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Archive for the ‘Artikel’ Category

Mit dem „Brief über die Kriegsschwindler“ bedankte sich Boris Vian im Mai 1959 wenige Wochen vor seinem Tod für den Abdruck seines Stücks „Der Nachmittag der Generäle“ in den „Dossiers“ des Collège de Pataphysique.

… Man möge mir glauben: an dem Tag, an dem niemand mehr aus dem Krieg zurückkehrt, ist er endlich richtig geführt worden. An diesem Tag wird man feststellen, daß alle bisher gescheiterten Versuche das Werk von Witzbolden gewesen sind. An diesem Tag wird man feststellen, daß ein Krieg genügt, um die Vorurteile zu beseitigen, die dieser Vernichtungsart anhaften. Von diesem Tag an wird es für immer unnötig sein, von neuem zu beginnen.- irrationale.net

 

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Sie starb im Alter von 46 Jahren in London. Mit dem Lied „Zombie“ wurde die irische Band in den 90er Jahren weltweit bekannt.

Die als Frontfrau der irischen Rockgruppe „The Cranberries“ bekannte Sängerin Dolores O’Riordan ist tot. Sie starb überraschend im Alter von 46 Jahren in London, wie die britische Nachrichtenagentur PA am Montag unter Berufung auf O’Riordans Management berichtete.

Mit „Zombie“, einem Lied gegen den blutigen Konflikt in Nordirland, wurde die Band 1994 weltweit bekannt. In Deutschland führte der Song 27 Wochen lang die Charts an. „The Cranberries“ wurden 1989 im irischen Limerick gegründet, 1994 kam der internationale Durchbruch mit dem zweiten Studioalbum Album „No Need to Argue“. SZ

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Open Culture – Here at Open Culture, when we think of authors who write work made for the movies, we do, of course, think of names like Dan Brown, J.K. Rowling, and Robert Ludlum — but even more so of names like Samuel Beckett, whose pushing of aesthetic and intellectual boundaries on the stage we welcome now more than ever on the screen. And in a way, his works have undergone more complete film adaptation than have the books of many bestselling mainstream writers, thanks to the 2002 omnibus project Beckett on Film, which rounded up nineteen auteurs to direct films, ranging in length from seven minutes to two hours, of each and every one of his nineteen plays..

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Die Zeit – so will es eine Formel, der mittlerweile Flügel wuchsen und die deshalb als geflügeltes Wort die Runde macht – die Zeit ist aus den Fugen. Was einst als kohärenter Fluss konstruiert werden sollte, als lineare Abfolge von Zeitpunkten, als Fortschritt oder als Fortschreiten, das uns umgriffe und mit sich nähme, ist in Auflösung begriffen. Was aber ist eine Fuge? Gemeinhin verstehen wir darunter den schmalen Zwischenraum zwischen zwei Bauteilen, der ausgefüllt wird, um sie miteinander zu ver-fügen. Fliesenleger wissen darum. Was aber sollte die Zeit derart verfügen können, was macht vor allem den Willen aus, über sie zu ver-fügen? Und was lässt die derart ver-fügte Zeit umso unbeherrschbarer aus den Fugen geraten? Worin wurden ihr die Verfügungen also nicht gerecht, worin verfehlten sie, was sich in linearen Fugen nicht fassen lässt und deshalb aus den Fugen gerät? – Am 7. und 8. Dezember 2017 fand an der Hochschule für bildende Künste Hamburg ein Symposion statt, mit dem das dortige Graduiertenkolleg „Ästhetiken des Virtuellen“ nach drei Jahren einen Abschluss fand. Das Thema der Tagung – die „Virtualität der Zeit“ – versammelte philosophische und ästhetische Fragestellungen ebenso wie Positionen der gegenwärtigen Physik zu Problemen des Raums, der Zeit und der Materie. Zur Sendung…

agoradio.de

Beiträge:

Hans-Joachim Lenger: Zeitfugen

Christina Vagt: Virtuelle Materie und berechnete Zeit

Michaela Ott: Zum Denken des „Außen“

Marita Tatari: Zeit und Form. Das Neue in den Künsten

Katja Diefenbach: Zwischen Tod und Ewigkeit. Zeit und Ereignis bei Badiou und Deleuze

Dieter Lüst: Raum, Zeit und Materie

Marcus Steinweg: Zeitvergessenheit

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Ausgerechnet menschliche Grausamkeit soll unmenschlich sein. Dem Begriff der «Unmenschlichkeit» haftet eine befremdende Verkennung ganz menschlicher Tatsachen an. – Von Philipp Meier

Dem Begriff der Unmenschlichkeit haftet eine befremdende Verkennung ganz menschlicher Tatsachen an: Alle Greuel der Menschheitsgeschichte sind menschengemacht. Menschliche Grausamkeit wird nicht weniger, versieht man sie mit dem «Schwindeletikett» der Unmenschlichkeit.- NZZ

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Das Tibetische Totenbuch von Sogyal Rinpoche (ISBN 978-3-596-169099-0) empfiehlt sich als umfassendes Werk zum Thema Sterben bzw. Sterbebegleitung. Hier werden einige Essenzen daraus vorgestellt: Manchmal hat es ein Sterbender schwer, loszulassen wenn seine Liebsten oder die ihn umgebenden Menschen noch nicht dazu bereit sind. Dann empfiehlt es sich, dem Sterbenden mit aufrichtiger Zärtlichkeit mitzuteilen:

Ich bin hier bei Dir, und ich liebe Dich. Du liegst im Sterben, aber das ist etwas ganz Natürliches; es geschieht jedem. Ich wünschte, Du könntest noch länger bei mir bleiben, aber ich möchte nicht, dass Du noch weiter leidest. Die Zeit, die wir miteinander verbracht haben, war schön und intensiv, und ich werde sie immer zu schätzen wissen. Bitte halte jetzt nicht länger am Leben fest. Lass los! Ich gebe Dir von ganzem Herzen mein Einverständnis zu sterben. Du bist nicht allein, weder jetzt, noch in Zukunft. Du hast meine ganze Liebe.”

Weltenlichter wachsen im Ozean des Seins,

Schatteninseln schwinden,

Lebensflammen glühen heiss

und tragen dich auf ihren Schwingen Heim.

Quelle unbekannt – http://tcmpro.ch/am-sterbebett/

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(Ein klein wenig abwärtsblättern) … Die Werke des 5. Februar 1947 verstorbenen Hans Fallada können ab dem 1. Januar 2018 kostenlos auf Deutsch verbreitet werden. Der Greifswalder Schriftsteller, der eigentlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen hieß, entnahm sein Pseudonym dem wahrheitssprechenden Pferdekopf aus dem grimmschen Märchen von der Gänsemagd und wurde international mit dem 1932 veröffentlichten und zwei Jahre darauf vom Hollywood-Regisseur Frank Borzage verfilmten Depressionsroman Kleiner Mann – was nun? weltweit bekannt.

Vorher hatte der Morphinist, der nur 53 Jahren alt wurde, zwei Mal im Gefängnis gesessen, weil er zur Finanzierung seiner Sucht Unterschlagungen und Betrügereien beging. Zur so genannten „Neuen Sachlichkeit“ hatte der Schulabbrecher bereits in seiner 1931 erschienenen Milieustudie Bauern, Bonzen und Bomben gefunden, in dem sich Landwirte gegen Zwangspfändungen zur Wehr setzen. Die Ereignisse, die diesem Roman zugrunde liegen, hatte er 1929 als Lokalreporter in Schleswig-Holstein selbst miterlebt. Im 1937 erschienenen Wolf unter Wölfen beschäftigt er sich mit den ebenfalls selbst erlebten Verwerfungen der Inflationszeit; im kurz vor seinem Tod fertiggestellten Jeder stirbt für sich allein mit dem der Unmöglichkeit offener politischer Gegnerschaft in einem totalitären System.- Heise.de

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