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Archive for the ‘Feature’ Category

Schwermütig, dunkel, geheimnisvoll – in unserer Vorstellung sind Moore meist eine unheimliche und nutzlose Ödnis. Doch weit gefehlt. Moore sind wertvoll und schützenswert: als Trinkwasser- und CO2-Speicher, als Hochwasserschutz und Heimat für Tiere und Pflanzen.

Nasse Füße gehören dazu beim herbstlichen Gang über den tropfnassen Teppich aus sattgrünem Torfmoos. Der Braunschweiger Biologe Uwe Kirchberger deutet auf den See vor ihm, mit dem moorbraun gefärbten Wasser. Nebelschwaden ziehen darüber hinweg, schemenhaft sind Konturen von Birken am anderen Ufer zu erkennen, eingebettet in einem dichten Gürtel aus meterhohen Wollgräsern.

Schwermütig, dunkel, geheimnisvoll – ein Moor wie aus dem Bilderbuch. Und kaum zu glauben: Ein Moor aus zweiter Hand! Geschaffen von Uwe Kirchberger und seinen Mitstreitern vom NABU, dem Naturschutzbund Deutschland. – DLF Kultur

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Was krabbelt denn da im Moos? In den Ritzen zwischen den Pflastersteinen spielen sich ungeahnte Wunder ab: Winzige Bärtierchen, auch Tardigrada genannt, weisen nicht nur ein skurriles Äußeres auf, sondern faszinieren Wissenschaftler weltweit mit beneidenswerten Eigenschaften.- Von Maria Antonia Schmidt

Die Tiere können bis zu -270 °C überleben, aber auch Vakuum und Radioaktivität. Sie können austrocknen bis zum Wassergehalt einer Plastiktüte und mit dem ersten Regentropfen putzmunter wiederauferstehen. Ideale Studienobjekte für die Frage, welche genetische Disposition es dem Menschen wohl ermöglichen würde, sein Leben zu verlängern und fast alle Fährnisse zu überstehen.

http://www.deutschlandfunk.de/von-mikrobiotischen-lebenskuenstlern-tardigrada.1247.de.html?dram:article_id=392556

 

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Am 11.8 im Deutschlandfunk Kultur um 20.10 Uhr

Mitteldeutschland um 1950: In der Dämmerung erscheinen finstere Gestalten, die sich in riesigen Sprüngen fortbewegen. Sie werden Hüpfemänner, Spiralhopser, Springteufel genannt und verbreiten Angst und Schrecken. Bis heute wird darüber erzählt.

http://www.deutschlandfunk.de/gespensterjagd-in-mitteldeutschland-als-die-huepfemaenner.1247.de.html?dram:article_id=389162

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Um 19.30 Uhr im Deutschlandfunk Kultur: Zeitfragen, Feature

Lächeln gilt als Zeichen von Zuwendung, es ist gleichsam die Währung für guten Service. Doch wer gezwungenermaßen lächelt, läuft Gefahr, krank zu werden.

Es gibt 18 verschiedene Arten zu lächeln und nur eine zeugt von echter innerer Freude. Das ‘Duchenne-Lächeln’, benannt nach dessen Entdecker Guillaume-Benjamin Duchenne (1806 – 1875). Heute kommt dem Lächeln im beruflichen Alltag eine bedeutende Rolle zu. Es gilt als Zeichen von Freundlichkeit und gutem Service, ist soziales Schmiermittel für Verkaufsgespräche und hat beinahe den Rang einer Ware für Pflegerinnen und Pfleger. Und Lächeln ist auch Selbsttherapie: Wer lächelt, bekämpft schlechte Laune und erhöht die Blutzufuhr im Gehirn, wird also leistungsfähiger. Aber wer zu viel und ohne echten Grund lächelt, der kann davon krank werden. Forscher warnen mittlerweile vor zu hohem ‚Freundlichkeitsdruck‘. Moderne Coaches raten zu mehr Authentizität im Kundendialog, dazu, das innere Erleben nicht abzukoppeln. Fallen wir zurück in die Servicewüste oder müssen wir öfter mal mit ‚echten‘ Begegnungen rechnen? – http://www.deutschlandfunkkultur.de/zeitfragen.975.de.html

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Am Sonntag um 20.05 Uhr im Deutschlandfunk – Freistil

Brad Warner war Bassist von Zero Defex, einer Hardcore-Punk-Band in den USA. Dann ging er nach Japan, um B-Movie-Monsterfilme wie ,Godzilla’ oder ,Ultraman’ zu animieren. Inspiriert von Meister Yoda aus der ,Star Wars’-Saga beginnt der Punker Warner ausgerechnet die stille Zenmeditation zu üben. Heute ist er zur eigenen Verblüffung selbst Zenmeister. Mit Astronautenhelm oder rosa Hasenohren tritt er in seiner eigenen Internet-Talkshow auf und empfängt Gäste, die am Ende eine Runde mit ihm meditieren müssen… DLF

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Anarchie des Gehens – Das subversive Potenzial des urbanen Spazierens – Von Jule Hoffmann

Was ist das anarchistische Moment beim Zufußgehen? Wovon befreit es und was ermöglicht es?

Spazierengehen im urbanen Raum kann viele Gedanken hervorrufen: über Stadtentwicklung, soziale Normen, Mode oder Autos. Am besten, man zieht die Laufschuhe an und probiert es einfach mal aus.

Flanieren in der Stadt heißt, sich in einem dauerbeschleunigten Umfeld langsam zu bewegen. Sich rauszunehmen, aber gleichzeitig die Dichte und das Tempo zu genießen.

„Es hängt einfach mit der Unterschiedlichkeit der Dynamik im urbanen Raum eng zusammen, also nur dadurch dass es eben diese Beschleunigungsphänomene gibt, nur dadurch dass es megalomane Explosionen im Architektonischen gibt, und da ließen sich jetzt verschiedene andere Aspekte noch unterbringen, nur dadurch ist das Flanieren, was es ist.“

Sagt der Performer und Philosoph Thomas Schütt.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/spazieren-in-der-stadt-die-anarchie-des-gehens.976.de.html?dram:article_id=392048

 

 

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