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Archive for the ‘Politik’ Category

Frauen, Künstler, Intellektuelle und Journalisten machen mobil, die Zivilgesellschaft erholt sich vom Trump-Schock. So macht der wohl unfähigste US-Präsident aller Zeiten vielleicht unfreiwillig den Weg frei für eine neue Gesellschaft

Jeder Trend erzeugt einen Gegentrend. Das weiss jeder Marketingfachmann und auch jeder Politiker. So überraschend der Wahlsieg von Donald Trump war, so heftig fällt jetzt die Gegenreaktion aus. In den USA hat die Zivilgesellschaft zu einer neuen Solidarität gefunden. Frauen, Wissenschaftler, Intellektuelle, Journalisten und Künstler legen ihre kleinlichen Zwiste beiseite und treten vereint gegen Trump und seine Alt-Right-Ideologen an. Der Anti-Trump-Reflex äussert sich auf den unterschiedlichsten Ebenen. Hier sind sie:  watson.ch

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Woher dieser Hass? Woher die Rohheit? Woher die sprachliche Enthemmung? Die Bundesrepublik Deutschland war von Beginn an ein auf Mäßigung angelegtes Gemeinwesen. Der Kompromiss – faul oder nicht – wurde zur Königsdisziplin dieses Staates, fast immer. Zwar hielten sich in den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts in der politischen und der allgemeinen Sprache noch etliche Elemente aus der Rhetorik des Angriffs, der Volksgemeinschaft und der Parlamentsverachtung. Aber das schliff sich im Laufe der Jahrzehnte immer mehr ab. Auf der parlamentarischen Bühne können heute alle mit allen.- schmid.welt.de/

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American Dusk – Eine amerikanische Nacht – Die Lange Nacht

Im Deutschlandfunk ab 23.05 Uhr

American Dusk – im Zentrum dieses dreiteiligen Hörspiels stehen Erfahrungen von Grenzen – Erfahrungen der Staatsgrenze zwischen Mexiko und den USA, der Grenze zwischen Leben und Tod, der Grenze zwischen Geschichte und Aktualität. Die Grenze ist ein paradoxer Ort. In den USA wurde im Zuge der Volkszählung 1890 die Grenze zwischen Wildnis und Zivilisation für aufgelöst erklärt, jene Grenze, die sich in das Bewusstsein der europäischen Siedler ursprünglich als die neue Identität einschrieb.

http://www.deutschlandfunk.de/eine-amerikanische-nacht-american-dusk-amerikanische.704.de.html?dram:article_id=377670

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Am 9. Januar 1943 konnte man im „Völkischen Beobachter“, dem Zentralorgan der NDSAP, folgende Lobeshymne lesen: „Mit der ganzen Wucht seines kämpferischen Geistes warf er sich dem jüdisch-bolschewistischem [sic] Geschmeiß entgegen.“ Gespendet wurde dieses ,Lob‘ vom Gauleiter Martin Mutschmann zum 50. Jubiläum des Geburtstagskindes, „des Mitkämpfers des Führers“ Alfred Rosenberg.

Alfred Rosenberg. Der Wegbereiter des Holocaust. Eine Biographie.

Koops Buch ist chronologisch aufgebaut und verfolgt Rosenbergs Lebensweg vom heimatlichen Reval bis nach Nürnberg, wo dieser am 16. Oktober 1946 im Anschluss an die Nürnberger Prozesse am Galgen endete.- literaturkritik

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Das komplexe Werk des Schweizer Tiefenpsychologen und Mythenforschers C.G.Jung spielt in der heutigen öffentlichen Diskussion Deutschlands kaum eine Rolle. Man findet seinen Namen in Esoterik-Zeitschriften, die ihn als eine Art „Schamanen“ verklären, auf exklusiven Kongressen seiner Anhänger, wo diffizile Detailfragen erörtert werden oder aber in Verbindungen mit Verdächtigungen, die von „Unwissenschaftlichkeit“ bis zu Vorwürfen des Antisemitismus oder der NS-Verklärung reichen.

In Deutschland genügen oft einige solcher Anwürfe – ob berechtigt oder nicht – um einen Autor mit einem Schatten zu belegen. Auch Ernst Jünger und Rudolf Steiner etwa ging es diesbezüglich ähnlich. Da ich Jung für einen bedeutenden Geist des 20. Jahrhunderts halte, der gerade zum Problem Mythen und Mythenmißbrauch viel zu sagen hat, ist es notwendig, oben genannte Vorwürfe einmal unter die Lupe zu nehmen und zu fragen, inwieweit sie berechtigt sind und ob sie mit dem innersten Kern seines Werkes zusammenhängen oder nicht.

Stein des Anstosses sind einige Formulierungen Jungs aus einem Aufsatz, den er 1934 im „Zentralblatt für Psychotherapie“ veröffentlichte.

http://www.ruedigersuenner.de/C.G.Jung.html

 

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Zu sagen, den Menschen in Deutschland gehe es heute so gut wie noch nie, sei oberflächlich und undifferenziert, meint Christoph Butterwegge. Denn auch hier gebe es inzwischen viele „Working Poor“ – weil jeder vierte Job im Niedriglohnsektor sei.

13 Millionen Menschen gelten dem Paritätischen Wohlfahrtsverband zufolge hierzulande als arm. Gleichzeitig erlebt Deutschland derzeit mit 43,5 Millionen einen Beschäftigungshöchststand. Wie geht das zusammen? Die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse sage nichts über deren Qualität aus, meint der Armutsforscher Christoph Butterwegge. Fast ein Viertel der Beschäftigten sei im Niedriglohnsektor tätig und das bedeute ein Leben am Rande der Armut.

„Heute haben wir das Problem von Multijobbern“, sagte Butterwegge im Deutschlandradio Kultur. dradio

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Dieser Tage kommt man um ihn nicht mehr herum. Der Narzisst als US-Präsident, der Verschwörungstheorien und die Dauerlüge ins Weiße Haus gebracht hat, wühlt uns auf, empört uns und macht vielen einfach Angst.

Doris Zölls (Myô-en An), von Willigis Jäger als Zen Meisterin autorisiert, ist spirituelle Co-Leiterin des Benediktushofs und evangelische Theologin. Ihre Frage zu Trump ist eine andere – wie viel Trump steckt in uns selbst? Was hat der neue Präsident der USA mit mir persönlich zu tun? Spiegelt der Twitter-Präsident eine Seite unserer modernen Seele, die es sich näher zu betrachten lohnt? Thomas Steininger spricht mit Doris Zölls über den Trump in uns.- Evolve

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