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Archive for the ‘Theater’ Category

Rede von Professor Max Reinhardt an der Columbia Universität New York im Febr. 1928 / Rezitation: Oskar Werner (Foto) /

Anmerkung: Die autosuggestive Kraft des Schauspielers ist so groß, daß er nicht nur innere seelische, sondern ohne technische Hilfsmittel tatsächlich auch äußere körperliche Veränderungen hervorzubringen vermag. Und wenn man an jene vielbesprochenen Wunder denkt, die sich zu allen Zeiten und an vielen Orten ereignet haben, wo einfache Menschen die Passion mit so starker Einbildungskraft erlebten, daß ihre Hände und Füße Wunden aufwiesen und daß sie wirklich blutige Tränen weinten, so kann man ermessen, in welch rätselhafte Gebiete die Schauspielkunst führen kann. Es ist dies derselbe Prozeß, den Shakespeare beschreibt, wenn er sagt, daß der Schauspieler sichtlich Miene, Gestalt, Haltung, das ganze Wesen verändern und um ein fernes oder erdichtetes Schicksal weinen – und weinen machen kann. (M. Reinhardt)

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Ein Besuch im Kunst- und Performancelabor des Theaterregisseurs Robert Wilson.

Feature, am 06.07.2021, 22:30 Uhr im Deutschlandfunk Kultur

Das Watermill Center liegt auf Long Island. 1992 von dem Theaterregisseur Robert Wilson als Performancelabor gegründet, wird es seither jedes Jahr erweitert, ausgebaut und erneuert. Er habe es gegründet, um einen Ort des Austausches zu haben, sagt Wilson. Das Feature stellt die Einrichtung mit seiner Atmosphäre zwischen Glamour und Schullandheim, zwischen hinreißenden Inszenierungen, Ideen, Projekten und Küchendienst vor.

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Figaro, der Kammerdiener des Grafen Almaviva, will Suzanne, die Zofe der Gräfin, heiraten. Der Graf hat aber selbst ein Auge auf Suzanne geworfen… Beaumarchais’ Komödie wurde 1783 nach diversen Kämpfen mit der französischen Zensur aufgeführt und trotz bzw. wegen ihrer scharfen Gesellschaftskritik ein sensationeller Erfolg. In dieser SR-Produktion aus dem Jahr 1961 sind u. a. Lothar Rollauer, Xenia Pörtner, Konrad Georg und Margarete Spitz zu hören.

https://beta.ardaudiothek.de/hoerspielzeit/pierre-augustin-caron-de-beaumarchais-der-tolle-tag/80237304

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Gregor Gysi & Urban Priol

Erwähnte Person: Trace Ullman auf BBC One: https://www.bbc.co.uk/programmes/b08d3g2f/episodes/guide

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Bayern 2 – Samstag, 19. Juni 2021 15:05 Uhr – Regie Rudolf Noelte

Vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs zeichnet Sternheim in seinem 1915 uraufgeführten Theaterstück eine von Machtgier und Egoismus besessene Gesellschaft. Es ist der dritte Teil einer Trilogie um Aufstieg und Untergang einer bürgerlichen Dynastie (‚Die Hose‘‚Der Snob‘‚1913‘).

Als Herr eines Industriekonzerns befindet sich der 70jährige Christian Maske auf dem Höhepunkt seiner Macht. Doch muss der alte Mann erkennen, dass sein Leistungs- und Pflichtethos bei seinen Erben zur bloßen Habgier verkommen ist. Tochter Sofie hat zwar den berechnenden Geschäftssinn ihres Vaters geerbt, nicht aber dessen Weitblick. Während der Vater krank ist, schließt Sofie einen Vertrag mit einem zwielichtigen Waffenhändler ab. Noch einmal erwacht Maskes Machtwille angesichts der Furcht, dass seine Tochter sein Lebenswerk in Stücke schlägt. Sophies Haltung beweist Christian Maske, dass die bestehende Gesellschaft keine Zukunft hat: „Nach uns der Zusammenbruch! Wir sind reif!“ Zwar gelingt es ihm, die Pläne seiner Tochter zu verhindern, aber im Triumph des Sieges trifft ihn der Schlag.

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Ödön von Horváth: Ein Dorf ohne Männer, BR 1969, Regie: Michael Kehlmann. Musik: Gerhard Bronner. Mit: Peter Weck, Ernst Waldbrunn, Rolf Boysen, Heidelinde Weis, Hertha Martin, Manfred Inger u.a.

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