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Archive for 23. Oktober 2022

If you go away On this summer day Then you might as well Take the sun away All the birds that flew In the summer sky When our love was new And our hearts were high And the day was young And the night was long And the moon stood still For the night bird’s song **

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Feature von Elke Heinemann

Was vom Dichter übrig bleibt

Venedig, Friedhofsinsel San Michele, zwei schlichte Grabsteine, mit Rosen bedeckt: Ezra Pound, US-amerikanischer Dichter und umstrittenster Protagonist der literarischen Moderne, ruht hier neben seiner langjährigen Geliebten, der Violonistin Olga Rudge.

In Venedig begannen und endeten Pounds Bemühungen um die Erneuerung der modernen Dichtung. 1908 debütierte der junge Mann dort mit einem Lyrikband, 1972 hinterließ der Sterbende zahlreiche Aufzeichnungen im Haus der Geliebten. Ihr Nachlass befindet sich in der Beinecke Library der Yale University, wo 2016 die letzte von 163 Archivkisten geöffnet werden durfte.

https://www.ndr.de/kultur/Feature-Ezra-Pound-reloaded,audio1226354.html

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Heinrich Jacoby: „Wie wenige Menschen sind aufgeschlossen und reif genug, um wirklich tragen zu können, was ihr Mund sagen soll“.

Die Unerfülltheit der Beziehung zum Wort gibt es fast bei allem, was wir lernen mussten, nicht etwas nur bei der Poesie …

Gewöhnlich wird ein auswendig gelernter Satz aus der Grammatik oder aus dem Physikbuch heruntergesagt …

Wir sind bei der Sprache fast ebenso gewöhnt, uns mit äußerlich geordneten Wortfolgen zufrieden zu geben, wie wir bei der Musik mit äußerlich geordneten Klangfolgen zufrieden sind.

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Er hat die Minimal Music „erfunden“, sich aber nie als Minimalist verstanden. Reduktion ist bei Steve Reich die Basis für Diversität – für eine Musik ohne Geheimnisse. – Via Radiohörer

„Ich interessiere mich“, sagt Reich, „für wahrnehmbare Prozesse und möchte in der Lage sein, den Prozess nachvollziehen zu können, während die Musik erklingt“.

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WDR 5 – Sonntag, 23. Oktober 2022 um 17:04 Uhr. Teil 1/3

Von Mary Wollstonecraft Shelley

»Ich sah die gräßliche Erscheinung eines ausgestreckten Menschen, und dann, wie sie beim Arbeiten irgendeiner starken Maschine Zeichen von Leben gab und sich mit ungelenker halb-lebendiger Bewegung rührte. Die Erscheinung mußte schrecklich sein, denn höchst schrecklich mußte die Wirkung jeder menschlichen Bemühung sein, den staunenswerten Mechanismus des Schöpfers der Welt nachzuahmen. Sein Erfolg würde den Künstler erschrecken, von Entsetzen gepackt würde er vor seiner entsetzlichen Schöpfung fliehen. Er würde hoffen, daß der schwache Lebensfunken, den er gespendet hatte, sich selbst überlassen, wieder verglimmen würde; daß dieses Ding, das so wenig vollkommene Beseelung erhalten hatte, wieder zu totem Stoff werden würde. Er würde im Glauben schlafen können, daß die Stille des Grabes die kurze Existenz dieses häßlichen Leichnams, in dem er die Wiege des Lebens gesehen hatte, für immer auslöschen würde. Er schläft, aber er wird geweckt, er öffnet die Augen: Da! Das schauderhafte Ding steht neben seinem Bett, öffnet seine Bettvorhänge und schaut ihn mit gelben, wäßrigen, doch fragenden Augen an.« (Aus dem Vorwort zur 3. Auflage)

https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/281/2811762/wdr3hoerspiel_2022-10-22_frankensteinoderdermoderneprometheus23victorsbericht_wdr3.mp3

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-hoerspiel/audio-frankenstein-oder-der-moderne-prometheus–ein-klassiker-100.html

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