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Archive for the ‘Meditation’ Category

Unendlich bildsame Seelen, fähig, sich den kosmischen Schwankungen auf`s feinste anzupassen. Welch Aufatmen für den Geist, wenn er sich von den schweren Ämtern befreit sieht, mit denen er sich so leichtsinnig belud. Dann, wenn er ganz für sich ist, gewinnt der Geist ein völlig neues Gesicht, dann fühlt er, dass seine Einsicht zu seinem eigenen Nutzen zu wirken beginnt, im Dienste seines einsamen Lebens, welches ein Leben ohne äußere Belange, aber bis zum Rande beladen ist mit den Gefahren des Abenteuers und mit inneren Belangen. Dann bemerkt er, dass die reine Betrachtung, der uneigennützige Gebrauch des Intellekts eine optische Täuschung war, dass auch der reine Geist Praxis und Technik ist.

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Seit Jahren gibt es einen Boom der sogenannten Achtsamkeitsbewegung. Immer mehr Menschen greifen auf die dem Buddhismus entlehnten Bewusstseinstechniken zurück, um ihr Arbeitspensum zu bewältigen. Kritiker bemängeln, dass damit die buddhistische Meditation ad absurdum geführt wird. – Von Mechthild Klein

Kritik an der Achtsamkeitsbewegung

„Das Problem ist, dass Achtsamkeit jetzt selbst als Steigerungstechnik eingesetzt wird. Das heißt Menschen versuchen 20 Minuten zu praktizieren, damit sie danach umso erfolgreicher, umso schneller, umso fitter, innovativer, gesünder sind. Das heißt Achtsamkeit wird als Moment in einer Logik eingesetzt, mit einer Steigerungslogik, die das Problem verursacht und es deshalb nicht überwinden kann.“ DLF

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„Der Nachteil, die Dinge als getrennte Teile zu betrachten, ist der, dass jeder, der zu zerschneiden und zu analysieren anfängt, versucht, erschöpfend zu sein. Der Nachteil des Versuches, erschöpfend zu sein, ist, dass er bewusst (mechanisch) erschöpfend ist. Man gräbt immer tiefer und tiefer, vergißt die Rückkehr und sieht ein Gespenst (nur das Äußere der Dinge). Oder man geht weiter und meint, man habe es – und was man dann hat, ist nur ein Leichnam. Denn das Ding, das seine Substanz behält, aber die magische Eigenschaft des Lebens verloren hat, ist bloß ein Gespenst (der Wirklichkeit). Nur wer sich im Gestalteten das Gestaltlose vorstellen kann, kann zur Wahrheit gelangen.“

 

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Ein Gespräch mit Ronald Steckel 

Wer ist Jakob Böhme?  Die großen deutschen idealistischen Philosophen verehrten den einfachen Schuhmacher aus Görlitz in Sachsen. Schelling nannte ihn „eine Wundererscheinung in der Geschichte der Menschheit“. Für Hegel war er wäre der „erste deutsche Philosoph“, ein protestantischer Mystiker  –  Luthers Reformation war der zeitgeschichtliche Rahmen seines Werks…

http://www.evolve-magazin.de/radio/jacob-boehme-der-grosse-unbekannte-mystiker/

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 „In einem Buch des Elixiers heißt es: »Die Henne vermag ihre Eier auszubrüten, weil ihr Herz unentwegt hinhorcht.« Das ist das ganze Geheimnis. Das warme Chi ist die Ursache des Ausbrütens. Wärme allein vermag kein Ei auszubrüten; es braucht Chi dazu, das die Wärme in die Schale eindringen läßt. Der Geist der Henne vermag der Lebenskraft Eingang zu verschaffen. Das eben ist ihr »Hinhorchen«, die Konzentration ihres Geistes. Wo der Geist ist, da ist auch Chi. Die Henne mag wohl zuweilen ihre Eier verlassen, aber ihre Aufmerksamkeit bleibt immer wach dabei.
Wo der Geist wohnt, gibt es keine, auch nicht die geringste Unterbrechung. (…) Der Geist neigt leicht zum Vagabundieren, aber man kann ihn klären (d.h. einen, konzentrieren) durch Chi (Atemkraft). Chi wird leicht grob; daher muß man es durch den Geist verfeinern. Befolgt man dies, kann es nicht ausbleiben, daß der Geist sich konzentriert.“
Hrsg. Mokusen Miyuki: „Die Erfahrung der Goldenen Blüte“, O.W. Barth.
via: http://www.kirtimichel-traumwelten.de/id368.htm

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„Es gibt auch die sprechende Stille, die aus dem Schweigen kommt, die aber nur dann zu uns spricht, wenn wir unbewegt das Schweigen aushalten und ganz auf Antwort gestellt sind in großer Geduld. Wer, der in verzweifelter Nacht zu Gott und Antwort gebetet hat, hat es nicht schon erfahren, dass Gott schwieg und schweigend uns noch mehr ins Dunkel stieß. Aber dann kam aus diesem Schweigen dem, der dieses fromm aushielt, auf einmal die erleuchtende Antwort. Doch was ist unserem geläufigen Hören fremder als ein völliges Schweigen? Aber die göttliche Wahrheit spricht nicht in der geläufigen Sprache. Und gerade das Schweigen, auf das wir stoßen, wenn wir ungeteilt auf eine Rede als Antwort eingestellt sind, kann uns einmal erwecken“.

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