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Archive for the ‘Politik’ Category

Genug ist genug: Die Waldbesetzer im Hambacher Forst haben Recht, meint der Bestseller-Autor Peter Wohlleben. Er ruft zu weiteren Aktionen auf und meint, die Politik verhält sich derzeit undemokratisch.

Der Autor des Bestsellers „Das geheime Leben der Bäume“, Peter Wohlleben, hat dazu aufgerufen, im Hambacher Forst Flagge zu zeigen. Er werde demnächst selbst in das von der Rodung bedrohte Waldgebiet fahren und gegen das Fällen der Bäume demonstrieren, sagte er im Deutschlandfunk Kultur.

„Es ist wirklich ein sehr, sehr wertvoller alter Wald. Wenn man etwas für die Wälder tun möchte, dann muss man jetzt gegen Braunkohle aufstehen.“

https://www.deutschlandfunkkultur.de/proteste-im-hambacher-forst-das-mass-ist-voll.1013.de.html?dram:article_id=428360

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Seit einigen Jahrzehnten gefallen sich Politiker, Pädagogen, Prediger, Pseudophilosophen und andere Philister in der Proklamation von „Werten“, die gefälligst alle Mitglieder der Gesellschaft zu teilen hätten. Zu diesem Gerede hat Fernando Pessoa 1934 eine frühe unpolitische Betrachtung notiert, nachzulesen im „Buch der Unruhe“:

„Nichts ärgert mich so wie die gesellschaftlichen Moralbegriffe. Schon das Wort »Pflicht« ist mir unangenehm wie ein Eindringling. Aber die Begriffe »Bürgerpflicht«, »Solidarität«, »Humanität« und andere desselben Kalibers widern mich an wie Schmutzkübel, die man aus den Fenstern über mich ausgießt. Ich fühle mich beleidigt bei der Unterstellung, daß diese Ausdrücke etwas mit mir zu tun haben könnten, daß ich ihnen nicht allein einen Wert, sondern gar noch einen Sinn beilegen könnte…holbachinstitut.wordpress.com

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Als der Studentenführer Rudi Dutschke Ende der 60er Jahre die Parole „Marsch durch die Institutionen“ ausgab, meinte er nicht den Marsch in die Institutionen, sondern die Zerschlagung der Institutionen der kapitalistischen Gesellschaft. 50 Jahre nach Dutschke geht die Journalistin Gaby Weber in ihrem Dokumentarfilm Marsch in den Sarg – Stimmen einiger Alt-68er der Frage nach, was aus dem Vorhaben geworden ist.

Gaby Weber sprach unter anderem mit der Soziologin, Globalisierungsgegnerin und Feministin Maria Mies, mit Stefan Saarbach, Arnulf Rating, Jochen Gester, Werner Ruf, Klaus Ernst (Die Linke) und Christian Ströbele, ehemaliger Bundestagsabgeordneter … wordpress

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„Vergnügt sein heißt Einverstanden sein“. So zitiert der Filmkritiker, Literaturwissenschaftler und Betreiber des Youtubekanals „Die Filmanalyse“, Wolfgang M. Schmitt die Kritische Theorie. Gemeint ist in diesem Fall die aktuelle Landschaft in der Filmkritik. Eine Perspektive, die Filme auch Ideologiekritisch beleuchtet, fehlt in der Regel. Stattdessen gibt es viele Rezensionen, die oft wie umformulierte Pressetexte klingen. Diese Lücke in der ideologiekritischen Betrachtung wird aber immer wieder von den Neuen Rechten genutzt, um die Filme mit ihren Positionen zu belegen. Über das Versagen der Filmkritik und Lieblingsfilme der neuen Rechten haben wir mit Wolfgang M. Schmitt gesprochen.- radiocorax.de

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Je drängender die Rettung des Weltklimas wird, desto härter werden die ideologischen Positionen. Sollen diese überwunden werden, braucht es eine Rückbesinnung auf historische Momente, in denen ein Konsens in Klimafragen mit einem Mal möglich wurde.

Die Felder verbrannten diesen Sommer unter der Glut, und die Bauern hatten so etwas wie ein Wahr­neh­mungs­pro­blem. Sie wussten nicht, ob sie die Risse auf den Feldern und die schrum­pelnden Äpfel an den Bäumen als eine vorüber­ge­hende Laune der Natur deuten wollten oder als Folge des menschen­ge­machten Klima­wan­dels. Der Schwei­ze­ri­sche Bauern­ver­band, der ihre Inter­essen vertritt, betont zwar, dass „die Scha­dens­be­kämp­fung gegen die Folgen des Klima­wan­dels“ ein „wich­tiges Thema“ sei; aber bei den Mass­nahmen hört das Enga­ge­ment dann auf. Treib­haus­gase sollen nur „frei­willig“ redu­ziert werden, und in Sachen Klima­schutz soll der „Sonder­rolle“ der Land­wirt­schaft als Nahrungs­pro­du­zentin Rech­nung getragen werden.- geschichtedergegenwart.ch

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Träume sind die letzte Zuflucht des Menschen, die letzten Königreiche, die ihm ganz gehören. Träume zerstören ist so, wie wenn man dem Menschen seine Wurzeln und seine Zukunft weg nähme und nichts bleibt, wonach er sich sehnen kann. Der Mensch lebt von Träumen. Wenn Träume ständig vernichtet werden, so wie dies in unserer rationalistischen Gesellschaft geschieht, so ist dies ein Verbrechen, denn die Träume sind die Vorbedingung menschlichen Schöpfertums.

(Hundertwasser-Stiftung auf oder im Facebook).

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Gab es in Chemnitz „Hetzjagden“? Der Streit über diesen Begriff lenke vom eigentlichen Thema ab, sagte ARD-Journalist Georg Restle im Dlf: Deutschland erlebe eine Mobilisierung des „rechtesten Randes“ – und eine AfD ohne Berührungsängste. Entsprechend sei aktuelle Kritik an Medien einzuordnen. – Georg Restle im Gespräch mit Stefan Koldehoff – DLF

 

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