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Archive for 10. März 2023

by Janwillem van de Wetering

Grijpstra und de Gier sitzen in ihrem alten, klapprigen VW und stecken in einem Stau fest. Vor ihnen, in der Einbahnstraße hält ein Lieferwagen, und sie haben Zeit, sich die Leute anzugucken. Auf den Adjutanten wirkt die Person nicht sonderlich verdächtig: ein altmodischer Mann mit langen Haaren und Fliegerlederjacke, einem hängenden Schnurrbart und nervösen, kleinen Augen. Aber de Gier sieht den Mann und muß ihn sofort kontrollieren. Er findet Heroin und 100000 Gulden, schön fest eingerollt. Der Mann ist nicht schüchtern: „Ein halbes Gramm. Ausschließlich zum Eigenbedarf. Kein Grund für ihren fetten Freund, mich gleich zu verhaften“, schimpft er über de Gier. Und das Geld? – „Mehr als ihr zwei in einem ganzen Jahr verdient. Es gehört mir.“ Damit ist die Sache noch lange nicht erledigt.

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Eine Lange Nacht mit Filmen von Fritz Lang

Deutschlandradio Kultur – (Ursendung) Von Martina Müller

Intensiver als andere Regisseure hat Fritz Lang (1890 – 1976) das Sehen, Anschauen und das Gesehenwerden zur Sache seiner Filme gemacht. Nichts Zufälliges, nichts Beliebiges haftet seinen Filmbildern an. Es sind streng organisierte Blicke. Jede Einstellung, jede Geste eines Schauspielers ist kontrolliert, entschieden, unnachahmlich – in über 40 Filmen, gedreht von 1919 bis 1960. Seine Karriere ist mit den Anfängen des Kinos verbunden – mit der Zeit des Stummfilms, mit der Entwicklung des Tonfilms, mit Hollywoods Genrekino. Für Jean-Luc Godard war Fritz Lang das Kino selbst. Ein Kino, in dem es nicht um Gangster geht, sondern um Leute. Und man muss aufpassen, dass man sie auseinanderhält: die Gangster und die Leute. Verfolger und Verfolgte, Opfer und Täter, Ober- und Unterwelt sind kaum zu unterscheiden. Fritz Lang hat sie einmal so aufgeteilt: in schlechte und sehr schlechte Leute. Was sie angerichtet haben, damit müssen sie auskommen. Es gibt kein Entkommen.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/fritz-lang-102.html

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Vogel im Park

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Da argumentiert man jahrelang gegen den Lärm, die Reizüberflutung und die kulturelle und gesundheitliche Schädlichkeit der Überallbeschallung und nichts geschieht. Alle finden sich ab, stöpseln sich ab, ziehen sich in ihr „privates Hören“ zurück, aber wehe eine App (heute ja die wesentlichste Bestätigung der eigenen Existenz überhaupt) bietet eine Option zur Stummschaltung.

Dann gehen alle auf die Barrikaden und wollen überzeugen wie nützlich der Lärm, die permanente Beschallung etc. sei.
Aber trotzdem gibt es immer mehr Möglichkeiten, abzuschalten! – Connie Müller-Gödecke bis 10.08.2019.

https://www.einschaltverweigerung.de/

Franz Kafka: Großer Lärm 1912

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Von Christian Jakob und Liv Ulrich

Klima, Pandemie, Ukraine-Krieg: In aktuellen Debatten sind Untergangsszenarien allgegenwärtig. Sie verbreiten sich in sozialen Medien stark, fördern Resignation oder Hass und erschweren die Diskussion über Risiken. Immer öfter ist vom Aussterben der Menschheit die Rede – nicht nur wegen des Klimawandels. Das Feature zeigt, wie sich selbsternannte „Doomster“ etwa von der Gruppe „Kollaps-Café“ darauf vorbereiten. Oder wie eine junge Aktivistin mit ihrer Angst vor dem Klimakollaps umgeht. Was halten diese Menschen davon, wenn die Wissenschaft ihnen sagt: ‚Es ist nicht alles verloren!‘?

https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/endzeit-warum-uns-die-apokalypse-nicht-loslaesst-swr2-feature-2023-03-10-100.html

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RadioWissen

Bereits vor der Geburt hört der Mensch. Der Hörsinn ist von allen fünf Sinnen der differenzierteste. Bis zu 20 einzelne akustische Signale kann der Mensch pro Sekunde unterscheiden. (BR 2015) – Von Susanne Nessler

https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/das-ohr-wie-hoeren-unser-leben-praegt-1/1888232

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