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Posts Tagged ‘Angelika Wende’

Immer sind es frühkindliche Kränkungen, oder Missbrauchserfahrungen emotionaler oder körperlicher Art, die als biografische Wurzeln der neurotischen narzisstischen Persönlichkeitsstörung zugrunde liegen.  

Um dieses Ich-Gefühl zu kompensieren, orientiert sich die narzisstisch- neurotische Lebensdramaturgie ausschließlich an einem übersteigerten Überlegenheitsstreben. Der männliche Narziss sucht immer die Überlegenheit. Findet er sie, ist er ansatzweise zufrieden. Jede Situation, in der er glänzen kann, gibt ihm das Gefühl innerer Größe und hilft ihm das schmerzhaft empfundene Gefühl der eigenen „Kleinheit“ zu verdrängen.

angelikawende + http://www.wende-praxis.de/

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Emotional Abhängige hängen wir Kletten am anderen. Sie brauchen das Gefühl der Symbiose um sich lebendig zu fühlen und um sich selbst zu spüren. Der andere beherrscht ihr Denken, ihr Fühlen, ihr Selbstbild und ihren Alltag.

Die abhängige, auch dependente Persönlichkeit genannt, hat ein geringes Selbstbewusstsein, kaum Durchsetzungsvermögen, damit einhergehend eine geringe Fähigkeit zur Eigeninitiative und klammert sich an andere. Viele Dependente leben in einer depressiven Grundstimmung, beladen von Gefühlen der Schwäche und Hilflosigkeit. Anderen gegenüber geben sie sich passiv, sie sind unterwürfig und anhänglich, mit anderen Worten: Die Verantwortung für wichtige Bereiche des eigenen Lebens wird nicht selbst übernommen, sondern an andere abgegeben.- angelikawende.blogspot.de

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Die großen Philosophen wie Nietzsche und Kierkegaard waren Einzelgänger, Emily Dickinson und Hermann Hesse waren es, Van Gogh und Leonardo da Vinci ebenfalls. Letzterer war sogar davon überzeugt, dass man nur sich ganz gehöre, wenn man allein ist. Wer sein Leben nur mit einem anderen Menschen teilen würde, der würde nicht mehr sich ganz gehören. Wahrscheinlich war dies auch der Grund, warum da Vinci nie in einer Partnerschaft gelebt hat. Michelangelo, so steht zu lesen, war einst ein geselliger Mensch, doch änderte sich das, als die lieben Mitmenschen erkannten, was für ein Genie er war und ihm mit Neid und Missgunst begegneten. Erkennend, dass er der Masse nicht wirklich willkommen war, wurde er zum Einsiedler.

angelikawende

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