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Posts Tagged ‘Alberto Giacometti’

Das Nichts ist abstrakt. Es ist das Gegen­teil des Seins. Gewis­ser­ma­ßen ein Nicht­sein. Denkt man das Nichts jedoch als Leere, so impli­ziert dies ebenso eine Präsenz, die zwar abwe­send ist oder versteckt bleibt, bereits gewe­sen ist oder noch erwar­tet wird, in jedem Fall jedoch ist.

Das Nichts ist also mitnich­ten nichts. Und wenn Alberto Giaco­metti und Bruce Nauman sich in ihren Werken mit dem Phäno­men des Nichts befas­sen, ist dies immer auch zu verste­hen als eine Ausein­an­der­set­zung mit dem Körper, der sich zu diesem Nichts verhält, mit dem Raum, der es umfasst sowie mit den subjek­ti­ven, körper­lich-sinn­li­chen Erfah­rungs­wei­sen, die letzt­lich auf die Bedin­gun­gen der mensch­li­chen Exis­tenz zurück­füh­ren.

http://www.schirn.de/magazin/kontext/giacometti_nauman/alberto_giacometti_bruce_nauman_die_leere/

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BUCH DER FREUNDE V

„Ja, ich mache Bilder und Plastiken, und zwar von jeher, seit ich zum ersten Mal gezeichnet oder gemalt habe, um die Wirklichkeit anzuprangern, um mich zu verteidigen, um mich zu ernähren, um stärker zu werden, auf dass ich mich besser verteidigen und besser angreifen kann, um einen Halt zu haben, um auf allen Gebieten und in allen Richtungen möglichst vorwärts zu kommen, um mich des Hungers, der Kälte, des Todes zu erwehren, um möglichst frei zu sein, frei für das Bestreben, mit den Mitteln, die mir heute als die geeignetsten erscheinen, meine Umgebung besser zu sehen und zu verstehen, damit ich in höchstem Maße freier bin: um meine Kräfte zu vergeuden, um mich mit dem, was ich schaffe, möglichst zu verausgaben, um Abenteuer zu erleben, um neue Welten zu entdecken, um einen Kampf zu führen – aus Vergnügen? aus Freude? – einen Kampf um des Vergnügens am Gewinnen und Verlieren willen.“ – http://www.nootheater.de/menu.html

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