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Archive for the ‘Hören’ Category

Es ist Sommer und „Wir und Heute“ ist unterwegs. Wir sind im Ruhrmuseum auf Zollverein. Und reden mit dem dortigen Museumschef Theo Grütter über das große Ganze des Reviers. Soll eigentlich alles in der Gegend Museum werden? Oder gibt es noch Leben unter all dem alten Plunder? Theo Grütter meint, die Vergangenheit weist uns den Weg in die Zukunft. Na hoffentlich nicht, denkt David. Und Martin hat ne Grubenlampe mitgebracht.

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Martin Sonneborn live on stage! Der Master der Satire steigt in den Ring, um zusammen mit euch zu diskutieren, wo Humor beginnt und wo Satire aufhört. Mit euch spricht er über die Dinge, über die wir in heutigen Zeiten besonders lachen können (und auch sollten!) und ab wann Satire beleidigend oder sogar verleumdend ist.

Die TINCON ist als teenageinternetwork convention die erste Jugendkonferenz rund um digitale Themen. Aktuelle Infos gibt es immer unter http://tincon.org und auf allen bekannten Kanälen.

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„Meine Triebfeder ist, das zu schreiben, von dem niemand spricht.“ („Das war Thomas Bernhard“, ORF 1994)

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Wie lässt sich über ein Genre sprechen, dass sich eindeutigen Zuordnungen verweigert und das sich im gegenwärtigen popkulturellen Diskurs nicht klar eingrenzen lässt? Noise ist heute ein ebenso vielfältiges wie internationales Genre. Die verschiedenen Haltungen, Produktionsmethoden und Stilistiken, die unter der Bezeichnung Noise zusammengefasst werden sind so heterogen, dass bei näherer Betrachtung der Genrebegriff selbst problematisch wird.

Von den wenigen Autoren, die sich bisher auf theoretischer Ebene mit Noise auseinandergesetzt haben, wird es deshalb auch immer wieder als Anti-Genre bezeichnet. Dennoch gibt es charakteristische Merkmale, die Noise von anderen Spielarten extremer Musik unterscheiden. Provisorisch könnten sie als exzessiv bezeichnet werden. Noise ist zu viel/zu wenig: Zu viel Lautstärke, zu viele simultan stattfindende Ereignisse, zu wenig Struktur…. Diese exzessiven Merkmale lassen sich aber nur relational als Unterscheidungen zu Musik treffen, die eben nicht Noise ist.- agoRadio

Zugleich vermischt sich Noise mit anderen Genres, geht aus ihnen hervor, sickert in sie ein, wird von ihnen adaptiert oder hält sich in stilistischen Nahbereichen auf, die Genregrenzen verschwimmen lassen. Noiserock, Free Jazz, Glitch, Ambient, Drone, Grindcore, Industrial, Power Electronics und so weiter.

Die Ursprünge von Noise liegen in der japanischen Undergroundkultur der 80er Jahre. In Japan existiert seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der anschließenden Besatzung durch die USA eine spezifische Form des Musikhörens.

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he project radio aporee ::: maps hier has started 2006. it is a global soundmap dedicated to phonography, field recording (and related practices) and the art of listening. it connects sound recordings and places, in order to create a sonic cartography, open to the public – radio aporee

 

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Um Aufschluss über die Gegenwart zu erhalten, soll Vergessenes erinnert und Vergangenes rekonstruiert werden. Entscheidend dabei werden Sprache und Bilder. Walter Benjamin ist ein Sprachmagier, der die Kunst beherrscht, seine Leser zu verführen – eine ganze Nacht lang.

Auf das „bucklicht Männlein“ kommt Benjamin in der „Berliner Kindheit um Neunzehnhundert“ zu sprechen. Wer von diesem buckligen Gesellen angesehen wurde, der gab nicht Acht und ihm zerbrach etwas oder er fiel hin. „Ungeschickt lässt grüßen“, kommentierte Benjamins Mutter diese Unachtsamkeit. Benjamin wurde vom „bucklicht Männlein“ schärfer angesehen, als er sich selber sah. Die Erinnerungsbilder, die das Männlein gesammelt hat, wecken Benjamins Interesse.- DLF

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„Dass es ein Vergessen gibt, ist noch nicht bewiesen“, schreibt Friedrich Nietzsche in seiner Morgenröte, „was wir wissen, ist allein, dass die Wiedererinnerung nicht in unserer Macht steht.“ Was nämlich ist „Erinnerung“? Was kehrt sie bereits sprachlich einem gewissen „Innen“ zu, in das wir uns „er-innern“ wollen? Und was lässt sie als Versuch eines „Innewerdens“ dessen erscheinen, was einmal „war“? Wie sollte das Gewesene überhaupt ins „Innere“ eintreten können? Denn von welchem „Innen“ ist hier eigentlich die Rede, in das wir in der Er-Innerung zu gelangen, in das wir zurückzukehren suchen wie in eine vergangene Gegenwart? Und weshalb scheitert daran „unsere Macht“, wie uns Nietzsche versichert? – Am 21.Juni wurde diese Sendung in der Bibliothek der HFBK Hamburg in einem Experiment hochschulöffentlich aufgenommen. Zur Sendung…

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