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Archive for the ‘Wissen’ Category

Oft wird von „Astralreisenden“ von einer „Silberschnur“ berichtet, die den physischen Leib mit dem Zweitkörper verbindet. Auf diesem alten Bild von mir, ist der Wollfaden der strickenden Grossmutter zur „astra cord“ geworden. Bezüglich der Silberschnur gibt es verschiedene, zum Teil arg mystifizierende Ansichten. Alfred Ballabene nennt folgende Unterscheidungen: „1) Die Theosophen glauben dass die Silberschnur der Lebensfaden ist und immer existent sein muss (auch für den Astralkörper) – ist halt so dünn wie ein Spinnwebfaden. 2) Viele bezweifeln die Existenz einer … hier

 

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Sprecher: „Nicht alle sind im selben Jetzt da. Sie sind es nur äußerlich, dadurch, dass sie heute zu sehen sind. Damit aber leben sie noch nicht mit den anderen zugleich. Sie tragen vielmehr Früheres mit, das mischt sich ein. Je nach dem, wo einer leiblich, vor allem klassenhaft steht, hat er seine Zeiten. Ältere Zeiten als die heutigen wirken in älteren Schichten nach; leicht geht oder träumt es sich hier in ältere zurück.“ (104)

Autor: So schreibt Ernst Bloch 1935 über ein Gestern im Heute, das sich unversehens re-inszeniert, um reaktionär auszuschlagen. Vor kurzem nannte man die Rechtsradikalen, die Faschisten noch die „ewig Gestrigen“. Ganz so, als seien sie nie in einer Gegenwart angekommen, die „unsere“ ist, so als seien sie Relikte einer Vergangenheit, die von allein vergeht. Mit dieser Vergangenheit, so die gedankenlose Annahme, würden auch diese Gestalten am Fortschritt zerfallen wie ein Gespenst im Licht des Tages. Der Fluss der Zeit, ihr vermeintliches Nacheinander, die Lineatur der Jahre, so wollte es diese Annahme, werde das Problem von allein lösen; kein Grund jedenfalls, ihm gesonderte Aufmerksamkeit zu widmen. Insofern kam die Rede vom „ewig Gestrigen“ vor allem einer Verharmlosung gleich. Blind vertraute sie darauf, dass Zeit einfach verginge und sich ein Gestern nicht aktualisieren könne. Doch nicht erst Bilder heutiger Aufzüge strafen dieses Gerede unübersehbar Lügen. Das Gestern ragt ins Heute hinein.- texte

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Es ist Sommer und „Wir und Heute“ ist unterwegs. Wir sind im Ruhrmuseum auf Zollverein. Und reden mit dem dortigen Museumschef Theo Grütter über das große Ganze des Reviers. Soll eigentlich alles in der Gegend Museum werden? Oder gibt es noch Leben unter all dem alten Plunder? Theo Grütter meint, die Vergangenheit weist uns den Weg in die Zukunft. Na hoffentlich nicht, denkt David. Und Martin hat ne Grubenlampe mitgebracht.

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„Meine Triebfeder ist, das zu schreiben, von dem niemand spricht.“ („Das war Thomas Bernhard“, ORF 1994)

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  • Österreichische Forscher untersuchten den Lake Hazen in Kanada – mit alarmierenden Ergebnissen.
  • Der Klimawandel beeinflusst selbst große Seen innerhalb kurzer Zeit massiv. Das zeigt das Beispiel von Lake Hazen auf Ellesmere Island im äußersten Norden Kanadas. Durch die Klimaerwärmung habe sich in wenigen Jahren das Ökosystem des weltweit größten arktischen Sees verändert, sagte Günter Köck vom Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der Akademie der Wissenschaften (ÖAW). In der Region hat sich die Durchschnittstemperatur seit dem Jahr 2000 um über 2,5 Grad Celsius erhöht.- wiener zeitung

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Wie lässt sich über ein Genre sprechen, dass sich eindeutigen Zuordnungen verweigert und das sich im gegenwärtigen popkulturellen Diskurs nicht klar eingrenzen lässt? Noise ist heute ein ebenso vielfältiges wie internationales Genre. Die verschiedenen Haltungen, Produktionsmethoden und Stilistiken, die unter der Bezeichnung Noise zusammengefasst werden sind so heterogen, dass bei näherer Betrachtung der Genrebegriff selbst problematisch wird.

Von den wenigen Autoren, die sich bisher auf theoretischer Ebene mit Noise auseinandergesetzt haben, wird es deshalb auch immer wieder als Anti-Genre bezeichnet. Dennoch gibt es charakteristische Merkmale, die Noise von anderen Spielarten extremer Musik unterscheiden. Provisorisch könnten sie als exzessiv bezeichnet werden. Noise ist zu viel/zu wenig: Zu viel Lautstärke, zu viele simultan stattfindende Ereignisse, zu wenig Struktur…. Diese exzessiven Merkmale lassen sich aber nur relational als Unterscheidungen zu Musik treffen, die eben nicht Noise ist.- agoRadio

Zugleich vermischt sich Noise mit anderen Genres, geht aus ihnen hervor, sickert in sie ein, wird von ihnen adaptiert oder hält sich in stilistischen Nahbereichen auf, die Genregrenzen verschwimmen lassen. Noiserock, Free Jazz, Glitch, Ambient, Drone, Grindcore, Industrial, Power Electronics und so weiter.

Die Ursprünge von Noise liegen in der japanischen Undergroundkultur der 80er Jahre. In Japan existiert seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der anschließenden Besatzung durch die USA eine spezifische Form des Musikhörens.

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Dummheit ist ein gefährlicher Feind. Gegen die Dummheit sind wir nahezu ebenso wehrlos wie gegen Vulkanausbrüche und Erdbeben. Weder mit verbalen Protesten noch durch Bomben oder Schüsse läßt sich etwas Entscheidendes gegen die Dummheit ausrichten. Im Gespräch mit Dummen verfangen zwingende Argumente nicht; Tatsachen, die Vorurteilen widersprechen, akzeptierten sie einfach nicht – in solchen Fällen wird der Dumme sogar kritisch. Wenn Fakten unausweichlich sind, werden sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseite geschoben. Für den Dummen gibt es immer die Möglichkeit, sich auf den Standpunkt zu stellen, dass Schwarz gleich Weiß und der Tod nicht das Ende Lebens ist, wenn er diese Überzeugung vertreten muss, um einem zwingenden Sachverhalt kognitiv auszuweichen.- dogmatic-podcast

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