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Archive for 22. Mai 2022

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„Eine der schönsten und ergreifendsten Liebesgeschichten der Weltliteratur“ nannte G. B. Shaw den 1915 erschienenen Roman des in Polen geborenen, aber englisch schreibenden Dichters Joseph Conrad (1857-1924). Wie viele seiner Geschichten spielt auch diese in der Südsee gegen Ende des vorigen Jahrhunderts: Sie ist für uns heute aber auch ein Dokument einer längst vergangenen Kolonialepoche. Der einsame Abenteurer Axel Heyst lebt nach geschäftlichen Fehlschlägen als stoischer Individualist – und ganz in Bücher und Philosophie vertieft – auf der Tropeninsel Samburan. Da tritt das Mädchen Lena in sein Leben, vom Spiel des Zufalls nach Surabaya verschlagen. Er befreit sie aus einem der Sklaverei ähnlichen Arbeitsverhältnis und zieht damit den unversöhnlichen Hass des Hoteliers Schomberg auf sich. Der hetzt ein Gangsterduo auf ihn, und Heyst sieht sich plötzlich einem Kampf auf Leben und Tod ausgesetzt.

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Was fehlt ?

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Werner Zurfluh. Die „Quellen der Nacht“ – und „Märchen als Schlüssel zu den Quellen der Nacht“.

(28.8.1970) „Zusammen mit meiner Familie sitze ich in einem Bergrestaurant gemütlich an einem Tisch. Wir essen etwas und schauen in die gebirgige Landschaft hinaus. Plötzlich bricht eine umfassendere Wirklichkeit auf und gibt den Blick in eine unendlich weit sich ausdehnende Landschaft frei, in der Rationales und irrationales vereint scheinen“.

(13.9.1970) „Draußen vor dem Haus sitze ich in einem Lehnstuhl und betrachte – im Wissen um meinen Zustand – die bewaldeten Hügelzüge. Ohne ersichtlichen Grund wird die Gegend transparent, wodurch wiederum die rationale und die irrationale Sphäre mit einander verschmelzen und füreinander durchlässig werden, so dass ein eindrückliches Bild der Ganzheit entsteht“.

https://de.scribd.com/doc/117491204/Werner-Zurfluh-Quellen-der-Nacht

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SR 2 – Sonntag, 22. Mai 2022 17:04 (Ursendung) –  Bearbeitung Theater

„Wir wissen nicht mehr, wie man miteinander redet“, meint Joël. Als Paketbote hat er täglich viele „Türrahmenbegegnungen“. Seinen Job begreift er als soziale Aufgabe, als Bindeglied zwischen einsamen Menschen, auch wenn seine Kundinnen und Kunden das nicht immer so wahrnehmen: Zum Beispiel Élodie, frisch getrennt, zieht sie bei ihrer Freundin Julie, ebenfalls Kundin von Joël, ein und mischt deren Leben auf, während sie versucht, ihr eigenes in den Griff zu bekommen. Außerdem Marie-Frédérique. Sie hat nach einem traumatischen Erlebnis ihre Examensarbeit abgebrochen, um bei „Claire de Lune“ Kerzen und Gedöns zu verkaufen. Dann noch Arnaud: Er fühlt sich dem Wal „52 Blue“ verbunden, weil dessen Gesänge unhörbar für die Artgenossen sind. Starke, unbequeme, liebenswerte Charaktere prägen dieses witzige Stück – und ein Paketbote, wie man ihn auch gern mal treffen würde. (Hördat)

https://www.sr.de/sr/sr2/sendungen_a-z/uebersicht/hoerspielzeit/20220522_der_gestank_der_welt_hoerspielzeit_100.html

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VOCES8 performs William Byrd’s double motet ‘Ne Irascaris Domine’ and ‘Civitas Sancti Tui’ in the Gresham Centre in London.

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