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Archive for 25. November 2022

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Charles Harris, treble; Nicholas Clapton, alto; Timothy Byram-Wigfield, organ

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In Timothy Truckles exklusivem Wohnskycraper Nebraska ist die Eröffnung einer Kunstaustellung angesagt. Sein Freund Daniel Shopenhower stellt hypnotisierend schöne Audioskulpturen aus. Gäste dieses Spektakels sind zahlreiche Bigbosse und Prominenz verschiedenster Couleur.

https://www.mdr.de/kultur/podcast/hoerspiele/timothy-truckle-schneewittchen-100.html

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Deutschlandradio Kultur – Von Günter Beyer

Moore, das sind karge Landschaften voller Mythen und Geheimnisse, zwischen Erde und Wasser, zwischen fest und flüssig. Im Moor treibt es schaurige Gestalten um. Irrlichter locken. Die Archive sind voll von Berichten einstiger Unwegsamkeit und Ödnis der sagenumwobenen Feuchtgebiete. Wer nicht aufpasste, konnte versinken. Man schickte Kolonisten und Strafgefangene in Moor, um es trocken zu legen, Torf zu stechen und urbar zu machen. Den „Moorsoldaten“ drohte im Nationalsozialismus Vernichtung durch Arbeit. Freiwillig kamen Maler und Fotografen und berauschten sich an der Ursprünglichkeit des Torflandes, obwohl doch alles mit der „dunklen Tintenfarbe des Moores“ überschüttet scheint. Dichter machten das Moor zur Bühne für Alpträume, auch zeitgenössische Schriftsteller führen ihre Leserschaft zum Gruseln ins Moor. Nüchterne Wissenschaftler stießen auf Leichen, die sich das Moor vor Jahrtausenden geholt hat. Das Moor wehrt sich und lässt Teile einer nagelneuen Autobahn in die Tiefe sinken. Erst langsam besinnt man sich der ökologischen Qualität der Moore. Moore speichern Kohlendioxid und entziehen das Gas der Umwelt. Heute gelten die verbliebenen Moore als Verbündete im Klimaschutz.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-das-moor-dlf-kultur-7eb38a9d-100.html

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Er prägte die geistige Landschaft der Bundesrepublik über Jahrzehnte: der Schriftsteller, Essayist und Großintellektuelle Hans Magnus Enzensberger ist im Alter von 93 Jahren gestorben.

Er hinterlässt ein umfangreiches, weit verzweigtes Werk. 1957 debütierte er im Alter von 28 Jahren mit dem Gedichtband „Verteidigung der Wölfe“. Das Buch brachte ihm den Ruf eines „zornigen jungen Mannes“ ein, doch seine Sprachverwendung war schon damals kühl und modern, das Gegenteil der Sprache Martin Heideggers, den Enzensberger als Student in Freiburg noch gehört hatte. Als 1962 der Essayband „Einzelheiten“ erschien, analysierte Enzensberger darin nicht Proust und Joyce, sondern den Neckermann-Katalog, sein Interesse galt der zu jener Zeit der Konsum- und Mediengesellschaft. 

https://www.sueddeutsche.de/kultur/hans-magnus-enzensberger-literatur-brd-gestorben-suhrkamp-1.5703228

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Wie Musik den letzten Weg unterstützen kann

BR-Klassik – Freitag, 25. November 2022 um 19:05 Uhr

Für viele ist der Tod ein Tabu – bis sie selbst betroffen sind. Aber was passiert eigentlich, wenn wir sterben? Unruhe, Angst und Verzweiflung mischen sich mit Traurigkeit, Resignation, aber vielleicht auch Hoffnung auf ein danach. Egal, ob wir daran glauben oder nicht – Musik kann den Prozess des Sterbens lindern, uns emotional Kraft geben, Anspannungen lösen und Trost spenden. Nicht umsonst gehören Gesänge für Sterbende in vielen Kulturen zu den uralten Ritualen. Auch hierzulande wird in Hospizen und auf Palliativstationen musiziert. Musik kann eine Brücke sein, wenn Menschen anders nicht mehr ansprechbar sind. Am Ende des Lebens verändert sich auch unsere Wahrnehmung: wir erleben Klänge viel intensiver. Was bedeutet das für Musik in der Sterbebegleitung? Welche Art von Musik eignet sich besonders? Wie wirkt sie auf Körper und Seele? Und was bedeutet diese Form der Musiktherapie eigentlich für die Angehörigen? Im Musik-Feature kommen Musiktherapeutinnen und Mediziner zu Wort.

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Warum die „Letzte Generation“ alles richtig macht

von Friedemann Karig

Der Mensch weiß zu viel, über sich und die Welt. Selbst unsere eigene Endlichkeit ist uns schmerzlich klar. Einer der wichtigsten Mechanismen unserer Psychohygiene ist deshalb die Verdrängung. Würden wir bei jedem Spaziergang ausführlich bedenken, überfahren werden zu können, wären wir gelähmt vor Angst – und blieben zu Hause. Ebenso normal scheint es, jenes wissenschaftlich belegte Szenario, als Spezies milliardenfach in Tod und Elend zu laufen, im Alltag auszublenden. Wir müssen unser Leben heute leben, egal was in 20 oder 200 Jahren mit der Welt passiert. Der Alltag geht schließlich weiter, auch wenn er unsere Normalität früher oder später zerstören wird…,..

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