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Archive for the ‘Sufis’ Category

“Beim Tod jedes Lebewesens kehrt der Geist in die Geisterwelt und der Körper in die Körperwelt zurück. Dabei verändern sich immer nur die Körper. Die Geisterwelt ist ein einziger Geist, der wie ein Licht hinter der Körperwelt steht und durch jedes entstehende Einzelwesen wie durch ein Fenster hindurchscheint. Je nach der Art und Größe des Fensters dringt weniger oder mehr Licht in die Welt. Das Licht aber bleibt unverändert.“

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Die Welt als Karawanserei

Der mystische Islam gilt als Gegenentwurf zu extrem-orthodoxen Strömungen. Besonders die Sufis faszinieren: ihre Enthaltsamkeit, ihre Musik, ihre Tänze und poetischen Texte. Das zieht an – sowohl Muslime als auch Nicht-Muslime. Der indische Subkontinent ist besonders stark geprägt vom Sufismus. Es waren Sufis, die den Islam nach Indien gebracht haben. – Von Margarete Blümel

http://www.deutschlandfunk.de/sufismus-in-suedasien-die-welt-als-karawanserei.2540.de.html?dram:article_id=376904

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Er gilt als der „islamische Hiob“: der Mystiker und Poet Fariduddin Attar. Er lebte im 12. Jahrhundert in Persien. Seine Gedanken wirken bis heute aktuell. Der Zweifler und Skeptiker wendet sich mit seinen Geschichten immer wieder gegen Gewalt, Intoleranz und religiösen Dogmatismus. – Von Burkhard Reinartz

„Attar ist ein unheimlich tiefgründiger Dichter“, sagt Milad Karimi. „Er beherrscht alle Kunstformen der klassischen persischen Poesie. Er ist durchströmt von Wortspielen, die kaum übersetzbar sind. Und zugleich ist er ein Dunkler, ein Düsterer, der die dichterische Form nutzt, um etwas zu sagen, was prosaisch kaum sagbar wäre. Insofern ist er nicht so zugänglich wie ein Rumi, der in seinem Divan gleichsam Formulierungen findet, die wir beim ersten Lesen auswendig können. So ist Attar nicht.“ …

http://www.deutschlandfunk.de/persischer-poet-fariduddin-attar-weder-ketzer-bin-ich-noch.2540.de.html?dram:article_id=393017

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Nach langem Unterwegsein ließ sich Arthur Rimbaud 1881 am Horn von Afrika nieder. Bis zu seinem Tod schrieb er kein einziges Gedicht mehr. In diese Stille hinein imaginiert das Soundwalk Collective einen künstlerischen Dialog zwischen den Ideen der europäischen Moderne und der Kultur des Sufismus.

Für ‚Illuminations’ übersetzen sie Texte Rimbauds erstmals in die lokalen Sprachen Harari, Oromo und Amharisch und lassen sie in einem sufistischen Zikri-Ritual lebendig werden. Die Gesänge verweben sie voluminös mit Field Recordings aus Rimbauds letzter Heimat, mit den Stimmen von Patti Smith, Hanns Zischler und Gudrun Gut und mit minimalistischen Klangmustern.

„I wish to discover all sacred, the mysteries of religion, nature, death and birth, the future and the past, the formation of the universe, non-existence. I am a teacher in creating the extraordinary. Listen?“ – DLF Kultur

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Im Westen gilt der Sufismus vielen als das «gute» Gesicht des sonst mehrheitlich negativ wahrgenommenen Islam. Diese vereinfachte Sicht ist irreführend und in mancher Hinsicht sogar gefährlich.

Zunächst einmal: Sufis haben sich nie als Sekte verstanden, die separat von der breiteren Gemeinschaft der Muslime existiert. Vielmehr sind Sufis Muslime mit einer spirituellen Tendenz, einer nach innen gewandten religiösen Einstellung. Gleichwohl sind Sufis Sunniten oder Schiiten, die in der Regel die wichtigsten religiösen Gebote gewissenhaft befolgen. Zu Sufis macht sie vor allem ihre innere Haltung, die Interpretation der Rituale. Wenn Sufis beten oder fasten, tun sie dies mit einem geschärften Bewusstsein. Von aussen jedoch sind sie nicht unbedingt immer als Sufis erkennbar.

nzz.ch/feuilleton

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Der „Baumwollkämmer“, geb.857, der kühnste Vertreter der frühen islamischen Mystik; wegen seiner Formulierung der absoluten Einheit Gottes „Ana’l-haqq“ („ICH = die WAHRHEIT“) 913 in Bagdad eingekerkert und 922 hingerichtet   

 

            Niemals steigt und niemals sinkt die Sonne,

Ohne daß nach Dir der Sinn mir stände.

Nie sitz mit den Leuten ich zu sprechen,

Ohne daß mein Wort Du wärst am Ende.

Keinen Becher Wasser trink ich dürstend,

Ohne daß Dein Bild im Glas ich fände.

Keinen Hauch tu ich, betrübt noch fröhlich,

Dem sich Deingedenken nicht verbände.

 

    • … http://12koerbe.de/bienengold/hallaj.htm

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