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Archive for 23. Juni 2022

Pro Cantione Antiqua, conducted by Bruno Turner.

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Wo steht geschrieben, daß der Tod gerecht sein muß? Heute Morgen in Los Angeles war er nicht gut in Form. Seine silberne Sichel verfehlte den Vagabunden Leo und traf statt seiner die Stripperin Rita. Da der Tod keine Lust hat, ein Urteil zu fällen, überläßt er den beiden die Entscheidung, wer ihn schließlich begleiten soll. Köhlmeiers raffinierte Geschichte wartet mit einem überraschenden Ende auf. Alternativ: Auf dem Hollywood-Boulevard wirft der Tod seine Sense nach Leo Pomerantz, aber er trifft die Stripperin Rita Luna. Keiner von Beiden will sterben, und so lässt der Tod Leo und Rita aus ihrem Leben erzählen. Der bessere Erzähler überlebt. Alternativ: Die Geschichte vom Vagabunden Leo Pomeranz, der Stripperin Luna und dem großen Dünnen, dem Tod, der an diesem Morgen schlecht in Form war und einen ungewöhnlichen Wettbewerb anordnete..

https://archive.org/details/sunrise_202010

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„Kunstfreiheit ist kein Freibrief für alles“

Das umstrittene Bild „People’s Justice“ ist nach Kritik an seinen antisemitischen Motiven abgebaut worden. Bei der Frage, was Kunst darf, werde der Begriff der Kunstfreiheit oft missverstanden, sagt der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich.

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Arno Gruen: „Ohne Vergangenheit“, schreibt Terrence DesPres (1976) in seiner poetischen Huldigung an die Überlebenden aller Vernichtungslager der Welt, „haben wir nichts, auf dem wir stehen können, haben wir keinen Kontext, in dem wir die Energien für eine moralische Version unseres Seins organisieren können.“ Durch seine Schreie behauptet der Mensch sein Recht, seine Vergangenheit mitzuteilen, Widerstand zu leisten und Hilfe einzufordern. „Stille in ihrer primären Eigenschaft ist eine Konsequenz des Terrors, eine Auflösung des Selbst und der Welt. Gekritzelt auf eine Latrinenwand in einem sowjetischen Lager war diese Aufschrift: Soll der verdammt sein, der schweigt, nachdem er seine Freiheit wiedererlangt hat.“ – „Zu schweigen“, schreibt Nadeshda Mandelstam (1970), ist das wahre Verbrechen gegen die Menschheit.“ Zeuge sein bedeutet, jene Hilflosigkeit zu überschreiten, welche sonst Hoffnung und Selbstachtung verdorren läßt.

Arno Gruen – Der Verlust des Mitgefühls – Über die Politik der Gleichgültigkeit – dtv

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Der Kulturtheoriker Bazon Brock hält Antisemitismus für „einen kleinen Teil des Kulturalismus“. Dieser sei nicht dem westlichen Prinzip der Kunst- und Wissenschaftsfreiheit verpflichtet, sondern den kulturellen Interessen von Kollektiven. „Wir entsprechen mit dieser Documenta der Weltlage mit ihrer zunehmenden Präsenz totalitärer Regime“, sagte Brock im Dlf. – Von Köhler, Michael |

Bazon Brock, emeritierter Professor für Ästhetik und Kulturvermittlung, kritisiert das Konzept der Documenta 15 als „Rückkehr zum Schafsgeblöke der kulturellen Identitäten

https://www.deutschlandfunk.de/schafstallgebloeke-der-kulturalisten-bazon-brock-ueber-die-documenta-dlf-c316cef2-100.html

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Journalistin und Nobelpreisträgerin Maria Ressa

Weltweit wachsen die Bedrohungen für die Pressefreiheit und immer wieder verfestigen sich Desinformationen. Im Deutschlandfunk-Interview kritisiert die philippinische Journalistin und Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa vor allem die Wirkung der sozialen Medien.

Maria Ressa im Gespräch mit Annika Schneider 

Schon seit vielen Jahren warnt Maria Ressa davor, dass Algorithmen Wut, Hass und Verschwörungsmythen verstärken. Nun standen ihr kritischer Blick auf die sozialen Medien und die zerstörerische Kraft, die auf Demokratien wirkt, auch im Mittelpunkt ihres Auftritts beim Global Media Forum der Deutschen Welle in Bonn.

In ihrer Rede griff sie eine journalistische Kernfrage auf: „What are you willing to sacrifice for the truth?“ – Was ist man bereit, für die Wahrheit zu opfern?

Ressa ist Gründerin und Chefredakteurin des Online-Nachrichtenportals Rappler.

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