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Archive for the ‘Sufis’ Category

Physiker ist es gelungen ein Wurmloch aus Magnetfeldern zu erzeugen. In ihrem Experiment ließen die Wissenschaftler ein magnetisches Feld ein einem Ort verschwinden und an einem anderen wieder auftauchen.

Physiker der Autonomen Universität Barcelona haben eine Art magnetisches Wurmloch erzeugt. Wurmlöcher sind eine Art Abkürzung durch Raum und Zeit, wie sie in zahlreichen Science-Fiction Filmen und Serien vorkommen. Hier jedoch handelt es sich nicht um Wurmlöcher mit deren Hilfe man in kürzester Zeit die Galaxie durchqueren kann, sondern um ein rein magnetisches Wurmloch. Die Physiker haben in ihrem Experiment die Feldlinien eines Magneten an einem Ort verschwinden und an einem anderen Ort wieder erscheinen lassen. Die magnetischen Feldlinien sind durch eine Art unsichtbaren, künstlich erzeugten Tunnel gereist…

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/physik/physiker-erschaffen-ein-wurmloch-aus-magnetfeldern-13372454

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Die Sufis sagen, dass fast jeder Mensch mit der Möglichkeit zur inneren Entwicklung geboren wird, doch dass seine Eltern und seine Umgebung ihn zu einem Juden, einem Christen, einem Hindu oder einem Magier machen und dass er schon bald Vorurteile erwirbt und ungeachtet seiner eigenen Erfahrungen und Überlegungen das akzeptiert, was die anderen sagen. Das wird sein Hindernis. Wenn ein „Gläubiger“ – einer, der an sich gearbeitet hat – stirbt, geht seine Seele in jenen Himmel ein, der dem Zustand der Vollkommenheit entspricht, den sie erlangt hat. Doch gleichgültig, über wieviel „Wissen“ ein Mensch verfügt – solange er sich nicht gewissenhaft geprüft und sich eingestanden hat, dass er in Wirklichkeit gar nichts  weiss, ist alles, was er erworben hat, nichts weiter als „der Wind in seiner Hand“.

C.S. Nott, Nachwort zu Farid Ud-Din Attars „The Conference of the Birds“, 1954

nootheater / texte

 

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  • Wesensmerkmale des Sufismus:
    • Das Ziel des Sufi ist die Vereinigung mit dem Geliebten (Gott). Diese Vereinigung wird als ein Zustand der Reinheit, der Ganzheit oder der Vollkommenheit beschrieben. Um das zu erreichen, muß das Ego, der eigenmächtige Trieb (nafs), bekämpft und überwunden werden. Das zentrale Organ hierfür ist das Herz, welches in Liebe zu Gott entbrennen muß. Das Herz erkennt, dass nur Gott existiert und alle Dinge in ihm bestehen (göttliche Einheit: tawhid). Die Vielfalt der Erscheinungen ist eine Illusion.
    • Es gibt viele verschiedene geistige Pfade (tariqa) zu Gott, doch lassen sie sich grob in zwei Gruppen teilen:
      • 1. Die einen gehen eher einen emotionalen Weg, um die Vereinigung mit Gott zu erlangen. In diesen Orden spielt der Samafi(Anhören oder Singen von Sufi-Liedern und das Tanzen in rhythmischen Bewegungen) sowie das Dhikr (Andachtsübung mit Rezitationen des Gottesnamens) eine große Rolle.
      • 2. Andere Orden, die eher intellektuell ausgerichtet sind, vermitteln eine Instruktion, eine Wegleitung zur Erreichung des höchsten Bewußtseins (tawhid), die stärker die Erkenntnisfähigkeit des Menschen anspricht.
    • Ein weiteres Merkmal des Sufismus ist die Art der Methodenvermittlung: Der Schüler (murid = „Strebender“) steht in einer engen Verbindung mit dem Meister (murschid = „Führer“), das heißt mit dem Oberhaupt des Ordens (Sheikh). Der Meister gibt portionenweise das notwendige Wissen dem Schüler weiter und begleitet ihn als „Beichtvater“ auf seinem ganzen Weg. Das genaue Methoden-Wissen ist in der Regel esoterisch und wird von den Ordensmitgliedern nicht preisgegeben. Der Schüler leistet dem Sheikh, den er als Repräsentant Mohammeds verehrt, unbedingten Gehorsam. Entsprechend wichtig und symbolreich ist der Einweihungsritus. Typisch für den Sufismus ist auch, dass der Ordensmeister in einer Sukzessionreihe steht. Der gegenwärtige Sheikh bildet das letzte Glied einer spirituellen Kette (silsila), die bis zum Gründer zurückreicht. Es gibt Orden, die ihre Traditionskette bis zu Ali (Schwiegersohn des Propheten), Abu Bakr oder Mohammed selbst zurückführen, welche das Wissen um die Vereinigung mit Gott am reinsten kannten.
    • Mit dem göttlichen Spiel seiner Launen zerbricht der Guru den Eigenwillen des Jüngers, gemäß dem Sufi-Auspruch: `Der Jünger ist in der Hand des Meisters wie die Leiche in der Hand des Leichenwächters.´
    • Der Sufismus gründet in der islamischen Offenbarung. Die Sufis halten das Gesetz, halten sich an die fünf Säulen des Islams und verehren Mohammed als den letzten Propheten. Der Dschihad (wörtl.: Anstrengung) ist als große Anstrengung zur Rettung des Glaubens durch Gebet und Fasten zu sehen.
    • Neo-Sufismus: Vertreter von neo-sufischen Organisationen sehen keine genetische Verbindung von Sufismus und Islam und behaupten, Sufi sein zu können, ohne Muslim zu sein. Ihrer Meinung nach ist der Sufismus eine uralte Weisheit (Sufismus wird vom griech. Wort Sophia=Weisheit abgeleitet) die den Menschen bereits vor der Zeit der Religionen bekannt war.
    • vgl. dazu: http://www.relinfo.ch/sufismus/info.html
    • http://www.helmut-zenz.de/hzislam3.html

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Abu Hamid al-Ghazzali (gest. 1111), um das Zeitzeichen für eine kleine Notiz zu setzen, steht für die so genannte theosophische Mystik. – Ghazzali hatte ein Büchlein verfasst, die „Lichternische“, in der man eine geradezu „theosophisch“ anmutende Lichtmystik findet… – 80 Jahre nach dem Tode Ghazzalis wurde in Aleppo ein junger persischer Denker wegen seiner kühnen Theorien getötet. Das war Schihabaddin as-Suhrawardi, der „Meister der Erleuchtung“. Für Suhrawardi ist Existenz gleich Licht. Dieses absolute Licht erreicht die geschöpfliche Welt durch ungezählte vertikale und horizontale Ordnungen von Engelswesen. Der Archetyp der Menschheit unter den Engeln ist Gabriel, und alle Dinge werden ins Leben gerufen durch den Laut von Gabriels Schwingen. Aufgabe des Menschen ist es, das existentielle Licht zu erkennen und sich ihm anzunähern, und je stärker er sich von den Dunkelheiten des eigenen Ich löst und vom Licht durchdrungen wird, desto näher kommt er dem Göttlichen. Die Seele, so sagt Suhrawardi, befindet sich in einem dunklen Brunnen im Westen und hat ihre Lichtheimat vergessen, wenn sie wieder Kunde davon erhält, wird sie sich auf den Weg zur Heimat aufmachen und schließlich Jemen (…) erreichen, wo die Erzengel lokalisiert sind.

Als Suhrawardi 1191 wegen angeblicher Ketzerei sterben musste, machte gerade ein junger Mann aus Murcia, Spanien, auf sich aufmerksam: Ibn Arabi. Manch einer bringt gerade seinem Namen mit dem Sufismus in Verbindung, er als der größte Meister … (Annemarie Schimmel).

 

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 „Du magst den Weg vergessen haben: Aber die, die vor dir kamen, haben dich nicht vergessen.“

 

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Wer nichts weiß und nicht weiß, dass er nichts weiß, ist ein Narr. – Scheue ihn.

Wer nichts weiß und weiß, dass er nichts weiß, ist ein Kind. – Lehre ihn.

Wer weiß und nicht weiß, dass er weiß, schläft. – Wecke ihn.

Wer weiß und weiß, dass er weiß, ist ein Weiser. – Folge ihm.

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Hinweise

Der Meister sah es als seine Aufgabe an, jedes statische Lehr- oder Glaubenssystem, jeden Begriff vom Göttlichen zu zerstören, da diese ursprünglich als Hinweise gedachten Dinge immer als Beschreibungen genommen werden.

Er zitierte dabei mit Vorliebe das orientalische Wort:

“Wenn der Weise auf den Mond zeigt,
sieht der Idiot nur den Finger.”

feliz.de

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