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Posts Tagged ‘akustisches Palimpsest’

Die weltweite Verstörung, die auf die Terroranschläge in New York und Washington vom 11. September 2001 folgte, ist einer Vielzahl von richtungsweisenden Deutungen und Strategien gewichen, denen nichts so fern liegt wie Undeutlichkeit. Zeitgleich und mit einer Reichweite wie nie zuvor hatten Medien die Öffentlichkeit zum ohnmächtigen Zuschauer von Ereignissen werden lassen, die keinerlei Wachsamkeit verhindert hatte. Das Schweigen in der Wallstreet, die Sammlung in einem Gottesdienst aller Religionen waren Reaktionsformen, deren kollektive Emotion in der Sprache der Nachrichten nicht zu fassen ist. – In der vielfachen Überlagerung und Schichtung von Originaltönen der ersten beiden Wochen nach den Attentaten hat Ronald Steckel nicht die Semantik der Kommentare und programmatischen Erklärungen rekapituliert, sondern eine globale Irritation zum Ausdruck gebracht, die sich am Gedenken der Opfer mißt.

Lobende Erwähnung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste: „ein verdichtetes Klangtableau zu den Terroranschlägen vom 11. September.“

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