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Archive for the ‘Romantik’ Category

Clemens Brentano

Hörst du, wie die Brunnen rauschen?

Hörst du, wie die Brunnen rauschen?
Hörst du, wie die Grille zirpt?
Stille, stille, laß uns lauschen,
Selig, wer in Träumen stirbt;
Selig, wen die Wolken wiegen,
Wem der Mond ein Schlaflied singt;
O! wie selig kann der fliegen,
Dem der Traum den Flügel schwingt,
Daß an blauer Himmelsdecke
Sterne er wie Blumen pflückt:
Schlafe, träume, flieg, ich wecke
Bald dich auf und bin beglückt.

http://martininbroda.blogspot.com/2016/02/selig-wer-in-traumen-stirbt.html

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Anselm Kiefer: – „Was hält Sie denn am Leben?“ – „Ich bin neugierig. Ich will wissen, was am nächsten Tag nach dem Leben steht.“

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Im kollektiven Bewusstsein lebt Novalis als Erfinder der Blauen Blume fort und als Jurist, der nichts mit Zahlen und Figuren anfangen konnte, also mit seinem von Franz Gareis verewigten 27-jährigen Jünglingsgesicht eher harmlos.

Stutzig hätte man längst werden müssen, noch bevor er leichtfertig als Erfinder der Romantik ausgerufen wurde. Das, was Romantik vor dem zielführenden Ambiente aus Teelichtern auf dem Badewannenrand, höhenlastiger Geigenmusik und „was Leckeres kochen“ heißen sollte, hat nicht Novalis definiert, sondern Fichte, Hegel, Kant und Schelling. Novalis wollte — ich vereinfache stark — den Idealismus handlicher und konkreter haben:

https://weheklag.wordpress.com/2018/05/11/novalisfrauenbild17x/

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Zettel 23

Cicero: Man begreife doch, dass wir zwei von der Natur in ein einziges Gewand gesteckte Personen sind.

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„Wenn ich am Meer leben würde, wäre ich nie wirklich traurig.“ Ich bekomme ein immenses Gefühl von Ewigkeit und Frieden aus dem Ozean. Ich kann mich verlieren, wenn ich sie Stunde für Stunde anstarre.“ „Wenn ich am Meer leben würde, wäre ich nie wirklich traurig.“ Ich bekomme ein immenses Gefühl von Ewigkeit und Frieden aus dem Ozean. Ich kann mich verlieren, wenn ich sie Stunde für Stunde anstarre.“

lecurieuxmonsieurcocosse: “ “If I lived by the sea I would never be really sad. I get an immense sense of eternity and peace from the ocean. I can lose myself in staring at it hour after hour.” Sylvia Plath, from a letter to Aurelia Plath written c....

 

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Novalis schrieb: „Die Welt muss romantisiert werden“, als Gegenentwurf zur aufkommenden zweck- und profitorientierten kapitalistischen Welt.

Heiner Müller, der Theatermacher, forderte, „Freiräume für Phantasie“ zu schaffen: „(…) Ich meine, das ist eine primäre politische Aufgabe, auch wenn die Inhalte überhaupt nichts mit politischen Gegebenheiten zu tun haben“. Die Funktion für Müller besteht darin, „die Wirklichkeit unmöglich zu machen“. Und Müller noch einmal: „Das Einzige, was ein Kunstwerk kann, ist Sehnsucht wecken nach einem anderen Zustand der Welt“.

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