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Archive for the ‘Politik’ Category

Über den Klimawandel reden wir noch immer, als sei er ferne Fiktion. Dabei ist längst ein Klimakrieg im Gange. Er wird um CO2 geführt, aber auch um Wahrheit und Schuld. – Ein Essay von 

Der Mensch kann sich um sich selbst kümmern, um seine Familie, seine Freunde, vielleicht sein Land. Um seinen Planeten offenbar nicht. Der Klimawandel ist zu groß für unsere Wahrnehmung. Er ist keine plötzliche Gefahr, die über uns hereinfällt, sondern eine schleichende, die wir seit Jahrzehnten kennen. Er ist kein konkretes, singuläres Ereignis, sondern eine Verkettung dynamischer Prozesse. Er bedeutet nicht nur Feuersbrünste, Überflutungen, Missernten, Klimaflucht; all die Horrorszenarien, über die wir in den Medien lesen. Er bedeutet auch das schöne Wetter vor dem Fenster. – Zeit.de

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Herr K. ist von Beruf Buchhalter, aber ein Computer verdrängt ihn von seinem Arbeitsplatz. In der sechsteiligen Reihe von Werner Schneyder und Helmut Qualtinger sucht K einen neuen Beruf und entdeckt dabei in sich und in der Gesellschaft ungeahnte Möglichkeiten. K. hört sich um, passt sich an, geht mit der Mode. Er wird Gesinnungsgründer, Idealitsator, Twen-Konservator und Studentologe – um nur einige Stationen der bewegten Laufbahn zu nennen (1970).

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Herr Professor Benz, als ich zur Schule ging, lernten wir, die Ereignisse im November 1938 keinesfalls als „Reichskristallnacht“ zu bezeichnen, der Begriff sei euphemistisch. Heute liest man häufig „Reichspogromnacht“. Welche Bezeichnung präferieren Sie?

Viele sind empört, wenn man von Reichskristallnacht spricht. Das ist aber kein Nazi-Begriff. Ich habe bei einer Tagung in Israel israelische Bürger, die früher Deutsche waren, nur von der Reichskristallnacht sprechen hören. Das war kein Tabu. Aber ganz richtig ist es dennoch nicht, diesen Begriff zu gebrauchen, da sich das schreckliche Geschehen über Tage und Nächte hinzog. Reichspogromnacht wiederum ist eine nachträglich konstruierte Bezeichnung im Nazi-Jargon, und deshalb vollkommen unmöglich.- ksta.de

 

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„Die letzten Tage der Menschheit“ widmete Karl Kraus einem Marstheater, da es auf Erden nicht aufführbar ist: zu lang und mit zu vielen Rollen, d. h. es würde Tage dauern es aufzuführen und man bräuchte dafür Unmengen von Schauspielern. Helmut Qualtinger jedoch führte es wie hier in einer Fernsehaufzeichnung aus dem Jahr 1965 ganz allein auf.- ARD Alpha

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Tacheles – Wilhelm Heitmeyer im Gespräch mit Thorsten Jantschek – DLF Kultur

Was die AfD erfolgreich mache, sei ihr „autoritärer Nationalradikalismus“, sagt der Soziologe Wilhelm Heitmeyer. Der sei besonders problematisch, weil er darauf abziele, Institutionen zu destabilisieren, die wichtig für die Gesellschaft seien.

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http://agoradio.de/-sendungen/ar37.mp3?fbclid=IwAR20IQsoEfvjeUozBAfxKF1YlpggMQcsrHy9YhxSk6rxioPlMw4VDJlJ5CM

 

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Walter Strauss erlebte die Reichspogromnacht – und sagt heute: «Ich glaube nicht, dass die Menschen aus der Geschichte lernen. Der Weg von der Zivilisation zur Barbarei ist kurz.»
Walter Strauss schreckt aus dem Schlaf. Gejohle auf der Strasse, klirrendes Glas. Es ist die Nacht auf den 10. November 1938. Der 16-jährige Jude mit Schweizer Wurzeln tastet sich ans Fenster der Wohnung am Berliner Kurfürstendamm und sieht Bilder, die ihn nie mehr loslassen werden: SA-Männer in ihren Reiterstiefeln treten die Scheiben im Parterre des Hauses ein, wo sich ein jüdisches Geschäft für Damenwäsche befindet. Dann schlagen sie mit Eisenstangen alles kurz und klein…,… NZZ

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