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Archive for 30. September 2022

Eine Lange Nacht über Widerstand und Schwarze Selbstbefreiung 

Black Lives Matter – Widerstand gegen Unterdrückung und rassistische Willkür gibt es, seit der Europäer das Narrativ vom „Schwarzen“ erfunden hat. Die Formen des Widerstands sind dabei höchst unterschiedlich: Ende des 18. Jahrhunderts führen in Haiti geheime Voodoo-Zeremonien und Sklavenaufstände zum ersten vom Kolonialismus befreiten Staat; in Zimbabwe ruft ein spirituelles Medium durch die Stimmen der Ahnen zum Krieg gegen die Kolonialherren auf. Intellektuelle wie der senegalesische Dichter und Präsident Léopold Senghor prägen den kulturpolitischen Begriff der Négritude. Der brillante Denker Frantz Fanon aus Martinique wiederum dekonstruiert schon in den 50er-Jahren den Begriff „Rasse“. Auch hinter einer scheinbar unpolitischen Bewegung wie dem modebesessenen Sapeurs in der Kolonie Belgisch-Kongo steckt der Wunsch nach Selbstermächtigung. In den USA stellen Schwarze Jazzmusiker und Blues-Ikonen den Hörgewohnheiten der weißen Mittelschicht radikale Klänge entgegen, denn in den 60er-Jahren gilt: „Black is Beautiful“. James Baldwin dagegen verwehrt sich mit seinen Essays gegen jegliche Zuschreibungen und politischen Aktivismus mit der elementaren Einsicht: „I am not your negroe“.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-schwarzen-widerstand-von-voodoo-jazz-und-befreiungskampf-100.html

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Seihei (845-919) fragte Suibi (T`sui wei)*: „Was ist das Grundprinzip des Buddhismus?“

„Warte“, sagte Suibi, „bis niemand mehr um uns ist, dann will ich es dir sagen.“

Nach einer Weile wiederholte Seihei seine Frage und sprach: „Nun ist niemand mehr um uns; bitte erleuchte mich.“

Suibi stiegt von seinem Stuhl herab, führte den begierigen Frager in das Bambuswäldchen, sagte aber nichts. Als dieser ihn noch einmal wegen seiner Antwort drängte, flüsterte Suibi: „Wie hoch dieser Bambus ist, und wie klein jener dort drüben!“

*Die Übergabe der Lampe, Band.15. – D.T. Suzuki: Die große Befreiung (O.W. Barth)

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„Und obgleich ich ein Fremder bin, werde ich doch kaum jemals mehr auf der Straße gesteinigt, und ich kann mich rühmen, mehrere von den Einwohnern und sogar einige von den Reihern beim Vornamen nennen zu dürfen.

Nun leben manche Leute in Laugharne, weil sie in Laugharne geboren sind und keinen Grund hatten, wegzuziehen. Andere zogen eigens her, aus einer Anzahl merkwürdiger Gründe, aus so weit entfernten und so unwahrscheinlichen Orten wie Tonypandy, oder sogar aus England. Und jetzt sind sie von den Eingeborenen aufgesogen worden.

Einige sind im Dunkeln in die Stadt gekommen und sofort verschwunden, und man kann sie manchmal in bangen schwarzen Nächten hören, wie sie in leerstehenden verfallenen Häusern Lärm schlagen, aber vielleicht sind es auch nur die weißen Eulen, die dicht nebeneinander atmen, wie Gespenster im Bett. Andere sind fast ganz sicher hergekommen, um der internationalen Polizei zu entgehen, oder gar ihren Frauen; und dann gibt es hier auch die, die noch immer nicht wissen und auch nie mehr wissen werden, weshalb sie überhaupt da sind.“

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andyamholst 

Jüngst traf ich in einer bekannten hessischen Flughafen- und Bankenstadt an
einem mittelmässigen Strom in einer mittelmässigen Fußgängerzone einen
mittelmässigen ehemaligen Schulnebenmirsitzer, der sogleich auch losplapperte.
Sein Leben war in den vergangenen 35 Jahren angefüllt mit überbordendem Erfolg
(Studium, Betrieb übernommen, Heirat, Haus, Investment, „in die Politik gegangen“, etc) …,..

Geschichte über Blödheit (1)

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GAG366: Das Attentat von Anagni

Im September 1303 dringen bewaffnete Männer in die Landvilla des Papstes ein und halten ihn drei Tage lang gefangen. Dieses Attentat von Anagni war der Höhepunkt im Streit zwischen Bonifatius VIII. und dem französischen König Philipp IV. und der Beginn einer der größten Krisen in der Geschichte des Papsttums. Eine Krise, die erst über 100 Jahre später überwunden werden wird.

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https://www.naturheilpraxis-sinn.de/ Seit Helga Pohl ihr Buch „Unerklärliche Beschwerden“ veröffentlicht hat, erlebt Thomas Hanna eine erfreuliche Renaissance. Nutzen Sie die Überlegungen und Übungen von Thomas Hanna: Finden Sie die Kontrolle über Ihren unteren Rücken zurück – verlassen Sie das Hohlkreuz – diese Übungen zeigen Ihnen den Weg! Machen Sie die Übungen eine Woche lang mehrmals, dann fühlen Sie in jeder Lebenslage, ob Ihr unterer Rücken angespannt ist oder nicht und können ihn sofort willkürlich loslassen! Viel Spaß und Erfolg damit!

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