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Archive for the ‘Wissen’ Category

In seinem noch immer lesenswerten Essay „Atheist?: Allerdings!“ von 1957 wendet sich Arno Schmidt auch gegen die Floskel von der „christlich-abendländischen Kultur“ …

„Des Schönen?: Wenn wir Künstler lediglich auf die Antriebe und Arbeitshypothesen des Christentums angewiesen wären : höchste Spitze wären Dostojewskijfiguren; Menschen ohne Renaissance; sündig-formlos; weichselzöpfige Trolle, Brackwässer des Geistes tretende; in rotten boroughs kauernde; und literarische Schwedentrünke vomierend à la: „Es danket DIR mit Herz und Mund / die arem, sünd’ge Made. / DEIN Leichnamsduft durchweh‘ dies Haus, / DEIN Blut bespreng‘ die Herzen … “ (ob der betreffende Verfasser wohl jemals kriegerische Leichenfuder gerochen hat? Ich ja!)… – holbachinstitut.wordpress

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Prof. Dr. Rudolf Drux, Köln: „Wir staken da in Sachsen | Im Dreck bis an die Achsen“ – Reisen mit der Postkutsche in Gedichten von Lichtenberg, Goethe und Heine. Vortrag im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung „G. C. Lichtenberg – Schriftsteller, Physiker, Aufklärer“ an der Universität Göttingen, gehalten am 16. Mai 2017 in der Aula am Wilhelmsplatz.

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Unsere Kultur und Denkweise, unsere Sprache und Begriffe, die traditionellen Lebensüblichkeiten der Gesellschaft bilden nach Gadamer einen Wirkungszusammenhang, in dem wir immer schon leben, bevor wir über Geschichte auch nur nachdenken können.

Wir können der Geschichte also gar nicht entkommen. Wir stehen immer in der Geschichte. Es gibt eine grundsätzliche Zugehörigkeit, die für uns als geschichtliche Wesen kennzeichnend ist.

Es gibt ständig einen geschichtlichen Einfluss. Für den geschichtlichen Einfluss, für den Einfluss der Vergangenheit ist kennzeichnend, dass die Vergangenheit ja schon festgelegt ist. Das heißt der Einfluss hat einen besonderen Charakter. Es gibt schon etwas Unumstößliches, das auf uns wirkt.-

https://diepaideia.blogspot.de/2017/05/hans-georg-gadamer-und-die-philosophie_25.html?spref=fb

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Die Angst lässt das Qi absteigen. Bei Kindern zeigt sich das häufig in Bettnässen – durch eine Ängstlichkeit oder Unsicherheit provozierende Familiensituation hervorgerufen. Beim Erwachsenen bringen Angst und ängstliche Unruhe das Qi häufig zum Aufsteigen, nicht zum Absinken. Oft kann eine längerfristige Situation von Ängstlichkeit ein Leere-Feuer der Niere induzieren, das zum Kopf emporsteigt und trockenen Mund, Wangenrötung, geistige Unruhe und Schlafstörungen verursacht. (Giovanni Macciocia, 262)

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Antwort (teilweise wiedergegeben): Wenn wir den Lebenslauf eines Kindes vom ersten Tag der Geburt an von unserem Standpunkt aus überprüfen ( … im Grunde auch die Zeit vor der Geburt), finden wir eine ununterbrochene Kette von Einflüssen und Einwirkungen, die die Offenheit beeinträchtigen und die selbstständige Auseinandersetzung mit der Umwelt stören. Wir haben aber auch festgestellt (… bereits Seite 325), wie wenig alles Wissen über Erziehung und Verhalten hilft, wie wenig die besten Allgemein- und Fachkenntnisse helfen, solange es bei und zwischen den Erwachsenen nicht stimmt und die Erwachsenen ihre eigene Unsicherheit, Affektbereitschaft und Angst nicht bewusst zu bewältigen suchen. (fs) …

Heinrich Jacoby – Jenseits von Begabt und Unbegabt – Kursdokumente – Christians 2004

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Um das zu verstehen, muss uns vor allem bewusst sein, dass hinter unzweckmäßigem Verhalten fast immer Angst steht. Wir haben festgestellt, dass der Mensch, sobald er beunruhigt und unsicher wird, sich zusammenzieht, starr wird, affektiv reagiert und gewalttätig wird, mithin das Gegenteil von vertrauend, gelassen und kontaktbereit. Der Konflikt zwischen Vertrauen und Angst und Beunruhigung hat die Menschheit offenbar … von den frühesten Zeiten an bewusst beschäftigt.

Heinrich Jacoby – Jenseits von Begabt und Unbegabt – Kursdokumente – Christians 2004

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