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Archive for the ‘Zitate’ Category

„Ich habe nie einen Mann mit einer solchen schöpferischen Ruhe erlebt. Sie strahlte von ihm ab wie von der Sonne. Er hatte das Gesicht eines Mannes, der über Tag und Nacht Bescheid weiß, über Himmel, Meer und Lüfte. Er redete nicht über diese Dinge. Dafür hatte er keine Sprache …“

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Gespenster sind Kopfsache, sagen Wissenschaftler – und forschen nach den neurobiologischen Ursachen für Spukgeschichten und andere unheimliche Phänomene.

Ein Haus mitten in Athen, groß und geräumig, aber dennoch günstig – das war schon in der Antike höchst verdächtig. Auf Wohnungssuche in der Metropole hört sich Athenodorus daher erst mal um, was es mit dem Gebäude auf sich hat. Es sei ein Spukhaus, erfährt er und beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Athenodorus bezieht Stellung im schaurigen Gemäuer. Er muss nicht lange warten: Schon bald hört er Schritte und Kettenrasseln in der nächtlichen Stille. Als er aufblickt, steht vor ihm ein Geist…

https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/truegerische-wahrnehmung/geisterjaeger-im-labor

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»Wir hoffen fest auf die Gnade Gottes, und so haben wir das Kloster Bildhausen eingenommen und unser Lager hier aufgeschlagen. (…) Wir wollen ungerechte und ungebührliche Beschwernisse abschaffen. (…) Wir wollen, dass die Obrigkeit und die Herrschaften mit uns gebührlich und gemäß der evangelischen Lehre handeln.«

Aus einem Flugblatt vom April 1525 – jungewelt.de

 

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Ich hoffe, jeder ist zufrieden. Ich hoffe, alle sind jetzt rundherum glücklich.

(Glauben Sie mir, es musste sein: Leser, welche die Ehre  haben, „Menschen“ (d. h. arm) zu sein und deshalb ihre Kleidung gelegentlich wenden lassen müssen, werden das in meinem Rücken sofort verstehen). Während meiner Abwesenheit, …

Golden Hours von Flann O`Brien, 211

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Gedanken… Bilder…unsterblich..? – Gefunden in der zeitderreife.

UNSTERBLICHE JUGEND. In der Jugend leben wir, als seien wir unsterblich. Das Wissen von der Sterblichkeit umspielt uns wie ein sprödes Band aus Papier, das kaum unsere Haut berührt. Wann im Leben ändert sich das? Wann beginnt das Band, uns enger zu umschlingen, bis es uns am Ende würgt? Woran erkennt man seinen sanften, doch unnachgiebigen Druck, der uns wissen lässt, dass er nie mehr nachlassen wird? Woran erkennt man ihn bei den anderen? Und woran bei sich selbst?“  aus dem Buch (Nachtzug nach Lissabon)

zeitderreife.wordpress

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Wer im Selbst lebt, in der Schönheit bar allen Denkens, der hat nichts, woran er denken müßte. Woran man sich halten sollte, ist allein die Erfahrung des Schweigens, denn in diesem höchsten Zustand gibt es nichts, was man erreichen könnte, außer sich selbst.

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Kurt Tucholsky will „mit der Schreibmaschine Dummheit, Krieg und Nazis bekämpfen“ und schlägt dabei auch auf die Kirchen ein. Dass sein Engagement wirkungslos bleibt, führt ihn in die Einsamkeit. Spiegelt sich in seinen existenziellen Grübeleien eine religiöse Sehnsucht?

„PARK MONCEAU
Hier ist es hübsch, hier kann ich ruhig träumen
Hier bin ich Mensch – und nicht nur Zivilist
Hier darf ich links gehen. Unter grünen Bäumen
sagt keine Tafel, was verboten ist
Die Kinder lärmen auf den bunten Steinen
Die Sonne scheint und glitzert auf ein Haus
Ich sitze still und lasse mich bescheinen
und ruh von meinem Vaterlande aus.“

Man hätte Kurt Tucholsky mehr solcher Augenblicke gewünscht – Augenblicke der Zufriedenheit – Von Burkhard Reinartz – DLF

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