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Archive for the ‘Zitate’ Category

Wenn dein Bogen zerbrochen ist

und du hast keine Pfeile mehr,

dann schieße!

Schieße mit deinem ganzen Sein!

unbekannter japanischer Meister

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Das alleinige Streben nach Lust führt zwar zu einer körperlichen Befriedigung, aber zu seelischer Leere. Wenn keine Liebe da ist, hinterläßt die Lust eine besonders kraß empfundene Leere, sie ist seelisches Leid und seelischer Schmerz.

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Von Literaturbetriebstrubel und großen Theorien hält Philippe Jaccottet wenig. „Sonnenflecken. Schattenflecken“ gibt Einblick in seine eigene stille und herbe Poesie.

„Ich möchte nichts anderes sein als ein Mensch, der seinen Garten gießt und, auf einfache Arbeiten bedacht, diese Welt in sich eindringen lässt, die er nicht lange bewohnen wird. Das Brot der Luft.“ Was der dreiunddreißig Jahre alte Westschweizer Schriftsteller Philippe Jaccottet 1958 für sich notierte, klang damals vielleicht etwas frühreif, aber tatsächlich ist es das literarische Lebensprogramm des heute Neunzigjährigen geblieben: kein aktivistisches Zupflastern der Welt mit Büchern im Zweijahresrhythmus, sondern sich so auf der Welt zu bewegen, dass die eigenen „einfachen Arbeiten“ von ihr durchdrungen werden. Eine flexible Balance zwischen aktiver und passiver Existenz…

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Es gibt eine unsichtbare Welt, die die sichtbare durchdringt.

https://leitmotivation.wordpress.com/2018/02/24/gustav-meyrink/

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mote-historie: “Book cover: Why are we here? An Answer, by Ervin A. Rice, 1913. ”

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„Was ist eine einzige Kreuzigung verglichen mit jener täglichen, die der Schlaflose erleidet? Ich strich aus meinem Wörterbuch Wort für Wort. Nach dem Massaker überlebte nur eins: Einsamkeit.

Wer zum Geistigen strebt, wird das Scheitern höher stellen als jeden Erfolg. Denn das wesentliche Scheitern enthüllt uns selber, gestattet uns, uns zu sehen, wie Gott uns sieht, während der Erfolg uns von dem entfernt, was in uns und in allem am innerlichsten ist.

Nur eines zählt: ein Verlierer zu sein.“ – DLF

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Als Resultat der Entwicklung erkennt Nietzsche: Das Christentum als sinnenleere, lebensfeindliche Religion.

Den 1888 geschriebenen „Antichrist. Fluch auf das Christentum“ konnte der Philosoph zu Lebzeiten nicht mehr publizieren. Darin schreibt er:

„Das ist es nicht, was uns abscheidet, dass wir keinen Gott wieder finden, weder in der Geschichte, noch in der Natur, noch hinter der Natur, – sondern dass wir, was als Gott verehrt wurde, nicht als ‚göttlich‘, sondern als erbarmungswürdig, als absurd, als schädlich empfinden, nicht als Irrtum, sondern als Verbrechen am Leben. Wir leugnen Gott als Gott. Wenn man uns diesen Gott der Christen bewiese, wir würden ihn noch weniger zu glauben wissen.“ – DLF

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