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Archive for the ‘Zettel’ Category

Theo Fischer: Aussteigen bedeutet in seiner wahren Funktion also in erster Linie das bewußte Abtrennen Ihrer Gebundenheit an falsche Gefühle, an die Leere und Inhaltslosigkeit emotional erscheinender Denkvorgänge und die Zuwendung zu wirklichen Empfindungen, die aus Ihrem Selbst kommen. Dadurch finden Sie Kontakt mit sich selbst, und daraus erwächst große Energie.

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Gabrielle Roth: Wir wollen keine Magie. Wir wollen alles sicher, voraussagbar, sogar langweilig haben, und das ist der Grund, warum wir uns mechanisch auf der Stufe des Oberflächlichen bewegen – der kalkulierende, urteilende Verstand, der Verstand als allbeherrschender Feldwebel, der alles in strikten Prozeduren festlegt. Dieser Teil ist verkrampft, vollgestopft und glaubt, allwissend zu sein. Für ihn ist nichts neu, frisch oder geheimnisvoll.

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“At the heart of all beauty lies something inhuman.” – Albert Camus

„Im Herzen aller Schönheit liegt etwas Unmenschliches“. – Albert Camus

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Baozhi: In letzter Konsequenz ist jedes Anhaften an Objekten leer und nichtig; suche nichts anderes als den klaren offenen Raum des Geistes.

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Elias Canetti: Ataraxie? Die Gleichgültigkeit erlernen? Wo man am verwundbarsten ist? Gerade da sei sie nie zu erlernen!

https://de.wikipedia.org/wiki/Ataraxie

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Shuej Ohasama: Alles was ist, ist nur im Geiste und durch den Geist. Alles ist Geheimnis und Offenbarung zugleich. Alles ist eins mit allem, und alles ist das eine „Buddhaherz“. Im Kleinsten lebt das größte und im Unscheinbarsten leben alle Buddhas. (Davon reden die Bilder der Landschaftsmalerei) Da verschwindet die Zweiheit, und die Mannigfaltigkeit tritt in einer fast sinnlich spürbaren Weise in die Welt.

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E.M. Cioran: Wenn der Abscheu vor der Welt genügte, um die Heiligkeit zu erreichen, wüßte ich nicht, wie ich es vermeiden könnte, kanonisiert zu werden.

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Dichtung von Erich Mühsam (Foto) entst. September 1916 / Rezitation: Jürgen Goslar / Anmerkung: Die Liebe und das Leben ehren – // Das möchten wir Euch eben lehren. (E.Mühsam)

Nicht Sternenwandler, – Menschen seid!

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Michel Foucault: Das ist das Faszinierende an den Gefängnissen, daß sich die Gewalt nicht verbirgt, nicht maskiert, daß sie sich als eine bis in die letzten Details ausgeklügelte zynische Tyrannei darstellt und daß sie andererseits vollkommen «gerechtfertigt» ist, da sie in eine Moral eingebettet ist: ihre brutale Tyrannei ist die ungetrübte Herrschaft des Guten über das Böse, der Ordnung über die Unordnung.

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