dagegen hat, sich ab und zu von guten Argumenten oder noch besserer Laune vertreiben zu lassen. Was aber, wenn die Angst so präsent ist, dass ein unbeschwertes Leben kaum noch möglich ist? Wenn sie uns auslacht, immer am längeren Hebel sitzt und unser Denken und Handeln bestimmt? Tatsächlich kommt diese Art von Angst öfter vor, als man glaubt, und sie ist weder mit reiner Willenskraft zu zähmen, noch lässt sie sich einfach ignorieren. Aber manchmal hilft es, sich mit der Angst zu unterhalten, um sie besser zu verstehen – wie Franziska Seyboldt in Rattatatam, mein Herz.

Millionen von Menschen kämpfen sich  durchs Leben, in ständiger Angst vor der Angst, und hangeln sich von Ausrede zu Ausrede. Aber warum ist es so schwer, zuzugeben, dass man ein Problem hat? Ist man schwach, wenn man Schwäche zeigt – oder holt man sich gerade so die Kontrolle zurück? Und vor allem: Wie wird man diese Scheißangst wieder los? (Hördat)

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Zettel 790

Die Angst vor morgen kommt immer einen Tag zu früh, so heißt es im Zen

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Was ist alles, was wir tun, andres, als eine nervöse Angst, nichts zu sein: von den Vergnügungen angefangen, die keine sind, sondern nur noch ein Lärm, ein anfeuerndes Geschnatter, um die Zeit totzuschlagen, weil eine dunkle Gewißheit mahnt, daß endlich sie uns totschlagen wird, bis zu den sich übersteigenden Erfindungen, den sinnlosen Geldbergen, die den Geist töten, ob man von ihnen erdrückt oder getragen wird, den angstvoll ungeduldigen Moden des Geistes, den Kleidern, die sich fortwährend verändern, dem Mord, Totschlag, Krieg, in denen sich ein tiefes Mißtrauen gegen das Bestehende und Geschaffene entlädt.

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Beim Arzt, im Job, am Tresen: In allen Lebenslagen kämpft Franziska Seyboldt mit ihrer Angststörung. Die Krankheit ist für sie wie eine nervige Mitbewohnerin im eigenen Leib. Von Panikattacken, Ausreden im Alltag und der großen Frage, wie man die Angst besiegt. – BR.de

/ Leseprobe: https://www.book2look.com/book/9783462050479

/ https://www.kiwi-verlag.de/buch/franziska-seyboldt-rattatatam-mein-herz-9783462050479

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