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Archive for the ‘Politik’ Category

Hermann Knoflacher (78) ist der geistige Vater der weitgehend autofreien Wiener Innenstadt. Der Professor für Verkehrswissenschaften bezeichnet das Auto als Virus, dessen Geschwindigkeit dem Menschen keinerlei Nutzen bringt.

Was ist das größte Verkehrsproblem unserer Zeit?

Dummheit.

manager-magazin.de

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Neues gelesen. Wie so viele, da ist Herr Rebers für mich auf dem absteigenden Ast. Obiges habe ich nach ca. 10 min eingestellt. Und siehe da, tagsdroff wurde ich auf diesen Appell aufmerksam gemacht:

Appell: Befreien wir das freie Denken aus dem Würgegriff

Absagen, löschen, zensieren: seit einigen Jahren macht sich ein Ungeist breit, der das freie Denken und Sprechen in den Würgegriff nimmt und die Grundlage des freien Austauschs von Ideen und Argumenten untergräbt. Der Meinungskorridor wird verengt, Informationsinseln versinken, Personen des öffentlichen und kulturellen Lebens werden stummgeschaltet und stigmatisiert. Es ist keine zulässige gesellschaftliche „Kritik“ mehr, wenn zur Durchsetzung der eigenen Weltsicht Mittel angewendet werden, die das Fundament der offenen liberalen Gesellschaft zerstören.

Wir erleben gerade einen Sieg der Gesinnung über rationale Urteilsfähigkeit. Nicht die besseren Argumente zählen, sondern zunehmend zur Schau gestellte Haltung und richtige Moral…. https://nisocele.myhostpoint.ch/appell/

Herr Rebers, Herr Nuhr, selbstfreilich, finden sich da! Treten Sie ein und lesen Sie! https://nisocele.myhostpoint.ch/liste-der-unterzeichner/

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Existenzialistisches Hörspiel nach Jean-Paul Sartre – Produktion: HR 1962

Hörspielvom 27.09.2020, 18:30 Uhr im DLF Kultur

„Der Mensch ist dazu verurteilt, frei zu sein.“ Mit dieser Grunderfahrung befasst sich Sartres Roman „Der Ekel“, erschienen 1938. Antoine Roquentin lebt darin in selbst gewählter Einsamkeit und beschäftigt sich mit der Abfassung einer historischen Biografie. Gleichzeitig registriert er in seinem Tagebuch die Veränderungen, die während dieser Zeit in ihm selbst vorgehen. Zunächst erfasst ihn das Gefühl, nicht mehr frei zu sein, sondern eingeschlossen in die erstarrte Welt der Dinge. Die nächste Erkenntnis betrifft die Struktur der Zeit: „Die Vergangenheit existiert nicht.“ Roquentin gibt daraufhin seine historischen Studien auf. Zuletzt erscheint ihm seine eigene Existenz als fragwürdig, ja überflüssig. Freudlosigkeit und Ekel sind die Folge. hier

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Am 26. September 1940 stirbt der Philosoph Walter Benjamin an der französisch-spanischen Grenze auf der Flucht vor der Gestapo. Suizid, heißt es seit Jahrzehnten, doch zuletzt werden auch Zweifel an dieser Lesart angemeldet. Fakt ist jedoch: Benjamin, seit 1933 im Exil, stand vor den Scherben seiner Existenz, finanziell wie intellektuell. Die politische Gesamtlage: ein Inferno. Keine Hoffnung mehr – für Benjamin selbst, für Europa, für das Denken als solches. Wie spiegeln sich die letzten Jahre Walter Benjamins in seiner Philosophie wider? Und was kann uns sein Scheitern heute noch sagen? – swr2/wissen

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DLF Kultur – Samstag, 26. September 2020 

Um Aufschluss über die Gegenwart zu erhalten, soll Vergessenes erinnert und Vergangenes rekonstruiert werden. Entscheidend dabei werden Sprache und Bilder. Walter Benjamin ist ein Sprachmagier, der die Kunst beherrscht, seine Leser zu verführen – eine ganze Nacht lang.

Auf das „bucklicht Männlein“ kommt Benjamin in der „Berliner Kindheit um Neunzehnhundert“ zu sprechen. Wer von diesem buckligen Gesellen angesehen wurde, der gab nicht Acht und ihm zerbrach etwas oder er fiel hin. „Ungeschickt lässt grüßen“, kommentierte Benjamins Mutter diese Unachtsamkeit. Benjamin wurde vom „bucklicht Männlein“ schärfer angesehen, als er sich selber sah. Die Erinnerungsbilder, die das Männlein gesammelt hat, wecken Benjamins Interesse. – DLF Kultur

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„Heute und im Zuge der Pandemie, die unmittelbar mit unserem Umgang mit der Natur und der maßlosen Ausbeutung des Blauen Planeten zu tun hat, haben Etel Adnans Briefe die Qualität einer Rückblende, eines Innehaltens, einer Reflexion, die wie Balsam für beschädigte oder verloren gegangene Seelen wirkt. Dazu zählen auch ihre vielen Assoziationen, die poetischen Einschübe, die Beschreibungen der Kulturrevolution der 1960er Jahre in Kalifornien. Zugleich zeugen die Briefe vom Zeitgeist eines widersprüchlichen Amerikas, damals wie heute gekennzeichnet von Rassismus, von der Unterdrückung der indigenen Völker…,… DLF Kultur

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Die Waldbrände in den USA wüten weiter und haben jetzt sogar den Großraum Los Angeles erreicht. In Deutschland geht der dritte Dürresommer in Folge zu Ende, der Wald leidet unter der Trockenheit. Welche Rolle spielt der Klimawandel? Drohen uns ähnliche Katastrophen wie in Kalifornien? Fragen an den Förster und Buchautor Peter Wohlleben.

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Einen Totentanz auf dem Rücken der Ohnmacht nennt der Dramatiker Harald Müller den Krieg, den er in einem breiten Historiengemälde aus der Sicht seiner Opfer beschreibt. NDR

„Die Ohnmacht wohnt fernab von der Heerstraße des großen Krieges, der dreißig Jahre lang dauern wird. Sie hat sich versteckt hinter dem Schutzwall unwegsamer, dunkler Wälder, hofft dort, der Macht zu entkommen, nicht aufgespürt, nicht gefunden zu werden, und verliert dennoch die Gewissheit des großen Unglücks nie. […] Und der schwarze Tod zieht im Gefolge der Macht und breitet sich aus wie ein Flächenbrand. So tanzt die Macht ihren Totentanz wie immer auch hier auf dem Rücken der Ohnmacht.“ – so Harald Mueller über seinen bemerkenswerten Text, ein großangelegtes Historiengemälde, das versucht, Leben und Sprache der Epoche szenisch zu rekonstruieren.

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‚Arena: Three Irish Writers‘, broadcast in 1991. – This documentary is an artefact of Irish literary history.

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