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Archive for the ‘Zitate’ Category

Der letzte Schritt der Vernunft ist die Erkenntnis, daß es eine Unendlichkeit von Dingen gibt, die sie übersteigen.

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Uwe Schade

In deiner Rede reden tausend Menschen; in deinem Gang gehen Lurche und Pferd; aus deinen Augen blicken Vogel und Reh; deiner Hände Greifen ist das Greifen der Steinzeitmenschen.

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Ihr fragt, warum ich allein

im Bergwald lebe.

 

Ich lächle und schweige,

bis auch mein Geist schweigt.

 

Er weilt in einer andern Welt,

die den anderen fremd.

 

Pfirsichblüten:

Die Wasser strömen weiter.

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Sprecher: „Nicht alle sind im selben Jetzt da. Sie sind es nur äußerlich, dadurch, dass sie heute zu sehen sind. Damit aber leben sie noch nicht mit den anderen zugleich. Sie tragen vielmehr Früheres mit, das mischt sich ein. Je nach dem, wo einer leiblich, vor allem klassenhaft steht, hat er seine Zeiten. Ältere Zeiten als die heutigen wirken in älteren Schichten nach; leicht geht oder träumt es sich hier in ältere zurück.“ (104)

Autor: So schreibt Ernst Bloch 1935 über ein Gestern im Heute, das sich unversehens re-inszeniert, um reaktionär auszuschlagen. Vor kurzem nannte man die Rechtsradikalen, die Faschisten noch die „ewig Gestrigen“. Ganz so, als seien sie nie in einer Gegenwart angekommen, die „unsere“ ist, so als seien sie Relikte einer Vergangenheit, die von allein vergeht. Mit dieser Vergangenheit, so die gedankenlose Annahme, würden auch diese Gestalten am Fortschritt zerfallen wie ein Gespenst im Licht des Tages. Der Fluss der Zeit, ihr vermeintliches Nacheinander, die Lineatur der Jahre, so wollte es diese Annahme, werde das Problem von allein lösen; kein Grund jedenfalls, ihm gesonderte Aufmerksamkeit zu widmen. Insofern kam die Rede vom „ewig Gestrigen“ vor allem einer Verharmlosung gleich. Blind vertraute sie darauf, dass Zeit einfach verginge und sich ein Gestern nicht aktualisieren könne. Doch nicht erst Bilder heutiger Aufzüge strafen dieses Gerede unübersehbar Lügen. Das Gestern ragt ins Heute hinein.- texte

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Erfahrene Propheten warten die Ereignisse ab.

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Es wird vielleicht manche überraschen, dass ich mir überhaupt keine Fragen stelle, und dass ich grundsätzlich nicht damit beschäftigt bin, Fragen zu formulieren, um sie an mich selbst zu richten. Ich führe keine inneren Monologe oder Dialoge. Ich rede nicht mit einer Stimme in meinem Kopf, keine Stimme redet in meinem Kopf mit mir und ich würde auch keiner Stimme zuhören, die in meinem Kopf zu reden anfängt.

Ich habe einen guten Grund, keine Selbstgespräche zu führen:

Ich habe mir nichts mitzuteilen. Es gibt nichts, das ich weiß, dass ich nicht weißdogmatic-podcast

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