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Archive for the ‘Meditation’ Category

Die Herausforderung des Sehens und der Sinn für außergewöhnliche Perspektiven führten Martin Schmitz in die Promenadologie, die Wissenschaft des Spazierengehens. Das Fachgebiet wurde in den 1980er-Jahren von dem Planungswissenschaftler und Soziologen Lucius Burckhardt und seiner Frau, der Schweizer Künstlerin Annemarie Burckhardt, in Kassel als kulturwissenschaftliche und ästhetische Disziplin entwickelt.

Ziel der Spaziergangswissenschaft ist es, die Bedingungen der Wahrnehmung der Umwelt bewusst zu machen und die Umweltwahrnehmung zu erweitern. Martin Schmitz war ein Schüler von Lucius Burckhardt und hat seit 2013 den Annemarie-und-Lucius-Burckhardt-Lehrstuhl an der Kunsthochschule Kassel inne.- deutschlandfunkkultur.de

http://www.deutschlandfunk.de/querfeldein-denken-mit-lucius-burckhardt-1-3-von-der.1184.de.html?dram:article_id=319584

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Es sucht der Menschengeist im Außen alle Tage,

Je weiter er hinausgreift allerdings,

Desto stärker hemmt er sich selbst.

Jene allein, die einwärts schauen,

Können ihre Leidenschaften zügeln,

Und die Gedanken stillegen.

Kann man seine Gedanken stillegen

Dann wird der Sinn erfüllt mit heitrer Ruhe.

Den Sinn beruhigen heißt den Geist zu nähren,

Wer den Geist nährt, der kehrt zurück zum Wesen.

Chang Chung-yuan – Tao, Zen und schöpferische Kraft, Seiten 147/148 – Diederichs 1990

 

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Die meiste Zeit des Tages oder des Lebens nehmen wir das eigene Atmen kaum wahr. Ein unwillkürlicher Akt, der sich ganz automatisch, wie von selbst erledigt. Normalzustand. Aber sobald etwas Außergewöhnliches passiert, schlägt sich das sofort im Atmen nieder,. Wir werden atemlos, der Atem gerät ins Stocken, uns bleibt die Luft weg. Da können Ärger, Freude, Aufregung, Überraschung – eigentlich alle Gefühle im Spiel sein. In solchen Momenten wird uns der eigene Atem bewußt und zumeist versuchen wir dann auch, beruhigend auf ihn einzuwirken, etwas konzentriert ein- und auszuatmen, um die beruhigende Regelmäßigkeit wieder herzustellen und um wieder in Fluß zu kommen. Ja, der Atem fließt, das ist auch so ein schönes Sprachbild für das Gefühl, als ströme die Luft wie eine Flüssigkeit durch Mund und Nase in die Lungenflügel.

http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/atem-104.html

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Meditation

Was bewirkt Meditation? – Wie meditiere ich richtig? – Westliche und östliche Meditation – Sechs Stufen der Meditation

In den letzten Jahren ist die Wirksamkeit der Meditation in zahlreichen wissenschaftlichen Studien untersucht worden. Bei Menschen, die regelmäßig meditieren, konnten unter anderem folgende Wirkungen beobachtet werden:

  • Meditation stärkt das Immunsystem und vermindert die Anfälligkeit für Krankheiten.
  • Das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen wird deutlich reduziert.
  • Meditation hilft, Ängste abzubauen und Depressionen vorzubeugen.
  • Der physiologische und mentale Alterungsprozess verlangsamt sich.
  • Fast alle Praktizierenden berichten von einer Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens.
  • Wer meditiert, wird innerlich ruhiger und gelassener.
  • Das Bedürfnis nach schädlichen Gewohnheiten und Suchtverhalten nimmt ab.
  • Das vermehrte Auftreten von mit Tiefenentspannung einhergehenden Gehirnwellen (Alphawellen) erklärt die entspannende und stressmindernde Wirkung der Meditation.
  • Meditation fördert die Kreativität und intuitive Intelligenz. +++
  • +++ psp-tao

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Von Wilhelm Gundert

Der Ort aber, wo die Sache ihren Sitz hat, wo sie sich offenbaren und bewähren kann, der ist nirgendwo zu suchen, als in der eigenen Brust. Mag einer auch von Himmeln oder Höllen reden, sie alle sind nur Bilder, sind nur Formen, aufgestiegen aus dem Grund der hin und her bewegten Seele. Sei es ein Gott, sei es ein Buddha: er wird immer nur im Geiste eines Menschen festzustellen sein, sonst nirgends. Geist, Seele, Herz – es ist chinesische stets dasselbe hsin, das ist für diese Menschen mehr als jede andere sogenannte Wirklichkeit. Denn nur im Geist wird alle Wirklichkeit erlebt, erfahren und erkannt. Der Geist, das Herz ist darum dasjenige Feld, das zu beackern jedem Menschen mehr als alles andere not tut.

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Jene besondere Kraft oder Macht, die aus gesammeltem Geist erwächst und die durch die Schulung im Zazen bewirkt wird. Joriki befähigt u. a. zu einer durchgehenden Geistesgegenwart sowie dazu, auch unter unvorhergesehenen und schwierigen Umständen stets spontan das Richtige zu tun.

Nach dem modernen jap. Zen-Meister Hakuun Ryoko Yasutani ist Joriki »mehr als Konzentrationsfähigkeit im üblichen Sinn des Wortes. Es ist eine dynamische Kraft, die uns, einmal in Bewegung gesetzt, dazu befähigt, in gänzlich unvorhergesehenen Situationen blitzschnell zu handeln, wie es den Gegebenheiten am besten entspricht, ohne erst nachsinnend innezuhalten. Wer Joriki entwickelt hat, ist nicht länger ein Sklave seiner Leidenschaften, noch ist er der Umwelt preisgegeben. Stets Meister über sich und die Umstände seines Lebens, vermag er sich in völliger Freiheit und Gelassenheit zu bewegen . . . Obgleich viele ausserordentliche Kräfte aus Joriki hervorgehen, so können wir durch Joriki allein nicht unsere trügerische Weltschau mit den Wurzeln ausrotten . . ., das Satori-Erwachen muss hinzukommen.«

Da Joriki und die »Wunderkräfte« ( Siddhis), die daraus hervorgehen können, für viele Menschen eine besondere Anziehung darstellen, betonte der grosse chin. Meister Shih-t’ou Hsi-ch’ien (jap. Sekito Kisen): »In unserer Schule steht die Verwirklichung des Buddha-Wesens an erster Stelle uehren2/joriki.htmnd nicht blosse Andachtsübungen oder aus der Sammlung erwachsende Kräftehttp://sphinx-suche.de/weisheitsl

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