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Archive for the ‘Radio’ Category

Das Feature über den Maler Anselm Kiefer, geboren am 8. März 1945 in Donaueschingen, fragt danach, welche Bedeutung die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft in Kiefers künstlerischem Schaffen haben. Das Element, zu dem Kiefer die größte Nähe hat, ist das Blei.

Der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr versteht Kiefer als einen „Freund des Bleis“. Das Blei ist für Kiefer, wie die vier Elemente auch, ein Medium der Transformation. Kiefer forscht in seiner Arbeit nach dem, was er für die „Grundbewegung der Welt“ hält. Er folgt dabei einer Überlegung von Novalis: „Ich vergeheimnisse die Materie, indem ich sie entkleide.“ – kulturradio.de

via: http://radio.friendsofalan.de/radiotipps-25-5-2017/

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NOCH 3 TAGE
 Im Garten zeigt sich das Verhältnis vom Menschen zur Natur. Der Sammelband „Die Philosophie des Gärtnerns“ lotet die metaphysischen Dimensionen des Jätens, Grabens und Pflanzens aus und fragt nach deren sozialen und politischen Seiten. Die Herausgeberin Blanka Stolz liest zur Langen Buchnacht daraus vor und ist vorab zu Gast im kulturradio.- rbb

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Seit Yoga in den 1930er Jahren nach Deutschland gekommen ist, wurde es von gesellschaftlichen und politischen Systemen vereinnahmt. Etwa vom „Reichsführer“, Heinrich Himmler, der die SS zu einer yogisch inspirierten Kämpferkaste formen wollte. Aus der nationalsozialistischen Volksertüchtigung und später dem spirituellen Gurutum der Hippies glitt Yoga in das System der DDR-Genossen. Und war bei Haftstrafe verboten. Erst wenige Monate vor dem Ende der DDR galt Yoga als gesund und förderungswürdig. In der gesamtdeutschen Jetztzeit schließlich gerät Yoga zum Life-Style-Produkt. Man praktiziert Nackt-, Hot-, Air-, Flow- oder Bieryoga. Religion stört dabei eher.-

http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/tiefenblick/yoga-176.html

 

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Die Sprache differenziert die Dinge, macht sie versteh- und handhabbar. In einer Zeit der Dauerkommunikation jedoch sehnen sich immer mehr Menschen nach Stille. Schweigeseminare haben Konjunktur. Wir sprechen mit der buddhistischen Nonne Kelsang Gyalten und dem Berliner Philosophin Alice Lagaay über Welt- und Selbsterfahrung im Schweigen.

Im Schweigen sucht der Mensch innere Ruhe, sagt die buddhistische Nonne Kelsang Gyialten. Menschen, die Schweigeseminare besuchen, wollen sich den Geist zu befreien, der Ursprung des Leidens sei: Wie kann ich anders denken, wie anders wahrnehmen? Eine Antwort auf diese Frage hören wir nur in der Stille.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/selbstfindung-schweigen-als-befreiung.2162.de.html?dram:article_id=386701

http://www.deutschlandfunkkultur.de/podcast-sein-und-streit-das-philosophiemagazin.2163.de.podcast.xml

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Ein Gedankenspiel um den ehemaligen Passauer Domkapellmeister und den größten Massenmörder des 20. Jahrhunderts, die beide als Kinder gern am Fluss spielten …

Was wäre gewesen, wenn …? – Hören Sie ein Gedankenspiel um den ehemaligen Passauer Domkapellmeister Johann Nepomuk Kühberger und den größten Massenmörder des 20. Jahrhunderts, die beide als Kinder in der Innstadt gern am Fluss spielten. – Joseph Berlinger – 18.5.2017 aus Bayerisches Feuilleton

https://bayern2app.de/wenn-adolf-hitler-1894-ertrunken-waere

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Der Berliner Maler Johannes Grützke ist tot. Er starb er am Mittwoch im Alter von 79 Jahren nach schwerer Krankheit. Grützke war ein Schüler von Oskar Kokoschka, war ein Mitglied der „Schule der Neuen Prächtigkeit“ und wurde 2012 für sein Lebenswerk mit dem Hannah-Höch-Preis des Landes Berlin ausgezeichnet.

 

Er war ein Freund der visuellen Zuspitzung: Verzerrte Gesichter, riesige Ohren, Grimassen – mit seinen Gemälden hat Johannes Grützke die Deutschen bis ins Groteske verfremdet und ihnen zugleich den Spiegel vorgehalten. „Malen ist Denken“, lautete sein Prinzip.

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/kultur/201705/130186.html

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SWR2 Hörspiel am Sonntag – Gegen den Strich – Heute | 18.20 Uhr

Enttäuscht von Banalität und Mittelmaß kehrt Jean Floressas Des Esseintes der hässlichen Realität seiner Zeit den Rücken und zieht in ein extravagantes Haus an der Peripherie von Paris. Dort gibt er sich seinem überzüchteten Ästhetizismus, einem ekstatischen Mystizismus hin, erschafft sich künstliche Welten und ersetzt die Wirklichkeit durch seinen Traum einer Wirklichkeit. Für Dorian Gray, den morbiden Helden Oscar Wildes, war Huysmans 1884 erschienener Roman „das sonderbarste Buch, das er jemals gelesen hat. Ein Buch voller Gift.“ Der Roman gilt als „das Brevier der Dekadenz“, als „die Bibel des Fin de Siècle“.

Joris-Karl Huysmans, (1848–1907), war ein belgischer Romancier der Decádence-Literatur.

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/hoerspiele/swr2-hoerspiel-am-sonntag-gegen-den-strich/-/id=660014/did=19347754/nid=660014/1k6a1em/index.html

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