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Archive for the ‘Meditation’ Category

„Wenn ich auch glauben könnte, so könnte ich noch lange nicht beten. Das Beten würde mir immer als die unverschämteste Belästigung Gottes erscheinen, als die eigentlich ekelhafteste Sünde, und ich würde für jedes Gebet eine lange Zeit der Buße einschalten.“

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Die Sprache differenziert die Dinge, macht sie versteh- und handhabbar. In einer Zeit der Dauerkommunikation jedoch sehnen sich immer mehr Menschen nach Stille. Schweigeseminare haben Konjunktur. Wir sprechen mit der buddhistischen Nonne Kelsang Gyalten und dem Berliner Philosophin Alice Lagaay über Welt- und Selbsterfahrung im Schweigen.

Im Schweigen sucht der Mensch innere Ruhe, sagt die buddhistische Nonne Kelsang Gyialten. Menschen, die Schweigeseminare besuchen, wollen sich den Geist zu befreien, der Ursprung des Leidens sei: Wie kann ich anders denken, wie anders wahrnehmen? Eine Antwort auf diese Frage hören wir nur in der Stille.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/selbstfindung-schweigen-als-befreiung.2162.de.html?dram:article_id=386701

http://www.deutschlandfunkkultur.de/podcast-sein-und-streit-das-philosophiemagazin.2163.de.podcast.xml

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Die Liebe will aufwärts und lässt sich durch nichts Niedriges zurückhalten. Die Liebe will frei sein und fern von aller Weltliebe, damit ihr inneres Schauen nicht gehemmt werde, damit es nicht durch irgendwelches zeitliche Gut gefesselt werde noch unter Ungemach liege.“

 

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Ans Ziel gelangst  du nur durch ein spontanes und unbedingtes Hinaustreten aus dir selbst und allen Dingen.

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Die Konzentration auf einen Punkt

Ausgangspunkt der Yoga-Meditation ist die Konzentration auf einen einzigen Gegenstand, der ebenso ein physischer Gegenstand (die Stelle zwischen den Augenbrauen, die Nasenspitze, ein leuchtender Gegenstand usw.) wie ein Gedanke oder Gott (Isvara) sein kann. Diese feste und andauernde Konzentration hat den Namen ekagrata (auf einen einzigen Punkt) und wird durch die Integration des psychomentalen Flusses (sarvarthata, vielseitige, diskontinuierliche und zerstreute Aufmerksamkeit, Yoga-Sutra 3,11) erreicht. Dies ist schon die Definition der yogischen Technik: cittavrttinirodha (Yoga-Sutra 1.2) (Yoga – Mircea Eliade, S. 55)

hier: https://daoweg.wordpress.com/2015/05/11/yoga-sutren-die-aphorismen-des-patanjali/

 

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fs.

Glücklich, wer sich die Hände

von den Augen reißt

und nicht länger

seine eigene Finsternis herbeiruft

damit sie seine Weigerung bedecke.

Christus, du weißt:

ohne es zu wollen,

verletzen wir manchmal

unseren Nächsten,

wenn wir ihn berühren.

Du berührst uns,

ohne uns zu verletzen,

und sagst unaufhörlich zu uns:

„Habe keine Angst, ich bin bei Dir.“

+

https://www.heiligenlexikon.de/BiographienR/Roger_Schutz.html

http://www.brot-und-rosen.de/detail.details+M53a03effe85.0.html

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  • Meditation ist narzisstisch und geht nicht die Wurzel des Problems: Theodore Zeldin, Historiker an der Universität Oxford, steht Meditation und Achtsamkeit kritisch gegenüber.
  • „Wiener Zeitung“: Professor Zeldin, Sie sind ein Gegner der Achtsamkeit. Sie sagen, Achtsamkeit halte die Welt vom Denken ab – wie meinen Sie das?

    „Theodore Zeldin“: Jeder kann tun und lassen was er will, aber ich kann Ihnen erzählen, warum ich Achtsamkeit nicht befürworte und für kontraproduktiv halte. Achtsamkeit muss regelmäßig praktiziert werden, es ist keine Kur, sondern wie ein Tranquilizer, den man jeden Tag einnehmen muss. Ein Problem an „Mindfulness“-Konzepten ist, dass es das Wissen der Welt nicht vermehrt. Und ohne Wissenszuwachs kann man die Probleme dieser Welt nicht bewältigen. Meditation löst keine sozialen Probleme, doch diese sind die Ursache von Angst und Stress. Dass man diese sozialen Probleme auf die individuelle Ebene verlagert, ist Teil des Problems. Man geht zum Psychotherapeuten, damit man weniger unglücklich ist. Man hat die Alternative: Man kann hinausgehen, um die Welt zu verbessern. Oder man kann meditieren und sich vor der Welt und ihren unerwünschten Effekten verstecken…

  • … Mindfulness ist inzwischen eine Milliarden-Dollar-Industrie und verfehlt das, was wir von der indischen Zivilisation lernen können. Achtsamkeit ist eine Ablenkung, fast wie die Unterhaltungsindustrie, fast als würden wir abends Fernsehen um zu vergessen, wie öd unser Arbeitsalltag ist.- wienerzeitung.at

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