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Posts Tagged ‘Andrej Tarkowskij’

Ich möchte daran erinnern, daß das Ziel der Menschen, die sich in diesem Film auf ihre Reise in die Zone machen, ein Zimmer ist, in dem sich ihre geheimsten Wünsch erfüllen sollen. Und während sie nun auf dem Weg dorthin das seltsame Gelände der Zone durchqueren, erzählt der Stalker dem Schriftsteller und dem Gelehrten irgendwann einmal die tatsächlich geschehene oder legendäre Geschichte von Dikoobras, der an diesen Ort der Sehnsucht mit der Bitte kam, seinen Bruder, dessen Tod er verschuldet hatte, wieder ins Leben zurückkehren zu lassen. Als dann aber Dikoobras aus dem Zimmer zu sich nach Hause zurückkehrte, da wurde er dort nur unsäglich reich. Die Zone hatte ihm nämlich seinen wirklichen, geheimsten Wunsch erfüllt. Also nicht das, was er sich zu wünschen bemühte. Und da erhängte sich Dikoobras.

Andrej Tarkowskij – Die versiegelte Zeit – Ullstein (201)

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Der russische Filmregisseur Andrej Tarkowski hat nur wenige Filme realisieren können, aber jeder Film war ein Ereignis. Er litt darunter, dass die sowjetische Kulturbürokratie seine Arbeit mehr behinderte als förderte. Eines seiner liegen gebliebenen Projekte hat den deutschen Schriftsteller und Komponisten E. T. A. Hoffmann zur Hauptperson.

Kai Grehn nahm das fertig vorliegende Drehbuch von „Hoffmanniana“ zum Ausgangspunkt für ein Hörspiel, das die letzten Tage im Leben des im Alter von 46 Jahren verstorbenen Hoffmann umfasst. Und da es in den Werken von „Gespenster-Hoffmann“ nicht immer mit rechten Dingen zugeht, lag es nahe, dass Tarkowski die gespenstischen Visionen des Romantikers in Halluzinationen eines Todkranken umsetzt.

https://archive.org/details/hoffmanniana

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Andrej Rubljow ist ein Film von Andrei Tarkowski aus dem Jahr 1966. Er basiert lose auf der Lebensgeschichte des russischen Ikonenmalers Andrei Rubljow, der von ca. 1360 bis 1430 lebte.

Vor dem Hintergrund des russischen Mittelalters entwirft Andrei Tarkowski eine bildmächtige Komposition, die Einfälle der Tataren zeigt, ebenso religiöses Sektentum und die Unterdrückung desselben durch die Obrigkeit. Es geht um das Wesen der Kunst und die Bedeutung des Glaubens. Gezeigt wird ein Künstler, der darum ringt, die angemessenen Antworten auf die Tragödien seiner Zeit zu finden.

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Tarkovsky arresting and killing Sergey Lazo at the end of the film. Film by Aleksander Gordon – Sergey Lazo (1968) – Moldovian SSR

 

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There Will be No Leave Today (Russian: Сегодня увольнения не будет…) is a 1959 student film by the Russian film directors Andrei Tarkovsky and Aleksandr Gordon. Based on a real postwar incident the film is about an army unit trying to dispose unexploded bombs to save a small town. It was Tarkovsky’s and Gordon’s second film, produced while being student at the State Institute of Cinematography (VGIK). The film was aired on Soviet Central Television in 1959 and consecutive years on Victory Day. For a long time it was thought to be lost, but was rediscovered in the mid 1990s.

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The Killers is a 1956 student film by the Soviet and Russian film director Andrei Tarkovsky and his fellow students Marika Beiku and Aleksandr Gordon. It is based on the short story The Killers by Ernest Hemingway, written in 1927. It was Tarkovsky’s first film, produced when he was a student at the State Institute of Cinematography (VGIK).

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Hallo zusammen!  Andrei Tarkowski in seinen Filmen und die Musik, dass ist ein Dauerthema für Karl Lippegaus. Es gibt viele Sendungen zu diesen Thema, diese ist hier ist von 2006. François Couturier mit seinen Album: „Nostalghia – A Song for Tarkovsky“ war hier wohl der Anlaß. Wunderbare Musik!

PW für den Zugang: radiohoerer2020 / Datei hat kein PW

Special: „Nostalghia“ Der Filmemacher Andrei Tarkowski und die Musik Von Karl Lippegaus

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