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Archive for the ‘Romantik’ Category

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„Wenn ich am Meer leben würde, wäre ich nie wirklich traurig.“ Ich bekomme ein immenses Gefühl von Ewigkeit und Frieden aus dem Ozean. Ich kann mich verlieren, wenn ich sie Stunde für Stunde anstarre.“ „Wenn ich am Meer leben würde, wäre ich nie wirklich traurig.“ Ich bekomme ein immenses Gefühl von Ewigkeit und Frieden aus dem Ozean. Ich kann mich verlieren, wenn ich sie Stunde für Stunde anstarre.“

lecurieuxmonsieurcocosse: “ “If I lived by the sea I would never be really sad. I get an immense sense of eternity and peace from the ocean. I can lose myself in staring at it hour after hour.” Sylvia Plath, from a letter to Aurelia Plath written c....

 

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Novalis schrieb: „Die Welt muss romantisiert werden“, als Gegenentwurf zur aufkommenden zweck- und profitorientierten kapitalistischen Welt.

Heiner Müller, der Theatermacher, forderte, „Freiräume für Phantasie“ zu schaffen: „(…) Ich meine, das ist eine primäre politische Aufgabe, auch wenn die Inhalte überhaupt nichts mit politischen Gegebenheiten zu tun haben“. Die Funktion für Müller besteht darin, „die Wirklichkeit unmöglich zu machen“. Und Müller noch einmal: „Das Einzige, was ein Kunstwerk kann, ist Sehnsucht wecken nach einem anderen Zustand der Welt“.

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Zeittafel – Werke – Aufsätze&Dokumente hier: http://buechnerportal.de

„Signalement des stud. med. Georg Büchner von Darmstadt Alter: 20 Jahre. – Größe: 6 Schuh 9 Zoll hessisches Maas. – Haare: blond. – Stirn: sehr gewölbt. – Augenbrauen: blonde. – Augen: graue. – Nase: stark. – Mund: klein. – Bart: blond, etwas am Kinne und schwacher Schnurrbart. – Kinn: rund. – Angesicht: oval. – Gesichtsfarbe: frisch. – Besondere Zeichen: düsteren, nach der Erde gesenkten Blick, dem Anscheine nach kurzsichtig, trägt zuweilen eine Brille. Geht etwas einseitig. – Wahrscheinliche Kleidung: Runder schwarzer Hut; Rock: blautüchner, eine Art Polonaise mit Schnüren auf Brust und Rücken, sog. Blattlitzen; Beinkleider: unbekannt; Stiefeln: gewöhnlich.“ hier  , und hier

Für das Sommersemester 1837 plante Georg Büchner eine weitere Vorlesung in Zürich, aber dazu kam es nicht mehr, denn er erkrankte Anfang Februar an Typhus. Möglicherweise hatte er sich an einem Präparat infiziert. Das mit ihm befreundete Ehepaar Caroline und Wilhelm Schulz benachrichtigte seine Verlobte. Im Beisein Luise Wilhelmine Jaeglés starb der Dreiundzwanzigjährige am 19. Februar 1837 in Zürich.

 

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Wie der Ritter zu dem Fischer kam

Es mögen nun wohl schon viele hundert Jahre her sein, da gab es einmal einen alten guten Fischer, der saß eines schönen Abends vor der Tür und flickte seine Netze. Er wohnte aber in einer überaus anmutigen Gegend. Der grüne Boden, worauf seine Hütte gebaut war, streckte sich weit in einen großen Landsee hinaus, und es schien ebensowohl, die Erdzunge habe sich aus Liebe zu der bläulich klaren, wunderhellen Flut in diese hineingedrängt, als auch, das Wasser habe mit verliebten Armen nach der schönen Aue gegriffen, nach ihren hochschwankenden Gräsern und Blumen und nach dem erquicklichen Schatten ihrer Bäume. Eins ging bei dem andern zu Gaste, und eben deshalb war jegliches so schön.

gutenberg.spiegel.de  –  Wikiwand

Friedrich de la Motte Fouqué veröffentlichte die Erzählung 1811 in seiner Zeitschrift Jahreszeiten und noch im selben Jahr als Buch, dem er noch ein Gedicht an seine Heldin voranstellte. Er hatte den Stoff aus einer Schrift von ParacelsusLiber de Nymphis, Sylphis, Pygmaeis et Salamandris, et de caeteris spiritibus. Der romantische Rückgriff auf Märchen und Sagen ist gerade für Fouqué typisch.

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Kleines Dilemma der Undinen-Existenz: Als seelenloses Wesen erlangt die Wasserfrau nur Unsterblichkeit, indem sie sich einem Liebsten menschlicher Gattung anvermählt. Doch indem sie ihn, lachend vor Liebesglück, ins tiefe Wasserreich hinabzieht, ertrinkt er, und sie bleibt seelenlos – und sterblich. Sie tötet, den sie liebt, und sie bleibt, die sie ist.

“A mermaid found a swimming lad,… – wsmiszellen.wordpress.com

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Die ferne Geliebte hat viele Gesichter. Sie ist traumhaft schön, aber nur ein Traum. Sie ist Wunsch- und Trugbild, manchmal auch aus Fleisch und Blut. Aus wirklichen Geliebten werden ferne Geliebte, aus Gründen, die so vielschichtig sind wie das Leben. – Von Egbert Hiller

Die Lange Nacht der fernen Geliebten begibt sich auf die Suche nach ihr und ihren Geheimnissen. Finden oder gar festhalten können wir sie nicht, aber ihre Spuren verfolgen – durch Zeiten und Räume, quer durch die Kulturgeschichte.

Weit entrückt, in der Sphäre des Mythos wollte Orpheus das Unmögliche wirklich machen und seine Geliebte aus dem Totenreich zurückholen. Die Metamorphosen des Ovid und Claudio Monteverdis Oper ‚Orfeo‘ erzählen uns die herzergreifende Geschichte, wie dies am Ende doch misslingt.

Besonders fruchtbar im Hinblick auf die ferne Geliebte ist das Zeitalter der Romantik. – DLF

 

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