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Archive for the ‘Zitate’ Category

Der Primitive wandelt die Objekte in Subjekte, der Moderne die Subjekte in Objekte. Wir können vermuten, daß der erste sich täuscht, aber wir wissen mit Sicherheit, daß der zweite sich irrt.

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Theodor Storm hat in diesem Jahr ein Jubiläum. Ich bemerkte das in den Zeitungen, überall war von ihm die Rede. Nur nicht in diesem Blog. Ein Leser hat das beklagt. Fragte mich, ob mir das zu viel Spökenkiekerei bei Storm wäre. Dabei wäre ich vorbereitet gewesen, um am 14. September, dem 200. Geburtstag von Storm, etwas zu schreiben.

Karl Ernst Laage, der in diesem Jahr im Alter von siebenundneunzig Jahren starb, war sicherlich der führende Mann, was die Forschung zu Storm betrifft. Vielleicht hätte es die ohne ihn gar nicht gegeben… … Wenn Sie ein Buch über Storm lesen wollen, dann sollten Sie mit diesem Buch anfangen, dem der Autor ein Zitat von Thomas Mann voranstellt: Storm: ein vergeistigter Schifferkopf, etwas schräg gehalten, Wetterfältchen in den Winkeln der zugleich träumerischen und spähenden blauen Augen, die Bitternis hochbedürftiger und skrupulöser Anstrengung um den Mund … loomings-jay.blogspot.de

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„Der Mensch hat eine unstillbare Sehnsucht nach Gerechtigkeit. Im innern seiner Seele lehnt er sich gegen eine soziale Ordnung auf, die sie ihm verweigert, und in welcher Welt er auch immer leben mag, er klagt entweder diese soziale Ordnung an oder das gesamte einschlägige Universum der Ungerechtigkeit. Der Mensch hat den merkwürdigen, beharrlichen Drang, mit Erinnerungen zu leben, sich etwas auszudenken und die Dinge zu verändern; und noch dazu hat er den Wunsch zu erlangen, was er nicht erlangen kann – und sei es auch nur in Gestalt eines Märchens. Vielleicht ist das das Grundmotiv für die Heldensagen aller Zeiten, aller Religionen, aller Völker und aller Klassen.“

Aus: Die Banditen – Eric Hobsbawn — Via Peter Alexa im Facebook

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Etwas Grundsätzliches unterscheidet indianisches Denken und indianische Lebenshaltung von unserem Denken und unserer Einstellung zum Leben. Während für uns der Mensch der „Herr der Schöpfung“ ist – berechtigt, die Natur zu unterwerfen und dienstbar zu machen-, fühlt sich der Indianer als Teil der Erde. Für ihn lebt die ganze Schöpfung, sei es nun Erde, Wasser, Stein, Pflanze, Tier oder Mensch. Deshalb ist das Verhältnis des Indianers zur übrigen Schöpfung von einem Respekt bestimmt, den wir nicht besitzen. Wir können vergangenes Unrecht nicht wiedergutmachen. Aber erst heute, da unsere Rücksichtslosigkeit gegenüber den anderen Geschöpfen sich gegen uns zu wenden beginnt und die vergewaltigte und ausgebeutete Natur uns selber zu zerstören droht, können wir den Schmerz und die Verzweiflung der indianischen Völker begreifen, die zusehen mussten, wie all das, was ihnen heilig war, ihre Mutter Erde mit den vielfältigen Lebensformen, ebenso wenig geachtet wurde wie sie selber…

http://welt-der-indianer.de/verschiedenes/indianer-weisheiten-zitate/

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Die Erwachsenen begehen eine barbarische Sünde, indem sie das Schöpfertum des Kindes durch den Raub seiner Welt zerstören, unter herangebrachtem, totem Wissensstoff ersticken und auf bestimmte, ihm fremde Ziele abrichten. –

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Erinnerungnotizen

„Gestalt“
… das Sichtbare als Ausdruck des Unsichtbaren.


Wenn alle Form letztlich ungetrennte Energie ist, aus Energie entsteht und wieder zu Energie wird, warum dann der „Umweg“ über die Gestalt und damit die Trennung?

Das ist die Frage, das Feld der Frage.

Verkörperung schafft Gestalt.
Gestalt  bewirkt Trennung.
Trennung schafft Zwischen-Raum.
Zwischen-Raum ermöglicht – Frei-Raum.
Frei-Raum eröffnet – Spiel-Raum.
Spiel-Raum erzeugt Bewusstwerdung.
Bewusstsein will schöpferisch gestalten.
Schöpferisches Gestalten verbindet das Trennende.
So wächst ein neues Energie-Feld,
der Acker für die intelligent liebende Geist-Herz-Saat.

– Die Verzweigung … Urzeichen des Lebens.

Alles Leben entsteht durch Teilung.

Links-rechts, Positiv-Negativ, Aktiv-Passiv, Ja-Nein, Null-Eins.
Nicht: Gut-Böse.

alfred-bast.blogspot.de

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Ein taoistischer Wissenschaftler tut das, was sein westlicher Kollege vorhat zu tun. Er beobachtet und lenkt die inneren und äußeren Kräfte, die sich auf das Glück und das Wohlergehen der Menschen auswirken. Der Unterschied besteht darin, daß ersterer Achtung hat vor der gesamten Schöpfung und die Notwendigkeit einer maßvollen Vorgehensweise erkennt, während letzterer in seiner Überheblichkeit glaubt, grobes Ungleichgewicht lasse sich durch rohe Gewalt ausgleichen.

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