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Archive for the ‘Somatics’ Category

Erst wenn wir unseres Körpers, seiner Haltungen und Bewegungen, seiner Orientierung im Raum und seiner inneren Zustände wieder mehr bewusst werden, können wir diesen Zustand von Leichtigkeit, Beweglichkeit und „Bei uns sein“ erreichen, nach dem wir uns alle sehnen. Dies ist kein unerreichbares Ziel sondern unser aller menschliches Geburtsrecht. Unabhängig von unserem Alter und unserer persönlichen Verfassung ist es wahrhaft wert, dafür Zeit und Aufmerksamkeit zu verwenden. Die erreichbaren Veränderungen sind zumeist verblüffend.

Zu ihrer ganzheitlichen Körpertherapie erhalten meine Klienten und Klientinnen dazu zehn ca. 40-minütige Audiolektionen (auf CD oder als von meiner Website herunterladbare MP3-Dateien) mit Gewahrseins – und Bewegungslektionen. Diese Körpertherapielektionen sind speziell abgestimmt auf die Arbeit in den einzelnen Sitzungen und sollen therapiebegleitend durchgeführt werden, um die gesamte Körpertherapie erfolgreich und ihre Wirkungen dauerhaft zu machen.

  • Lektion 1 „Die Atemkapazität erhöhen, den Körper strecken“ können Sie sich hier anhören: bodyways

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In einer Atmosphäre des Angehens gegen Autoritätsgläubigkeit, rigide gesellschaftliche und psychologische Strukturen, atomarer Bedrohung und Umweltzerstörung einerseits und des Aufbruchs zu neuen Formen in Gesellschaft, Politik, Technologie und Psychologie wurde in den 60er und 70er Jahren „der Körper“ wiederentdeckt. Yoga, asiatische Kampfkünste, Tanztherapien, Körperpsychotherapien, Massage, Körperarbeit wie Rolfing und Polarity, Atemtherapien und Bewegungstherapien verbreiteten sich überall und mit immer wieder neuen Methoden und Methodenkombinationen.

1976 gründete der Philosophieprofessor Thomas Hanna die Zeitschrift „Somatics“ als Forum all derer, die mit der „Innensicht“ des Körpers, der Körperwahrnehmung und -empfindung arbeiten. somanexus  somalog http://www.somanexus.de/somalog/

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Was immer Leben abstrakt auch sein mag, wir wissen, dass die Art und Weise, wie Leben sich in lebenden Körpern manifestiert, in autonomer Bewegung manifestiert. Der lebende Körper ist ein sich bewegender Körper, mehr noch, ein sich ständig bewegender Körper. Das ist das primäre Merkmal, an dem wir Leben erkennen und die „Lebenden, Quicklebendigen*“ von den „Toten“ unterscheiden.

*Im alten Englisch wird zwischen „quick“ und „dead“ unterschieden, wobei „quick“ „lebendig“ bedeutet, und zwar im Sinne von „that which moves“ – das, was sich bewegt.

(Thomas Hanna – das Geheimnis gesunder Bewegung, Junfermann 2003)

… Wenn Leben Bewegung bedeutet und Tod das Fehlen von Bewegung.

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Die grundlegende Zweideutigkeit von Wachstum oder Degeneration reflektiert eine bleibende menschliche Erkenntnis bezüglich der Zweideutigkeit des Alterns: Ein menschliches Leben kann sich in Richtung von Wachstum und zunehmender Kraft  entfalten oder ebensogut in Richtung von Verfall und stetiger Depression.

Aus den tiefen Schichten unserer Sprache entsteht die aufreizende Andeutung, dass Altern eher Wachstum als Verfall bedeuten könnte…

Nach Hannas Beobachtung schätzen viele Menschen ihre persönliche, körperliche Zukunft weniger hoch ein als die Zukunft ihres materiellen Besitzes. Aber, in Abwandlung eines berühmten Zitates:

„Was nützte es den Menschen, wenn er die ganze Welt gewänne und verlöre doch seine eigene Seele – und den Körper?“

Thomas Hanna – Beweglich sein ein Leben lang – Seiten 110/111 – Kösel 2008

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Old (alt), in seiner lat. Wurzel alo und seiner altgermanischen Form alt, bedeutet – ganz überraschend – „ernähren“ und „aufziehen“. Alo bedeutet stärken, wachsen und entwickeln, größer und tiefer werden. Von seiner Wurzel her bedeutet „altern“ und „älter werden“  damit aufwachsen. „Alt werden“ hat jetzt genau das Gegenteil der ursprünglichen Bedeutung angenommen, nämlich: verschlechtert, verfallen, schwach und kraftlos und nicht länger brauchbar. Somit ergibt sich eine grundlegende Zweideutigkeit: „Altern“ bedeutet entweder zu wachsen, zuzunehmen, die Fähigkeiten zu vergrößern und zu erweitern oder abzunehmen, zu verfallen, abzunutzen, altersschwach und ausrangiert zu werden… –

Wachstum oder Regeneration. Es deutet an, dass das Charakteristische  für eine Lebensphase eines Menschen weder vorprogrammiert noch voraussagbar ist; und weiter, dass die Richtung, die das Leben eines Menschen nimmt, nicht festgelegt, sondern offen ist.

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Das Wort age (Alter, Wander) bedeutet ganz einfach „ein Zeitraum der Existenz“. Dieses Wort besitzt zum einen eine eigenartige Entstehungsgeschichte. Seine lateinische Wurzel ist aetas. Seine Form aticus, die „gehörig zu“ oder „entsprechend“ bedeutet, wurde bei einer Reihe von Begriffen als Endung benutzt: in silvaticus, „aus dem Wald“ (silva, silvae) und viaticus, „vom Weg“ (via). Später entwickelte sich aticus zu dem französischen Suffix age und silvaticus ging ins Englische als „savage“ und viaticus als „voyage“ ein. Age wurde zu einer häufigen Endung: language, village, marriage, postage usw.

Age, wenngleich es „ein Zeitraum der Existenz“ bedeutet, bezieht sich darüber hinaus auf das; was einen Zeitraum der Existenz charakterisiert. Wenn es zu einem Verb – to age – wird, bekommt es die Bedeutung von alt werden. Was, sollten wir uns fragen, bedeutet es, alt zu werden“?

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