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Posts Tagged ‘Alfred Döblin’

In seinem monumentalen Erzählwerk „November 1918“ schildert Alfred Döblin die blutige Geburt der Weimarer Republik. Er erzählt von der lang erwarteten deutschen Revolution, die am 9. November 1918 mit dem Matrosenaufstand begann und bereits Anfang 1919 ein jähes Ende nahm.

Döblin schrieb diesen über zweitausend Seiten starken historischen Roman während des Zweiten Weltkriegs im Exil. Für den verbitterten Autor waren die Linien unübersehbar, die von der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts zu den Gräueln der NS-Diktatur führten.

https://www.swr.de/swr2/wissen/SWR2-Wissen-Alfred-Doeblin-und-die-Revolution-Der-Roman-November-1918,swr2-wissen-2019-11-21-100.html

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RBB Kultur – Freitag, 11. Jan 2019 um 22:03 Uhr – kulturradio.de

„Unter den Bedingungen von Sprachlosigkeit und Abwesenheit von Liebe lebt Rosa Luxemburg die Ausnahme: sie behauptet den Dialog, verweigert sich dem Rückzug, nimmt Solidarität wahr (als Versuch, die Möglichkeiten des Menschen zu erweitern) und trägt die Konsequenzen ihrer Haltung.“

„Ort der Handlung ist Berlin, hier, wo eine Gegenwart zurückkehrt zu ihrer Vergangenheit, dreht sich ein Totentanz (FINDET ER EINMAL STATT; DER AUFSTAND DER TOTEN? BZW. NIMM DICH IN ACHT, NIMM DICH IN ACHT, DIESES GESCHIEHT AUCH DIR…) der andauert, solange diese Gegenwart keine Zukunft findet…“ (Lothar Trolle)

Trolle schrieb sein Hörspiel nach Motiven des vierten Bandes „November 1918“ von Alfred Döblin: „Karl und Rosa“.

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