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Archive for 16. November 2022

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Buddha hat gelehrt, dass es keine unabhängige Seele geben könne, sondern alles aus anderem entstehe und permanent in andere Daseinsformen übergehe.

Daher stirbt nach den Schriften Thich Nhat Hanhs auch niemand im wörtlichen Sinn, sondern hört einfach auf, sich zu manifestieren. Er fasst das unter der Maxime zusammen: „Kein Tod, keine Angst.“

Den Gedanken, dass alles aus anderem entsteht, nennt der Zen-Meister auch Intersein, ein Schlüsselbegriff seiner Tradition.

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John Cage – Leben und Werk

„Ich erhielt polizeilich Erlaubnis, Sirenen zu spielen“ – John Cages stillvergnügtes Lächeln – Feature von Stefan Weber

John Cage (1912-1992) war – so viel ist sicher – Handwerker und Meisterdrechsler im knappen Formulieren abstrakter Gedanken. Als Mitte der 1930er Jahre sein Lehrer Arnold Schönberg ihm zu verstehen gibt, er sei in Sachen Komposition talentfrei und werde „irgendwann an eine unüberwindbare Wand stoßen“, beschließt John Cage, solange mit dem Kopf an eine Mauer zu schlagen, bis daraus Musik wird: „Bis ich sterbe, wird es Klänge geben. Rauschen, Summen, Zischen, Pfeifen, Brummen“.

https://oe1.orf.at/programm/20221113/698014/John-Cage-Leben-und-Werk

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Die Lebenskraft oder der modische Genius

Eine Erzählung

Die Syrakuser hatten ihre Poikile. In der gemalten Säulenhalle an der Nordseite des Marktes zu Athen, befanden sich mehrere Wandgemälde, besonders des Polygnotos‘ Darstellung der Schlacht bei Marathon. Vorstellungen von Göttern und Heroen, griechische und italische Kunstwerke bekleideten die bunten Hallen des Portikus. Unablässig sah man das Volk dahin strömen: den jungen Krieger, um sich an den Taten der Ahnherren, den Künstler, um sich an dem Pinsel großer Meister zu weiden. Unter den zahllosen Gemälden, welche der emsige Fleiß der Syrakuser aus dem Mutterlande gesammelt hatte, war nur eines, das seit einem vollen Jahrhunderte die Aufmerksamkeit aller Vorübergehenden auf sich zog. Wenn es dem olympischen Jupiter, dem Städtegründer Kekrops, dem Heldenmut des Harmodius und Aristogiton an Bewunderern fehlte, so stand um jenes Bild das Volk in dichten Rotten gedrängt. Woher diese Vorliebe für dasselbe? War es ein gerettetes Werk des Apelles oder stammte es aus der Malerschule des Callimachus her? Nein, Anmut und Grazie strahlten zwar aus dem Bilde hervor, aber an Verschmelzung der Farben, an Charakter und Stil des Ganzen durfte es sich mit vielen andern in der Poikile nicht messen.

https://www.webergarn.de/KRI_BLU/ansichten_der_natur/ansichten.html

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