Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Ai Weiwei’

Der Künstler über schwache Deutsche, faule UdK-Studenten und darüber, was passiert, wenn China eine Erkältung hat.berliner-zeitung.de/

Aiweiweis Wutausbruch in der Berliner Zeitung – „Was wissen Sie denn über den Coronavirus? – Die eigentliche Krise besteht nicht in dieser unbekannten Krankheit oder dem Virus. Es geht darum, dass China seine Informationen nicht offen legt, dass es nicht die Wahrheit sagt, dass es die internationale Gemeinschaft nicht einbezieht. Wie konnte so eine verschlossene Gesellschaft eine der ersten Nationen werden? Und Deutschlands bester Partner! Macht das der deutschen Gesellschaft keine Angst? Sie genießen die Flitterwochen, weil China all das produziert, was Deutschland nicht billig produzieren kann…

Wollen Sie sagen, dass Deutschland nicht ehrlich ist? – Deutschland ist zutiefst unehrlich. Sie wollen stolz sein, sie wollen das Richtige tun, dafür haben sie sich sehr angestrengt, weil sie eine so dunkle Vergangenheit haben. Aber funktioniert das wirklich, oder tun sie bloß so? Ich mag es nicht, wenn jemand nur so tut.

Werbung

Read Full Post »

Seine Familie und er hätten sehr gern hier gelebt, aber er verlasse Berlin trotzdem, sagte er der Zeitung „Die Welt“: „Dieses Land braucht mich nicht, weil es so selbstzentriert ist.“ Deutschland habe keine offene Gesellschaft, führte er aus. Die Gesellschaft wolle offen sein, beschütze aber vor allem sich selbst. Ai Weiwei, der in China jahrelang unter Hausarrest stand, ergänzte, die deutsche Kultur sei so stark, dass sie nicht wirklich andere Ideen und Argumente akzeptiert. Es gebe kaum Raum für offene Debatten, kaum Respekt für abweichende Stimmen. – DLF

Read Full Post »

Elendsporno aus der Panorama-Perspektive: Konzept-Künstler Ai Weiwei dreht eine Doku über Flüchtlingsströme weltweit als wirren Bildersalat – mit gigantischem Aufwand und grotesk dürftigem Resultat. Jede TV-Reportage bietet mehr.

Dieser Film war wohl unvermeidlich. Seit einigen Jahren dreht sich das Werk von Ai Weiwei vornehmlich um seine persönlichen Erfahrungen – und in gewisser Weise ist er selbst ein Flüchtling. Nach seiner dreimonatigen Inhaftierung 2011 in Beijing und anschließendem Hausarrest durfte er Ende 2015 nach Berlin ausreisen. Dort hat er eine Gastprofessur an der Universität der Künste und ein 3000 Quadratmeter großes Atelier mit einer Schar von Assistenten. Doch in jüngster Zeit fehlte ihm ein zündendes sujet. – kunstundfilm.de

Read Full Post »